Erika Sunnegårdh

Sopran
Schwedisch-amerikanische Sopranistin. Studium u. a. in Tel Aviv, Tanglewood und New York. Nach der Titelpartie in »Turandot« 2004 in Malmö folgten Gastengagements u. a. als Salome (2016/17 Wiener Staatsoper), Leonore (»Fidelio«), Jenufa (Leoš Janáček), Lady Macbeth und Tosca (u. a. Frankfurt). Als Helmwige (»Die Walküre«) stand sie an der Metropolitan Opera New York, in Wien, München, an der Deutschen Oper Berlin, in Frankfurt (u. a. „Euryanthe“), Glyndebourne und bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. 2015 und 2016 sang sie Turandot bei den Bregenzer Festspielen, 2016 Regan in Aribert Reimanns »Lear« an der Opéra National de Paris sowie Brünnhilde (»Siegfried«) in Tokio. In Wiesbaden in jüngster Zeit Titelpartie in »Norma«, Senta (»Der fliegende Holländer«, zuletzt auch in Frankfurt) und Chrysothemis (»Elektra«). 2016.2017 hier wieder Kaiserin (»Die Frau ohne Schatten«, demnächst auch in Leipzig).

Produktionen

Die Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten«

Galerie

Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Erika Sunnegårdh
Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Erika Sunnegårdh, Catherine Foster
Foto: Lena Obst
Der fliegende Holländer
Erika Sunnegårdh, Gerd Grochowski
Foto: Lena Obst
Der fliegende Holländer
Erika Sunnegårdh
Foto: Paul Leclaire
Norma
Erika Sunnegårdh
Foto: Paul Leclaire
Norma
Erika Sunnegårdh
Foto: Karl & Monika Forster
Die Frau ohne Schatten
Erika Sunnegårdh, Andrea Baker
Foto: Karl & Monika Forster
Die Frau ohne Schatten
Erika Sunnegårdh, Gloria Rehm
Foto: Karl & Monika Forster
Die Frau ohne Schatten
Erika Sunnegårdh

Pressestimmen

Anlass zum neuerlichen Hören und Schauen gibt namentlich Erika Sunnegårdh als erschreckend engagierte, stimmlich hochdramatische und sich und ihre Umgebung keinesfalls schonende, ideale Senta.
Frankfurter Rundschau, ith, 28.09.2015
Thomas Piffka lieh dem »Kaiser« einen hellen, heldisch-strahlenden und durchsetzungsfähigen Tenor, Erika Sunnegårdh sang die »Kaiserin« mit leuchtenden Soprantönen, schöner Linearität und besaß auch die stimmliche Ausdruckskraft, um die qualvolle Gewissensentscheidung der Frau überzeugend glaubhaft zu machen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerhard Rohde, 15.09.2014
Bezwingend ist sogleich der Rahmen der ersten Szene, dessen kühle, grafische Klarheit mit der abgehobenen Sphäre des hohen Paares korrespondiert. In dieser Welt geht mit der Stimme Erika Sunnegårdhs buchstäblich die Sonne auf. Brillanz, Wärme, Kraft: Es ist alles da, was diese Partie braucht, bis hin zum steinerweichenden Gesang, mit dem die Kaiserin den zur Diktatoren-Büste petrifizierten Gemahl zurück ins Leben holt.
Ob Andrea Baker als Amme, Färberin Nicola Beller Carbone oder Kaiserin Erika Sunnegårdh – die Damen scheinen geboren, um die Musik von Richard Strauss zu singen und zu spielen.
Opernnetz, Michael S. Zerban, 12.09.2014

Termine