von Christine Nöstlinger
Premiere am 31. Oktober 2020, um 16 Uhr, im Studio
Die beiden nächsten Vorstellungstermine:
1. November, um 15 Uhr und 7. November, um 16 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

Stephan Rumphorst inszeniert den Kinderbuch-Klassiker für die Studio-Bühne neu, Claudia Weinert zeichnet für die Ausstattung verantwortlich.

Mit Kindern hat Frau Bartolotti nicht viel am Hut. Darum fällt sie aus allen Wolken, als sie mit der Post einen Sohn geschickt bekommt: Konrad aus der Konservenbüchse. Er ist schrecklich ordentlich und nahezu perfekt, und Frau Bartolotti ist sehr chaotisch. Aber dann gewinnt Frau Bartolotti Konrad so lieb, dass sie ihn gar nicht wieder hergeben will, auch wenn die unheimlichen Menschen aus der Konservenfabrik schon nach ihm suchen.

Inszenierung Stephan Rumphorst Ausstattung Claudia Weinhart

Konrad Dominique Marino Berti Bartolotti Katharina Heißenhuber Egon, Apotheker István Vincze Der Fabrikdirektor / Sehr kleiner himmelblauer Mann Elke Opitz
Briefträger / Sehr großer himmelblauer Mann / Frau Stephan Rumphorst

Nach Albert Camus
In einer Fassung von Sebastian Sommer
Premiere am 23. Oktober 2020, um 19.30 Uhr, im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 28. Oktober & 5. November, jeweils um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der letzten Spielzeit feierte Regisseur Sebastian Sommer einen großen Erfolg mit seiner bildstarken Inszenierung von Dürrenmatts »Romulus der Große«. Nun folgt seine Adaption
für die Bühne von Albert Camus‘ »Die Pest«, einem Klassiker der Weltliteratur, der aktueller nicht sein könnte. Im Zentrum des Abends steht Schauspieler Matze Vogel.

Der Arzt Dr. Bernard Rieux schildert in seiner Chronik den Verlauf der Pestseuche im algerischen Küstenort Oran. Dabei beschreibt er, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Gesellschaft und das soziale Leben hat und was der anhaltende Zustand von Angst, Isolation und Ungewissheit mit den Menschen macht. Trotz der eigenen Hilflosigkeit kämpft Bernard Rieux jeden Tag aufs Neue gegen das Grauen der Pandemie. Der Text ist nicht nur ein Aufruf zum Widerstand, sondern auch ein Plädoyer für mehr Solidarität und Menschlichkeit.

Inszenierung Sebastian Sommer Bühne Fabian Wendling Kostüme Wicke Naujoks Video Astrid Gleichmann

Mit Matze Vogel

Von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther
Premiere am 24. Oktober 2020, um 19.30 Uhr, im Großen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 31. Oktober & 13. November, jeweils um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

Shakespeares Klassiker auf der Großen Bühne des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wird von Uwe Eric Laufenberg neu inszeniert. Rolf und Marianne Glittenberg gestalten Bühne und Kostüme. Schauspieler und Regisseur Nicolas Brieger, der große Erfolge mit seinen Inszenierungen u.a. am Burgtheater Wien (»John Gabriel Borkman«, »Der Schein trügt«), am Residenztheater München sowie am Theater Basel feierte, spielt die Titelrolle.

Wie kaum ein anderes seiner Stücke handelt Shakespeares »König Lear« von der haarfeinen Grenze zwischen Schein und Sein und von den tragischen Konsequenzen, die es hat, wenn man dem ersteren mehr vertraut als dem letzteren. Es zeigt wie Ordnungen auseinanderbrechen und in tiefes Chaos versinken.

Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Rolf Glittenberg Kostüme Marianne Glittenberg Musik Felix Kroll

Lear Nicolas Brieger König von Frankreich Lukas Schrenk Herzog von Burgund
Tobias Lutze Herzog von Cornwall Christoph Kohlbacher Herzog von Albany Christian Klischat Graf von Kent Michael Birnbaum Graf von Gloucester Uwe Kraus Edgar Paul Simon Edmund Linus Schütz Narr Klara Wördemann, Maria Wördemann Cordelia Klara Wördemann, Maria Wördemann Goneril Christina Tzatzaraki Regan Lina Habicht Oswald Tobias Lutze Ritter Lukas Schrenk

Schauspiel von Katrin Lange
Für Kinder ab 8 Jahren

Premiere am 6. Oktober 2020, um 10 Uhr, im Studio


Sehr geehrte Damen und Herren,

Rainer Fiedler, der u.a. bereits für das Theater Erfurt, das Landestheater Eisenach, das Südthüringische Staatstheater Meiningen, bringt nun »König Midas - ich! Oder: Wie werde ich klug?« von Katrin Lange zur Uraufführung.

König Midas von Phrygien – den kennen wir aus der griechischen Sagenwelt als offensichtlich ein wenig dusslig. Erst greift er ein Paar Eselsohren ab. Und dann wünscht er sich auch noch die Gabe, alles zu vergolden, was er berührt – dabei kann man doch, wie allseits bekannt (oder nicht?), Gold nicht essen! Was aber, wenn Midas kein ein wenig dussliger Erwachsener wäre? Sondern ein Kind, das erkenntnisbedürftig und erkenntnisgierig hineinstolpert ins Leben? Katrin Lange hat für das Hessische Staatstheater Wiesbaden in ihrer unnachahmlichen Art eine ganz eigene Fassung des antiken Stoffes für Kinder geschrieben.


Regie Rainer Fiedler Ausstattung Cristina Suarez-Herrero Musik Wolfgang Böhmer

Midas Sina Weiß Gordios / Apoll / Dionysos / Chor Thomas Zimmer Kybele / Pan / Silen / Chor Sophie Pompe
von Adewale Teodros Adebisi

Premiere am 3. Oktober 2020, um 19.30 Uhr, in der Wartburg
Der nächste Vorstellungstermin: 5. Oktober, um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,
nur wenige Schritte von Shopping, Kurpark, Altbauvillen und bürgerlicher Sorglosigkeit entfernt, liegt in Wiesbaden das sogenannte Innere Westend. Ein Viertel, das sich mit den letzten Jahrzehnten in einen Ort verwandelt hat, an dem eigene Gesetze herrschen, sich eine eigene Kultur und ein vom Rest der Stadt völlig losgelöster Alltag entwickelt hat.

Der Regisseur Adewale Teodros Adibisi hat selbst viele Jahre am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gearbeitet und kennt die Stadt, die Menschen und ihre Leben zwischen Tradition und Moderne, Instagram und Schule, Deutschrap und moralischen Werten, Barbershops und Shisha Bars, Sehnsucht und Straßenalltag, Sex und Drogen, Familie und Geschlechterrollen.

Aus diesem täglichen Kampf der (scheinbaren) Gegensätzlichkeit ist ein Stück entstanden, das von großen Träumen erzählt und wie die harte Realität der Gesellschaft täglich droht, diese platzen zu lassen:
Der junge Bulgare Fidan wohnt erst seit kurzem in der Wellritzstraße – doch seine Herkunft ist nach den Gesetzen des Inneren Westends ein Problem. Die bereits etablierten kurdisch-türkischen Familien fühlen sich und ihre hart erkämpften Erfolge von den Neuankömmlingen zunehmend bedroht. Nur nicht Shehab, denn er sieht Potential in dem begabten Rapper. Doch die wunderschöne Jadyn verdreht Fidan und auch Shehab den Kopf – aber ein Bulgare und ein türkisches Mädchen? Undenkbar. Als Shehab versucht, Jadyn zu beeindrucken und Fidans Track als seinen eigenen ausgibt, gerät die Situation außer Kontrolle.

Inszenierung und Text Adewale Teodros Adebisi Ausstattung Jessica Rockstroh Video Denislav Kanev

Jadyn Ipek Özgen Yorda Otiti Engelhardt Fidan Burak Hoffman Shehab Murat Dikenci Ibo Burak Unzuncimen Gani / Umut Baris Ar Cem Elias Khani-Alemouti Can Miguel Hernándes
Oper von Dmitri Schostakowitsch
In russischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.

