Programm:
Richard Wagner Vorspiel zur Oper »Tristan und Isolde«
Franz Schreker »Nachtstück« aus der Oper »Der ferne Klang«
Arnold Schönberg »Pelleas und Melisande«

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, um 20 Uhr, findet das 8. Sinfoniekonzert »WIR 8« mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden im Kurhaus statt. Das Abschlusskonzert der Saison unter der Leitung von GMD Patrick Lange ist der Auftakt für das Jugendstiljahr 2019.2020, das das Museum Wiesbaden anlässlich der Eröffnung seiner Jugendstilausstellung ausruft. Mit Arnold Schönbergs Pelleas-Komposition steht eines der letzten Werke aus der tonalen Phase des Komponisten im Zentrum des Konzerts.

Wiesbaden ist Stadt des Jugendstils. Ein Beispiel für die Architektur dieser Stilepoche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ist der Veranstaltungsort der Sinfoniekonzerte, der Friedrich-von-Thiersch-Saal im Kurhaus. Jugendstil zelebrierte den Kreislauf der Natur, das Werden und Vergehen. Geschwungene Linien und dekorative Ornamentik von Pflanzen- und Tierformen zieren die Kunstwerke und Möbelentwürfe. Die Künstler des Jugendstils fanden ihre Motive aber auch in den Rittererzählungen des Mittelalters, zu denen sowohl der „Tristan“- Stoff als auch die vielfach vertonte Geschichte von Pelleas und Melisande gehört.


Dirigent GMD Patrick Lange
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Am Sonntag, den 23. Juni 2019, um 11 Uhr findet im Foyer des Großen Hauses das alljährliche Kammerkonzert der Orchesterakademie des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden statt, das von den neun jungen Akademistinnen und Akademisten der Spielzeit 2018.2019 gestaltet wird.

Die Orchesterakademie des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden hat sich der Förderung junger Instrumentalisten zu hochqualifizierten Orchestermusikern verschrieben. Die diesjährigen neun Akademistinnen und Akademisten feiern den Abschluss ihres Jahres in Wiesbaden mit einem abwechslungsreichen Konzert: Neben Tschaikowskis »Souvenir de Florence« in einer Septett-Fassung stehen Tangos von Piazzolla und ein Quartett-Satz von Schumann auf dem Programm.

Programm:
Astor Piazzolla Drei Tangos für Violine und Kontrabass
Robert Schumann Streichquartett A-Dur op. 41/3
Astor Piazzolla »Oblivion« für Vibraphon und Streichquintett
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Streichsextett d-Moll op. 70 (Septettfassung)

Violine Katharina Jungwirt, Kristin Schorr, Anna Meyer Viola Suebin Jo, Anna Hoffmann Violoncello Hannah Schmidt, Anton Micke Kontrabass Otoaki Muroi Schlagwerk Seungmin Lee

I. Sommer-Special zum Spielzeitstart: Theater-Spontan-Card für 5 Euro im September
Neugierige und Interessierte können mit dieser Aktion die Vorteile der Theater-Spontan-Card testen und erhalten 50 % Rabatt auf alle Vorstellungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden an der Abendkasse im September 2019. Die Karte kostet einmalig 5 Euro und ist ab Montag, den 17. Juni 2019 an der Theaterkasse erhältlich. 

Auf Wunsch kann die Theater-Spontan-Card im Anschluss für einmalig 45 Euro erworben werden. Der Testpreis von 5 Euro wird angerechnet.

Die Theater-Spontan-Card ist bei nicht ausverkauften Vorstellungen an der Abendkasse, je eine Stunde vor Vorstellungsbeginn einsetzbar. Die Karte ist nicht übertragbar und ist ab Kaufdatum ein Jahr lang und unabhängig von der Spielzeit gültig.

II. Sommeröffnungszeiten der Theaterkasse, des Abo-Büros & des Gruppenbüros
Die Theaterkasse im Großen Haus bleibt von Montag, den 1. Juli bis Sonntag, den 11. August 2019 geschlossen. Das Abo-Büro verabschiedet sich am Donnerstag, den 11. Juli in die Sommerpause und ist ab Donnerstag, den 1. August 2019 wieder geöffnet. Das Gruppenbüro schließt am 8 Juli und ist ab 29. Juli 2019 wieder geöffnet.
Theaterkarten für die Spielzeit 2019.2020 sind auch während der Sommerpause der Theaterkasse unter www.staatstheater-wiesbaden.de durchgehend erhältlich.

