Stefan Graf

Schauspieler
Stefan Graf wurde 1981 in Flawil (St. Gallen) geboren und erhielt seine Schauspielausbildung an der Züricher Hochschule der Künste. 2007 wurde er beim deutschsprachigen Schauspielschultreffen in Salzburg mit dem Solopreis ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Schweizer Nachwuchspreis. Von 2008 bis 2014 war Stefan Graf am Staatstheater Mainz engagiert, wo er u.a. als Hoffmann in Gerhart Hauptmanns »Vor Sonnenaufgang«, in Thorleifur Örn Arnarssons »Die göttliche Komödie« nach Dante Alighieri, als Nick in »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?«, in Peter Handkes »Kaspar« sowie in Robert Borgmanns »Urfaust« nach Goethe zu sehen war. Am Schauspielhaus Zürich spielte er 2008 den Andri in Matthias Fontheims Inszenierung von »Andorra«.
Seit der Spielzeit 2014.2015 ist Stefan Graf festes Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Produktionen

Hitler in »Mein Kampf«

Galerie

Foto: Karl & Monika Forster
Hangmen
Stefan Graf
Foto: Andreas Etter
Kaspar
Stefan Graf
Foto: Andreas Etter
Kaspar
Janning Kahnert, Felix Mühlen, Stefan Graf
Foto: Bettina Müller
Geächtet
Stefan Graf
Foto: Bettina Müller
Geächtet
Stefan Graf, Sithembile Menck
Foto: Karl & Monika Forster
Lukas Benjamin Engel, Stefan Graf
Foto: Bettina Müller
Kafka / Heimkehr
Stefan Graf, Janning Kahnert
Foto: Bettina Müller
Kafka / Heimkehr
Stefan Graf
Foto: Bettina Müller
Die Kinder bleiben
Judith Bohle, Stefan Graf, Kruna Savić
Foto: Karl & Monika Forster
Stefan Graf
Foto: Karl & Monika Forster
Bernd Ripken, Jessica Früh, Janina Schauer, Stefan Graf
Foto: Andreas Etter
Kollaps
Stefan Graf
Foto: Andreas Etter
Kollaps
Judith Bohle, Stefan Graf
Foto: Karl-Bernd Karwasz
»Kill the Bugger!«
Stefan Graf, Janning Kahnert
Foto: Lena Obst
Frühling der Barbaren
Stefan Graf
Foto: Lena Obst
Wie es euch gefällt
Stefan Graf
Foto: Lena Obst
Wie es euch gefällt
Felix Mühlen, Stefan Graf

Pressestimmen

Die eigentliche Hauptfigur des Dramas, Schiller als Marquis Posa, verkörpert Stefan Graf mit schön gebrochener Leidenschaft und einem Pathos wie nebenbei.
Wiesbadener Kurier, Viola Bolduan, 11.10.2016
Stefan Graf hat als Posa große Momente. Grandios, wie beiläufig er Gedankenfreiheit einfordert.
Bild, Dr. Josef Becker, 10.10.2016
Stefan Graf [ist] ein toller Schauspieler, der im Glanz des Bollywood-Mimen von Beginn an ebenso strahlte wie als flammender Film-Erzengel.
Frankfurter Neue Presse, Marcus Hladek, 21.05.2016
Dichte, intensive Momente: Stefan Graf und Tobias Rott als Gibril und Saladin spielen kräftig, sehr komisch und lustvoll in der Überzeichnung.
Die Deutsche Bühne, Annette Poppenhäger, 20.05.2016
Ähnlich hochkarätig fallen die so unterschiedlichen Brüder aus. Hier Thomas, Nachfolger des Konsuls an der Firmen- und Familienspitze: bei Janning Kahnert ein in stoischer Verbissenheit auf Arbeitsdisziplin und Kapitalertrag als Lebenssinn fixierter Mann. Dort Christian, dessen Untüchtigkeit, Gefühligkeit, Hypochondrie Stefan Graf als hinreißend tragikomische Melange des Allzumenschlichen gibt.
Rheinzeitung, Andreas Precht, 17.06.2015
Stefan Graf und Michael Birnbaum haben als Melancholiker Jaques und als Probstein die dankbaren, da sprachmächtigen und burlesken Narrenrollen übernommen, feinsinnig und durchtrieben der eine, während die Partie des Probstein eher aufs Clowneske angelegt ist. Felix Mühlen reimt sich als Orlando aufs Komischste durch die Zettelwirtschaft seiner Liebesgedichte an Rosalind, der Judith Bohle das gesamte Charakter-Kaleidoskop zwischen Charme und Chuzpe zu verleihen vermag.
Die deutsche Bühne, Volker Oesterreich, 22.09.2014