Premiere ist am Freitag, den 2. Oktober 2020, um 19.30 Uhr, im Großen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 10. & 15. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach zwei bildstarken Wiesbadener Schauspielinszenierungen (»Der eingebildete
Kranke«, »Wassa Schelesnowa«) übernimmt der russische Regisseur Evgeny Titov am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit der »Lady Macbeth von Mzensk« nun erstmals
in seiner Karriere eine Opernregie. Musikalisch verantwortet die Neuproduktion
GMD Patrick Lange.

Schostakowitschs »Lady Macbeth« ist eines der ganz großen Musiktheaterwerke des
20. Jahrhunderts und zugleich seine letzte Oper: Das Missfallen Stalins ließ den genialen Musikdramatiker Schostakowitsch fortan verstummen.
In der Titelpartie der lebens- und liebeshungrigen, aber auch grausam mordenden Katerina Ismailowa stellt sich die junge schwedische Sopranistin Cornelia Beskow vor, die in Stockholm mit Rollen wie Sieglinde (»Die Walküre«), Chrysotemis (»Elektra«) oder Tatjana (»Eugen Onegin«) Aufsehen erregte und zuletzt an der Wiener Staatsoper die Elsa (»Lohengrin«) sang. Aaron Cawley übernimmt die Partie ihres Verführers Sergej. Andrey Valentiy singt Boris und Beau Gibson ist Sinowi.

Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Inszenierung Evgeny Titov Bühne Christian Schmidt Kostüme Andrea Schmidt-Futterer Licht Oliver Porst Chor Albert Horne

Katerina Lwowna Ismailowa Cornelia Beskow Boris Timofejewitsch Ismailow Andrey Valentiy Sinowi Borissowitsch Ismailow Beau Gibson Sergei / Bote Aaron Cawley Aksinja Michelle Ryan Der Schäbige Erik Biegel Pope / Alter Zwangsarbeiter / Sergeant Timo Riihonen Sonjetka Fleuranne Brockway Zwangsarbeiterin Sharon Kempton
Hausknecht / Wächter Frederic Mörth
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Chorsolisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Musical von Mel Brooks & Thomas Meehan


Premiere am 25. September 2020, um 19.30 Uhr, im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 26. September & 24. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
der junge Doktor Frankenstein eifert seinem Großvater nach und erweckt eine Leiche zum Leben. Seine Partner im gruseligen Spiel sind der liebenswerte Igor und die kurvenreiche Inga, und auch Frankensteins egozentrisch-verrückte Verlobte Elizabeth kann den Erfolg des Unternehmens nicht verhindern – der natürlich mit ebenso grausigen wie urkomischen Verwicklungen erkauft ist.

In der Inszenierung von Iris Limbarth garantiert das wunderbar komödiantische Musical, nach dem gleichnamigen Film von Mel Brooks, mit Nummern wie »The Transsylvania Mania«, »He Vas My Boyfriend« und »Puttin’ On The Ritz« »monströse« Unterhaltung.
Regie und Choreographie Iris Limbarth Musikalische Leitung Frank Bangert Bühnenbild Britta Lammers Kostüme Heike Korn Musikalische Einstudierung Ulrich Bareiss Steppchoreographie Benjamin Rufin Choreografische Assistenz Anna Heldmaier

Ensemble des Jungen Staatsmusicals
Nach einem Film von Ingmar Bergmann
Premiere am 12. September 2020, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 13. & 18. September 2020, jeweils um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Neuinszenierung von Ingo Kerkhof, den Wiesbadenern durch Inszenierungen
wie »Die Möwe«, »Richard III.« oder »Jenufa« bekannt, ziehen Tom Gerber und
Sybille Weiser in die unbarmherzige Eheschlacht.

Johan und Marianne führen solange eine Musterehe, bis ihre Beziehung ebenso musterhaft zerfällt. Das so anrührende wie gnadenlose Psychogramm einer Ehe bewegt nach wie vor Generationen von verheirateten (und unverheirateten!) Menschen. Ein Klassiker, der zunächst 1973 als Fernsehserie und Film einen großen Erfolg feierte; 1981 arbeitete Ingmar Bergmann »Szenen einer Ehe« zu einem Theaterstück um, das seither von den Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken ist.