III. Save the Date: Spielzeitstart 2019.2020 mit Theaterfest
Die Spielzeit 2019.2020 beginnt am Samstag, den 24. August 2019, ab 14 Uhr mit dem Theaterfest. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert an verschiedenen Orten des Hauses Ausschnitte aus dem neuen Programm, ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und hält viele Aktionen für die Besucherinnen und Besucher bereit. Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.


Wegen eines Betriebsausflugs am Dienstag, den 11. Juni 2019, ist die Theaterkasse des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden nur bis 13.00 Uhr geöffnet. Abonnement- und Gruppenbüro bleiben an diesem Tag geschlossen.

Karten sind bis 13.00 Uhr telefonisch unter 0611.132 325 oder rund um die Uhr per E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de und auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Ab Samstag, den 8. Juni 2019, um 19.30 Uhr, ist Tim Plegges »Sommernachtstraum«, nach der Komödie »A Midsummer Nights’s Dream« von William Shakespeare, wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen. Tim Plegges Inszenierung »Sommernachtstraum«, nach »Aschenputtel« und »Kaspar Hauser« sein drittes abendfüllendes Handlungsballett für das Hessische Staatsballett, feierte 2017 eine umjubelte Premiere und ausverkaufte Vorstellungen.

Die Liebe überfällt die Menschen gerade so wie das Unglück, Entrinnen ist ausgeschlossen: Hermia liebt Lysander. Demetrius liebt Hermia. Helena liebt Demetrius. Ihr Vater verlangt, dass Hermia Demetrius heiratet, deshalb flieht sie mit Lysander. Demetrius folgt dem Liebespaar, Helena folgt Demetrius. In einer rauschhaften Nacht verlieren sie sich und finden einander. Vertrautes gerät aus den Fugen. Ungeahntes scheint möglich. Bei Tagesanbruch ist nichts mehr, wie es war. Doch die Traumbilder bleiben im Bewusstsein verhakt. Die Erinnerungen beflügeln.

Die Produktion, deren »spielerische Leichtigkeit« von der Presse vielfach gewürdigt wurde, kehrt nun für wenige Abende ans Hessische Staatstheater zurück.

Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.

Musikalische Leitung Michael Nündel Choreografie Tim Plegge Bühne Frank Philipp Schlößmann Kostüme Judith Adam Dramaturgie Brigitte Knöß

Pressefotos stehen hier zum Download bereit: https://bit.ly/30XgKNe


Ausstellungseröffnung des Hessischen Staatsballetts und der Hochschule RheinMain

Anlässlich der Wiederaufnahme wird am Samstag, den 8. Juni 2019, um 18.30 Uhr, im 1. Rang des Großen Hauses eine Ausstellung mit Entwürfen eines Tanzhauses für das Hessische Staatsballett, die die Standorte Wiesbaden und Darmstadt einbeziehen, eröffnet. 45 Architekturstudierende der Hochschule RheinMain widmeten sich im Wintersemester 2018/19 insgesamt 30 Entwurfsprojekten, von denen nun fünf in Plänen und Modellen im Hessischen Staatstheater Wiesbaden präsentiert werden. Die Ausstellung ist während der Vorstellungszeiten für das Publikum zugänglich.


Musiker des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden im Gespräch

Am Montag, den 3. Juni 2019, um 19.30 Uhr, lädt der Förderverein des Hessischen Staatsorchesters zum »Orchestertalk« ins Foyer des Großen Hauses ein.

Ein Orchester setzt sich aus verschiedensten hervorragenden Musikerpersönlichkeiten zusammen. Das Ergebnis dieser fruchtbaren Symbiose ist in den Konzerten und Opernvorstellungen zu erleben. Doch meist trennen Orchestergraben und Bühnenrampe die Instrumentalisten vom Publikum. Beim »Orchestertalk« stellen sich Musiker im Gespräch vor und sind aus nächster Nähe solistisch zu erleben. Der Eintritt ist frei.
Diesmal sind Musiker aus beiden großen Instrumentengruppen der Streicher und Bläser vertreten: Inken Renner (Violine), Sabine Schultz (Viola) sowie Jessica Jiang (Flöte) und Jonas Finke (Horn).

