Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields
Deutsch von Martin Riemann

Premiere ist am Samstag, den 10. Dezember 2022, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 17./ 21./ 23./ 25./ 29. & 30. Dezember 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Hessische Staatstheater Wiesbaden hat sich entschlossen, unter der Leitung von Tom Gerber ein Werk in Angriff zu nehmen, das bisher als nicht aufführbar galt. »Mord auf Schloss Haversham« mag auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher whodunit Krimi aus der Feder von Agatha Christie daherkommen, doch birgt es schauspieltechnische Tücken, die selbst das erfahrenste Ensemble schaudern lässt. Überzeugen Sie sich also am 10. Dezember selbst, ob unsere Bühnenprofis die Herausforderung meistern, oder alles in sich zusammenfallen wird.

Inszenierung Tom Gerber Bühne Bettina Neuhaus Kostüme Jannik Kurz Dramaturgie Bjarne Gedrath
Mit Lina Habicht, Uwe Kraus, Michael Birnbaum, Christoph Kohlbacher, Philipp Steinheuser, Christian Klischat, Tobias Lutze, Sybille Weiser

Mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/mord-auf-schloss-haversham
Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Pressekartenwünsche bis zum 6. Dezember bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de


Franz Lehár (1870-1948)
Operette in drei Akten. In deutscher Sprache.
Libretto: Victor Léon und Leo Stein nach dem Lustspiel
»L’attaché d‘ambassade« von Henri Meilhac
Uraufführung: 1905 in Wien

Premiere ist am Samstag, den 3. Dezember 2022, um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 08./ 10./ 16./ 18./ 21./ 25. & 31.12.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Uraufführung von Franz Lehárs »Die lustige Witwe« am 30. Dezember 1905 erlebte die Ära der sogenannten »silbernen Operette« ihren Glanz- und Höhepunkt und bescherte dem Genre in der Folge eine unvergleichliche Blüte. Bis heute zählt das Werk zu den meistgespielten Operetten überhaupt und zahlreiche Musiknummern, so etwa Hannas Vilja-Lied oder Danilos und Hannas finales Liebesbekenntnis »Lippen schweigen«, zählen noch immer zu den unsterblichen Evergreens des musikalischen Unterhaltungstheaters.

Musikalische Leitung Johannes Klumpp / Holger Reinhardt Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Bühne Julius Theodor Semmelmann Kostüme Jessica Karge Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Choreografie Myriam Lifka Dramaturgie Bjarne Gedrath

Mit Elissa Huber, Thomas Blondelle / Alexandre Beuchat, Ioan Hotea / Gustavo Quaresma, Ralf Lukas, Elisabeth Breuer / Anastasiya Taratorkina, Darcy Carroll, Ralf Rachbauer, Hans-Joachim Heist,
Carla Peters, Maria Dehler, Jasmin Herrera, Alexandra Uchlin, Karolina Lici, Tamara Kurti,
Chor & Chorsolist:innen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/die-lustige-witwe

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Pressekartenwünsche bis zum 29. November bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de

Eine Truecrime-Tragödie nach Grillparzer

Premiere ist am Freitag, den 2. Dezember 2022, um 19.30 Uhr in der Wartburg.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 4. & 5. Dezember 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kaum eine Frauengestalt der Antike ist zugleich unheimlicher und faszinierender als sie: Medea. Eine Frau, die sich nicht stumm ihrem Schicksal ergibt, sondern vor Wut tobt und, von tiefem Schmerz geleitet, sich an ihren Peinigern rächt – auch wenn dies bedeutet, die eigenen Kinder zu töten.
Doch kann ein Schmerz groß genug sein, um als Mutter die eigenen Kinder zu töten? Alles nur ein alter Mythos? Die Kriminologie sagt: Nein. Es gibt Geschichten wie die von Helga, die über Jahre derart tiefe Verletzungen und Schmerzen erlitten hat, dass sie sich nach langem Abwägen dafür entschieden hat, sich selbst und ihre Kinder zu töten. Vor der Tat schrieb sie einen Abschiedsbrief.

Die junge Regisseurin Sophia Aurich verbindet den antiken Medea-Mythos mit einem wahren Kriminalfall zu dem schonungslosen Psychogramm einer Frau.

Inszenierung Sophia Aurich Ausstattung Kim Zumstein Musik Friederike Bernhardt
Dramaturgie Marie Johannsen Theaterpädagogik Laura zur Nieden

Mit Christina Tzatzaraki, Marie Kerkhoff, Ipek Özgen, Lukas Schrenk, Martin Plass

Mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/der-fall-medea
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Pressekartenwünsche bis zum 28. November bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de


Ein Musical-Vaudeville
Buch von Fred Ebb & Bob Fosse, Musik von John Kander, Liedtexte von Fred Ebb
Nach dem Theaterstück »Chicago« von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell & Helmut Baumann
Für alle ab 12 Jahren

Premiere ist am Samstag, den 26. November 2022, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.
Weitere Vorstellungen finden statt am 4./ 11./ 26./ 31. Dezember & 1. Januar 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

Chicago in den 1920ern. Als Roxy Hart, eine erfolglose Vaudeville-Tänzerin, ihren Liebhaber erschießt, nimmt die Geschichte ihren Anfang. In Untersuchungshaft teilt sie sich ihre Zelle mit der ebenfalls wegen Mordes verhafteten Tänzerin Velma Kelly. Beide sind getrieben von Eifersucht und Konkurrenz – nicht allein um eine Karriere im Rampenlicht, auch im anstehenden Prozess, denn sowohl für Roxy als auch für Velma steht nichts weniger als ihre eigene Freiheit auf dem Spiel.

Mit dem wilden Lebensgefühl der 20er-Jahre bietet »Chicago« alles, was den Broadway und das West End ausmacht: eine fesselnde Story und mitreißende Rhythmen.

Dieser packende Musical-Vaudeville wird von der kürzlich mit dem Deutschen Musical Theater Preis 2022 ausgezeichneten Iris Limbarth inszeniert.

Inszenierung & Choreografie Iris Limbarth Musikalische Leitung Frank Bangert Bühne Britta Lammers Kostüme Heike Korn Choreografische Assistenz Anna Heldmaier Dance Captain Viktoria Reese Band Ulrich Bareiss, Holger Dietz, Hansi Maloleppsy, Patrick Hoss, Joachim Braun, Jens Hunstein, Stephan Völker, Bodo Christman, Clara Holzapfel

Mit Anna Okunowski, Viktoria Reese, Katharina Hoffmann, Fabiana Renker, Victoria Pfitzner, Marei Bär, Rosa Alice Abruscato, Lilli Trosien, Melodie Yurtsever, Sarah Zimmermann, Jule Blauert, Ann-Kristin Lauber-Neu, Meike Roth, Celina Wolf, Emma Fähndrich, Louisa Kemmer, Felicitas Reinbacher, Tamino Herzog, Aaron Schorr, Dwayne Gilbert Besier, Tom Speckhardt, Leonard Linzer, Lukas Müller, Nis Hansen, Karim Oukail, Jan Volpert, Serafin Kopp, Lars Hofmann

Mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Pressekartenwünsche bis zum 23. November bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de



Von J.M. Barrie in einer Fassung von Marita Erxleben
Für alle ab 6 Jahren

Premiere ist am Sonntag, den 13. November 2022, um 11.00 Uhr im Großen Haus. Die nächsten Vorstellungen finden statt am 17./ 18./ 19./ 20./ 26./ 27. & 30.11.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