Inszenierung Ingo Kerkhof Ausstattung Dirk Becker Masken- und Puppenbau Rita Hausmann
Johan Tom Gerber Marianne Sybille Weiser
Von Tom Stoppard
Premiere am 8. September 2020, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 16. & 30. September 2020, jeweils um 19.30 Uhr

Die Termine werden unter Vorbehalt der vom Land Hessen verfügten Corona-Verordnungen veröffentlicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Hessische Staatstheater Wiesbaden wird mit »Die Küste Utopias. Erster Teil: Aufbruch«
die nächste Deutschsprachige Erstaufführung des vielfach prämierten Autors
Tom Stoppard auf die Bühne bringen und die Trilogie in der kommenden Spielzeit mit dem zweiten Teil »Schiffbruch« und dem dritten Teil »Bergung« komplettieren.

Die Trilogie beschreibt den Zeitraum von 1833 bis 1868 in Russland und Westeuropa und die sich zu dieser Zeit gründenden ersten Generation der sozialistischen Bewegung.
Aus Protest gegen den autoritären Staat beschließen Michail Bakunin, einer der Begründer des Anarchismus, und der Revolutionär Alexander Herzen, nach Europa ins Exil zu gehen und sich dort mit anderen Aktivisten und Revolutionären zu verbinden und die Geschichte voranzutreiben. Es beginnt auch eine philosophische Reise mit dem Ziel einer Utopie, die für jeden Menschen als Individuum sowie für die gesamte Menschheit eine bessere Welt möglich machen soll.

Henriette Hörnigk wird in der Spielzeit 2020.2021 die drei Teile inszenieren. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2021 werden die Teile zusammengeführt und zur Gesamtaufführung gebracht.

Regie Henriette Hörnigk Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Claudia Charlotte Burchard
Musik / Sound Bernd Bradler

Die Besetzung der über 80 Rollen wird mit einem Ensemble von 18 Schauspielerinnen und Schauspieler bewerkstelligt.
Oper von Gioachino Rossini
In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.

Premiere ist am Samstag, den 5. September 2020, um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 11. & 16. September, jeweils um 19.30 Uhr

Die Termine werden unter Vorbehalt der vom Land Hessen verfügten Corona-Verordnungen veröffentlicht.



Sehr geehrte Damen und Herren,

am Hessischen Staatstheater Wiesbaden feiern am 5. und 6. September »Der Barbier von
Sevilla« von Gioachino Rossini und »Die Hochzeit des Figaro« von Wolfgang Amadeus Mozart als Opern-Doppel Premiere. Beaumarchais hat mit seiner »Figaro«-Trilogie ein Meisterwert der Komik und Gesellschaftskritik geschaffen, zudem die Libretto-Vorlage für diese beiden Opern.
Rossinis Vertonung ist in der Wiesbadener Neuproduktion ein Stück über Träume und überbordende Fantasie. Schauspieler und Regisseur Tilo Nest (»Tyll«, »Shockheaded Peter«) inszeniert seine erste Oper am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die Musikalische Leitung übernimmt Konrad Junghänel.

Operalia-Gewinner Ioan Hotea ist als Graf Almaviva zu erleben, eine Partie, die er bereits an der Staatsoper Wien sang. Thomas de Vries ist Bartolo. Christopher Bolduc, er war zuletzt als Stern in Mark-Anthony Turnages »Anna Nicole« zu sehen, übernimmt die Partie des Figaro. Silvia Hauer singt, nach ihrem erfolgreichen Carmen-Debüt, Rosina.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel Inszenierung Tilo Nest Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Anne Buffetrille, Mirjam Ruschka Chor Albert Horne

Graf Almaviva Ioan Hotea Bartolo Thomas de Vries Rosina Silvia Hauer Figaro Christopher Bolduc Basilio Young Doo Park Berta Michelle Ryan Fiorillo Julian Habermann
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden