Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble entfällt die Vorstellung des Schauspiels »Der eingebildete Kranke« von Molière am Dienstag, den 10. Dezember 2019, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
Stattdessen wird das Schauspiel »Schöne Bescherungen« in der Inszenierung von Susanne Lietzow nach Alan Ayckbourn gezeigt:  

» Schöne Bescherungen«
Regie Susanne Lietzow Bühne Aurel Lenfert Kostüme Marie-Luise Lichtenthal Musik Gilbert Handler Dramaturgie Anika Bárdos

Neville Christian Klischat Belinda Sybille Weiser Phyllis Karoline Reinke Harvey Rainer Kühn Bernard Atef Vogel Rachel Lena Hilsdorf Eddie Linus Schütz Pattie Christina Tzatzaraki Clive Tobias Lutze
 

Bereits gekaufte Karten können für die Vorstellung »Schöne Bescherungen« genutzt, gegen eine andere Vorstellung getauscht oder zurückgegeben werden. Besucherinnen und Besucher können sich telefonisch unter 0611.132 325 oder per Mail an vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de, an die Theaterkasse, oder an die entsprechende Vorverkaufsstelle wenden.

Die Zusatzvorstellung von »Schöne Bescherung« bietet außerdem die Möglichkeit, für die bis Ende Januar ausverkaufte Neuproduktion kurzfristig Karten zu erwerben.

Weiterführende Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de
Für die neue Produktion »Kriegerin« des Theaterclubs des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden werden begabte junge Menschen im Alter von 15-25 Jahren gesucht. Das Casting findet am Sonntag, den 8. Dezember 2019 ab 15 Uhr, in der Wartburg statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Stück »Kriegerin« nach dem Film von David Wnendt in einer Bearbeitung von Tina Müller, feiert am 19. April 2020 in der Spielstätte Wartburg Premiere.
Jung, weiblich, rechtsradikal: Marisa hat sich eingerichtet in ihrem Hass auf Ausländer, Politik, Polizei, auf alle, denen sie die Schuld gibt, dass Deutschland den Bach runtergeht. Ihr Weltbild beginnt zu schwanken, nachdem sie zwei junge Geflüchtete auf dem Fahrrad mit ihrem Auto rücksichtslos von der Straße gedrängt hat.

Anmeldungen und weitere Informationen unter d.schirdewahn@staatstheater-wiesbaden.de
Am Samstag, den 7. Dezember 2019 um 20.00 Uhr, findet in der Wartburg des Hessischen Staatstheaters die erste Ausgabe des neuen Konzertformats »Club Classique« statt.

Im neuen Lounge-Format, hat all das Platz, was im Orchestergraben oder auf dem Konzertpodium nicht ausgelebt werden kann: Klassische Musik trifft auf Elektro, Funk, Jazz, Weltmusik… Die Musikerinnen und Musiker des Hessischen Staatsorchesters entwerfen im Crossover mit anderen Künstlern und Genres ihren eigenen Clubabend in lockerem Ambiente. In entspannter Atmosphäre kann man den Tag mit inspirierenden Klängen, guten Gesprächen oder an der Bar ausklingen lassen.

Die erste Ausgabe des Formats ist mit »Jazz & Klassik« unterschrieben. Das Rheingauer Streichquartett (Igor Mishurisman und Anton Tykhyy, Violine, Anastasiya Mishurisman, Viola, und Emanuela Simeonova, Violoncello) spielt im ersten Teil des Konzerts eingängige Kammermusik von Gershwin, Bartók und zeitgenössischen Komponisten wie Chiel Meijering. Für die zweite Hälfte hat es mit Jazz-Geiger Michael Makarov Jazz-Arrangements einstudiert. Ein DJ-Set rundet den Abend ab.

Mit Rheingauer Streichquartett, Jazz-Violinist & DJ Michael Makarov
Programm:
Franz Liszt »Die Hirten an der Krippe«, »Schlummerlied«, »Altes provenzalisches Weihnachtslied« aus der »Weihnachtsbaum-Suite«
Peter Tschaikowski »Tanz der Rohrpfeifen«, »Tanz der Zuckerfee« aus der »Nussknacker-Suite«
Joseph Jongen Zwei Paraphrasen über wallonische Weihnachtslieder
Wolfgang Amadeus Mozart Adagio KV 617a, Adagio KV 484a, Zwölf Variationen über »Ah, vous dirai-je maman« KV 265 für 4 Flöten und Harfe (Transkription: Paul Engel)

Am Sonntag, den 8. Dezember, am Samstag den 14. Dezember und am Sonntag, den 15.  Dezember 2019 um jeweils 15 Uhr, findet das Weihnachts-Kammerkonzert »Flöten- und Harfenklang« im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Die Flötengruppe des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden und Harfenistin Bea Anton gestalten gemeinsam ein besinnliches Konzert zur Weihnachtszeit. Gespielt werden unter anderem Ausschnitte aus der »Weihnachtsbaum-Suite« von Franz Liszt und der berühmte »Tanz der Zuckerfee« aus der »Nussknacker-Suite« von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Von dem Wiesbadener Komponisten Paul Engel wird zudem eine Uraufführung für vier Flöten zu hören sein. Schauspieler Uwe Kraus liest märchenhafte Geschichten zur Weihnachtszeit.
 