Moderation Wolfgang Vater

Programm:
Charles Dancla »Duo Brillante« op. 64 Nr. 1 für 2 Violinen
Max Reger Serenade op. 141a für Flöte, Violine und Viola
Claude Debussy / arr. Bernard Chapron »Six Épigraphes antiques« für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
Heitor Villa-Lobos »The Jet Whistle« für Flöte und Violoncello
Eugène Ysaÿe »Le Londres« für 2 Violinen und Viola
Alberto Ginastera »Impressiones de la Puna« für Flöte, 2 Violinen, Viola und Violoncello


Am Sonntag, den 2. Juni 2019, um 11 Uhr findet das 7. und letzte Kammerkonzert dieser Spielzeit im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt. Mit dem Brasilianer Heitor Villa-Lobos und dem Argentinier Alberto Ginastera sowie ihren französischen Komponistenkollegen Claude Debussy und Charles Dancla treffen musikalische Einflüsse aus Folklore und moderner Klassik, Spätromantik und Impressionismus aufeinander. Von Dancla und Eugène Ysaӱe, die beide erfolgreiche Geiger waren, stehen Werke für reine Streicherbesetzung auf dem Programm, während sich bei den anderen Komponisten und einer Serenade von Max Reger die Flöte in die kammermusikalische Besetzung mischt. Aus dem Hessischen Staatsorchester spielen Keiko Steenpaß und Anne-Catherine Eibel (Violine), Keiko Münchgesang (Viola), Ruodi Li (Violoncello) und Jessica Jiang (Flöte).


Violine Keiko Steenpaß, Anne-Catherine Eibel
Viola Keiko Münchgesang
Violoncello Ruodi Li
Flöte Jessica Jiang

Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer

Thomas Kreimeyer ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch und sie mit ihm. Am Samstag, den 25. Mai 2019, um 20 Uhr ist er im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

Das Theater ist stets am Nerv der Zeit. Sucht immer wieder nach modernen Formen. Kann aber gar nicht so spontan sein wie Thomas Kreimeyers Steh-Greif-Kabarett. Denn es ist lebendig und jeden Abend neu. Der eine sagt was. Der andere auch. Und schon ist es passiert. Was für ein Theater. Theater ist ein Ort des Dramas. Beim Steh-Greif-Kabarett fließen die Tränen auch noch aus ganz anderen Gründen.

Das Thema des Theaters ist Kommunikation. Bei Thomas Kreimeyer findet sie tatsächlich statt. Der vielfach ausgezeichnete Steh-Greif-Kabarettist (u. a. mit dem Österreichischen Goldenen Kleinkunstnagel 2013, Hamburger Comedy Pokal 2012) wechselt von der Kleinkunstszene ans Hessische Staatstheater Wiesbaden. Laut Presse »die beste Unterhaltung, seit es Kommunikation gibt«.


»Kabarett der rote Stuhl«
Samstag, 25. Mai 2019, um 20 Uhr
Eintritt 19,80 Euro


In der Vorstellung am Donnerstag, den 16. Mai 2019 von Giuseppe Verdis »Ein Maskenball«, die im Rahmen der Internationalen Maifestspiele stattfindet, gibt es aufgrund von Erkrankungen zwei Besetzungsänderungen:

Die Partie der Ulrica übernimmt für Vesselina Kasarova Monika Bohinec. Sie ist festes Ensemble Mitglied der Staatsoper Wien und debütierte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden bereits in der Spielzeit 2015.2016 als Marina in »Boris Godunov«.

Die Partie des Oscar übernimmt für Heather Engebretson Shira Patchornik, die seit der Spielzeit 2018.2019 fest am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert ist. Zurzeit ist sie u.a. als Servilia in der Mozart-Oper »Titus« zu erleben.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden feiert in diesem Jahr sein 125. Jubiläum. Am 16. Oktober 1894 fand in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. die feierliche Eröffnung des Großen Hauses statt. Seither ist das prachtvolle Gebäude, das zu einem der aufwändigsten Theaterbauten seiner Zeit zählt, das kulturelle Zentrum Wiesbadens. Schon damals zog das »Lieblingstheater des Kaisers« zahlreiche Besucher an. Heute sind es pro Spielzeit durchschnittlich 300.000 Besucher, die in jeder Spielzeit rund 1.000 Vorstellungen auf vier Bühnen erleben können.

Zur Feier des runden Theaterjubiläums stellen sich die fünf Sparten des Hauses in einer feierlichen Festvorstellung am 16.Oktober, um 19.30 Uhr, vor und möchten gemeinsam mit ihrem Publikum das 125. Jubiläum zelebrieren.

Der Vorverkauf für die Festvorstellung zum 125. Jubiläum des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden startet ab Mittwoch, den 15. Mai, um 10 Uhr.
Für Abonnenten und Abonnentinnen des Staatstheaters sind die Karten bereits ab Montag, den 13. Mai, um 10 Uhr erhältlich.


Fotos stehen unter folgendem Link zum Download bereit:
http://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressefotos/haus/