Peter Pan will nicht erwachsen werden. Deswegen lebt er, zusammen mit der Fee Tinkerbell und den verlorenen Kindern, in Nimmerland, wo es schurkische Piraten, wunderschöne Meerjungfrauen und tickende Krokodile gibt. Eines Abends fliegt er durch das offene Fenster ins Kinderzimmer der Familie Darling, und ehe die besorgten Eltern etwas dagegen unternehmen können, fliegen Wendy, John und Michael hinaus in die Nacht und landen auf Nimmerland. Gemeinsam müssen sie große Abenteuer bestehen. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Fantasie und Träumerei erzählt James Matthew Barrie von Zauber und Tücken der Kindheit, von Freundschaft, Familie und der Suche nach dem eigenen Weg.
Regisseurin und Choreografin Marita Erxleben hat schon mehrfach ein Händchen für eindrucksvolle und zauberhafte Inszenierungen für ein junges Publikum bewiesen. Mit Elementen aus Spiel und Tanz schafft sie Atmosphären, die alle Sinne ansprechen und sowohl Kinder als auch Erwachsene mitnimmt in eine Welt, in der alles möglich wird.

»Und vergesst nicht: nach Nimmerland gibt’s immer einen Weg! Ihr braucht nur einen schönen Gedanken – und etwas Feenstaub.«

Inszenierung Marita Erxleben Ausstattung Julia Schiller Musik Tillmann Ritter Kampfchoreografie Atef Vogel Dramaturgie Anika Bárdos Theaterpädagogik Luisa Schumacher
Mit Sophie Pompe, Lukas Mundas, Jonathan Lutz, Raquel Nevada Ramos, Anne Eigner, Merlin Brown, Ricco-Jarret Boateng, Selina Hoffmann, Merlin Mosbach, Chiara Amedick und Jan Göbel

Der Vorverkauf für unser Weihnachtsmärchen startet am 13. Oktober um 15.30 Uhr.

Mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de


Pressekartenwünsche bis zum 9. November bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de


Von Gerhart Hauptmann

Premiere ist am Freitag, den 4. November 2022, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 12./ 16./ 18. & 24. November 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

ganz zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Berlin ein Künstlerdrama uraufgeführt, das Epoche machen sollte: Gerhart Hauptmanns »Michael Kramer«. Der Dichter Rainer Maria Rilke sah die Generalprobe und notierte in sein Tagebuch: »Aufgewühlt, aufgefurcht im Innersten, war ich wie ein offenes Feld, und als die große Gebärde des Säemanns über mich hinwies, da fühlte ich schmerzhaft den Fall des Samenkorns an meinem bloßgelegten Herzen.« Was Rilke so bewegte, war das Schicksal eines alternden Kunstprofessors, der seinen eigenen Ansprüchen nicht zu genügen vermag. Stattdessen muss er zusehen, wie sein charakterschwacher Sohn, der ihn an Begabung um ein Vielfaches überragt, sein Talent verschleudert und sich schließlich in den Selbstmord treiben lässt. Nicht zuletzt der erschütternde Schlussmonolog Michael Kramers, in dem dieser den Tod seines Sohnes betrauert, hat das Stück berühmt gemacht.

In der Inszenierung von Ingo Kerkhof wird Uwe Eric Laufenberg die Titelrolle übernehmen.

Inszenierung Ingo Kerkhof Bühne Anne Neuser Kostüme Britta Leonhardt Musik Felix Kroll Dramaturgie Wolfgang Behrens

Mit Evelyn M. Faber, Lena Hilsdorf, Mylène Dück, Klara Wördemann, Uwe Eric Laufenberg, Paul Simon, Matze Vogel, Benjamin Krämer-Jenster, Noah L. Perktold, Felix Strüven, Max Mehlhose-Löffler, Andreas Jolk, Klaus Flemming

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/michael-kramer
Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Pressekartenwünsche bis zum 1. November bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de


Choreografien von Damien Jalet und Imre & Marne van Opstal

Premiere ist am Freitag, den 28. Oktober 2022, um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 2./ 12./ 16./ 18. & 20.11.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Hessische Staatsballett zeigt im Doppelabend »V/ertigo« Extremsituationen eines ungewissen Lebens. Zwischen dem Wunsch aufzusteigen und der Angst vor dem Fallen setzt »Skid« die Tänzer:innen dem Gesetz der Schwerkraft aus und im Sinne einer Poesie des Widerstands in Bewegung; auf einer um 34 Grad abgewinkelten Plattform, die direkt in den Orchestergraben eintaucht. »Skid« ist nach der für den Theaterpreis »Der Faust« 2017 nominierten Choreografie »Thr(o)ugh« die zweite Zusammenarbeit des Hessischen Staatsballetts mit dem belgischen Ausnahmechoreografen Damien Jalet. Das niederländische Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Shootingstars in der europäischen Tanzszene. In enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Hessischen Staatsballetts und unter Einbezug von Chören erforschen die beiden Choreograf:innen in »I'm afraid to forget your smile« den Moment des Loslassens als einen Übergangszustand in der Hingabe an den Verlust.
Die Wiesbadener Premiere findet im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main (27.10.-13.11.) statt. Nach der Vorstellung am 2. November gibt es ein Künstler:innengespräch.

»Skid«
Choreografie Damien Jalet Bühne Jim Hodges mit Carlos Marques da Cruz Musik Christian Fennesz, zusätzliche Musik von Marihiko Hara Kostüme Jean-Paul Lespagnard Licht Joakim Brink Choreografische Beratung Aimilios Aropoglou

»I’m afraid to forget your smile«
Choreografie & Kostüme Imre & Marne van Opstal Choreinstudierung Christoph Stiller & Clemens Bosselmann Bühne & Licht Tom Visser Dramaturgie Lucas Herrmann

Mit Hessisches Staatsballett und der Schiersteiner Kantorei

Trailer »I’m afraid to forget your smile«
https://vimeo.com/manage/videos/751368637

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/vertigo
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressefotos/produktionen/u-z/vertigo/

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Pressekartenwünsche bis zum 26. Oktober bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de




Von Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Oper in zwei Akten
In deutscher Sprache. Mit Übertiteln.
Libretto: Joseph Sonnleitner und Stephan von Breuning
Uraufführung: 1814 in Wien

Premiere ist am Sonntag, den 16. Oktober 2022, um 18.00 Uhr im Großen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 20./ 22./ 27. & 30.10.2022
Einführungsmatinee am 9. Oktober 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

unerschütterliche Hoffnung treibt Leonore dazu an, alles auf sich zu nehmen, um ihren Ehemann Florestan zu retten. Er hatte es gewagt, die Wahrheit über den Machtmissbrauch in seinem Land auszusprechen – und war daraufhin im Gefängnis verschwunden. Ludwig van Beethovens einzige Oper ist viel mehr als die Geschichte einer aufopferungsbereiten Gattin. Das Schicksal von Florestan steht für alle politisch Verfolgten, die im Lichte und die im Dunkeln. Aber Beethoven belässt es nicht bei der Schilderung des Unrechts: Verkörpert durch Leonore stellt er der wirkenden Macht die Kraft der Menschlichkeit entgegen. Seit über 200 Jahren hält die Musik dieser großen Befreiungsoper den Glauben daran am Leben, dass Utopien verwirklichbar sind.

Evelyn Herlitzius ist eine der renommiertesten Sängerinnen ihres Fachs. Die Rolle der Leonore hat sie weltweit in unzähligen Produktionen gesungen. Mit »Fidelio« gibt sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ihr Regiedebüt. Die Musikalische Leitung übernimmt Will Humburg.

Sonderprogramm zu »Fidelio«:
Im Vorfeld der Opernpremiere findet am Mittwoch, 21. September 2022 um 19.30 Uhr das 1. Sinfoniekonzert statt, dessen Programm sich voll und ganz Ludwig von Beethoven widmet.
Am Sonntag, 9. Oktober 2022 um 11.00 Uhr diskutieren Beteiligte der Produktion im Foyer des Großen Hauses im Rahmen einer Matinee über »Fidelio« und stellen sich den Fragen des Publikums.

Musikalische Leitung Will Humburg Inszenierung Evelyn Herlitzius Bühne & Kostüme Frank Philipp Schlößmann Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Dramaturgie Constantin Mende Theaterpädagogik Anne Tysiak

Mit Barbara Haveman, Marco Jentzsch, KS Thomas de Vries / Claudio Otelli, Dimitry Ivashchenko, Anastasiya Taratorkina / Anna El-Khashem, Ralf Rachbauer, Christopher Bolduc / Benjamin Russell,
Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/fidelio

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Stückentwicklung von Felix Berner
Für alle ab 2 Jahren

Premiere ist am Sonntag, den 2. Oktober 2022, um 15.00 Uhr im Studio.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 3./ 5./ 19./ 22. & 23. Oktober 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wasser ist das Element des Lebens. Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent davon bedeckt. Es fließt, verdampft oder wird, als Eis, hart wie Stein. Menschen fürchten die Kraft des Wassers und lieben es zugleich, und gerade die Jüngsten zieht es immer wieder voll in seinen Bann, und es erfreut sich vor allem auf Wasserspielplätzen größter Beliebtheit.

Gemeinsam widmen das Junge Schauspiel und das Hessische Staatsballett, im Jahr des Wassers, diesem besonderen Element eine eigene Produktion, die sich für die Kleinsten in unbekannte Gewässer begibt. In spielerischen Momenten wird der alltägliche Gebrauch dieses Elementes bespielt und gezeigt, es entstehen abstrakte Soundkulissen und die Darstellerin startet mit den beiden Tänzern eine phantasievolle Suche nach Wasser. Das Stück »blau« (UA) wird vom Choreografen Felix Berner mit Mitteln des Tanzes und Schauspiels inszeniert.

Inszenierung Felix Berner Bühne & Kostüme Christin Vahl Komposition Jan-S. Beyer Dramaturgie Luisa Schumacher

Mit Patric Neves Lindström, Adam Shpira-Lintner, Sophie Pompe

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Pressekartenwünsche bis zum 28. September bitte an: presse@staatstheater-wiesbaden.de




Neuinszenierung von Henriette Hörnigk mit Live-Musik der Wiesbadener Band
»i giocosi«

Nach dem Roman von Joseph Roth

Premiere ist am Samstag, den 1. Oktober 2022, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.
Die nächsten Vorstellungen finden statt am 5./ 13./ 16./ 19./ 21. & 26.Oktober 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Hoffnung auf ein besseres Leben emigriert der jüdisch-orthodoxe Tora-Lehrer Mendel Singer mit seiner Familie nach Amerika. Nur seinen kranken Sohn Menuchim lässt er schweren Herzens zurück. Anfangs bringt die Neue Welt noch Glück und Wohlstand, bis der Krieg ausbricht und Mendel Singer seine Kinder und seine Frau verliert – und letztlich den Glauben an Gott. Doch dann geschieht ein Wunder …

Henriette Hörnigk (»Die Küste Utopias«, »Der fröhliche Weinberg«) inszeniert die an das Alte Testament angelehnte Leidensgeschichte der Hiob-Figur Mendel. Joseph Roths literarischem Denkmal an die jüdische Kultur wird durch die Wiesbadener Klezmer-Band »i giocosi« unter der Leitung von Ako Karim eine eindrucksstarke musikalische Komponente beigefügt. Historisches Bildmaterial und Live-Illustrationen skizzieren das jüdische Leben fernab von nostalgischen Klischees und machen es dennoch sinnlich erfahrbar.

Inszenierung Henriette Hörnigk Ausstattung Claudia Charlotte Burchard Dramaturgie Marie Johannsen Theaterpädagogik Anne Tysiak

Mit Uwe Kraus, Anne Lebinsky, Lukas Schrenk, Christoph Kohlbacher, Lina Habicht, Florenze Schüssler, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden,Bühnenmusik Ako Karim, Jens Mackenthun, Harald Becher

Mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/hiob
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