Flöte Peter Mátyás Bicsák, Cornelia Thorspecken, Jessica Jiang, Thomas Richter
Harfe Bea Anton
Lesung Uwe Kraus
Am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 um 19.30 Uhr, findet die Lesung »Tatort Stadttheater«, Band eins der geplanten Trilogie über einen Theaterkritiker, der große Dramen unkonventionell erklärt und dabei Verbrechen in der Kulturszene aufklärt, von Stefan Benz im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Regisseur im Blutrausch inszeniert Shakespeare-Massaker. Was für ein Skandal! Doch der alte Kritiker der »Neuen Post« hat mal wieder alles verpennt: Deshalb muss sich Justus Beck nun mit dem Praktikanten Franz rumärgern, der über den nächsten Eklat twittern soll. Prompt brechen Schauspielerinnen auf offener Bühne zusammen. Sabotage an der Kunst oder Mordanschläge? Der müde Rezensent ist jetzt hellwach, und Franz gibt den entscheidenden Hinweis.

Stefan Benz, Jahrgang 1966, ist Kulturredakteur in Darmstadt. Er studierte Literatur, Film und Fernsehen an der Frankfurter Goethe-Universität und graduierte 1992 (MA). Benz schreibt seit Mitte der 1980er über Bühne, Film und Fernsehen.
Ein Tangoabend zum Zuschauen & Tanzen mit »Quinteto Ensueños«

Am Freitag, den 6. Dezember 2019, um 21.45 Uhr findet im Foyer des Großen Hauses eine weitere Ausgabe des »Salón Tango« mit »Quinteto Ensueños« und Gabriel Sala statt.

Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden ist das erste Opernhaus Europas, das den Tango als »Kulturelles Phänomen« und als »Soziales Ereignis« seit 1984 pflegt. In der Spielzeit 2018.2019 werden wieder argentinische sowie deutsche Tango-Musiker eingeladen, die schon ein- oder mehrmals in Wiesbaden gastierten und hervorragende Darbietungen boten.

Beim »Salón Tango« können Liebhaber*innen des argentinischen Tanzes in der glamourösen Atmosphäre des historischen Foyers der Tangomusik lauschen, Tango tanzen oder einfach die südamerikanische Stimmung genießen und den tanzenden Paaren zuschauen. Gabriel Sala, Tanzlegende, Lehrer und Choreograf, führt durch die Tango-Events. Bei jedem »Salón Tango« präsentieren sich unsere Gäste mit Live-Musik.
Wiederaufnahme am 1. Dezember 2019
 
Ab Sonntag, den 1. Dezember 2019 um 19.30 Uhr, ist die Oper »Tosca« von Giacomo Puccini in einer Inszenierung nach Sandra Leupold und unter der musikalischen Leitung von Christoph Stiller und GMD Patrick Lange wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.  

Folter und Tod, Glocken und Kanonen sind der Stoff, aus dem Puccinis fünfte Oper gemacht ist. »Mit ›La Bohème‹ wollten wir Tränen ernten, mit ›Tosca‹ wollten wir das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren. Bis jetzt waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein.« Direkt bekennt sich Puccini in den Ansichten über sein 1900 uraufgeführtes Werk zur Hinwendung vom poetischen Rührstück zum naturalistisch schockierenden Drama. Damit erwies er sich gerade mit dieser Oper, uraufgeführt fast auf den Tag genau ein Jahr vor Verdis Tod, als veritabler Erbe des Meisters in Sachen Verismo. Treu bleibt Puccini seinem erkennbar eigenen musikalischen Stil, der »Tosca« einen Ehrenplatz in der erste Reihe der italienischen Repertoiresäulen sichert. Das Läuten von Kirchenglocken und der Gesang des Hirtenknaben sind die Klangkontraste zu Toscas innigem Gebet und Cavaradossis blühenden Lyrismen in bekannter Puccini-Süße. Schon seit Puccini die berühmte Sarah Bernhardt in der Titelrolle des für sie geschriebenen Dramas von Victorien Sardou auf der Bühne gesehen hatte, trug er sich mit der Idee einer gleichnamigen Oper. Mehrere andere Komponisten, selbst Verdi, interessierten sich für die skandalumwitterte Tragödie, die Verleger Ricordi letztlich doch für Puccini reservieren konnte. Nach der Uraufführung in Rom sicherte vor allem die nachfolgende Aufführung an der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini der Oper den Status als Welterfolg.


Musikalische Leitung Christoph Stiller, GMD Patrick Lange Inszenierung nach Sandra Leupold Bühne Tom Musch Kostüme Marie-Luise Strandt Licht Klaus Krauspenhaar Chor Albert Horne Kinderchor Jud Perry Dramaturgie Brunhild Matthias, Bodo Busse

Floria Tosca Adina Aaron Mario Cavaradossi Rodrigo Porras Garulo Scarpia Thomas de Vries Cesare Angelotti Young Doo Park Der Mesner Benjamin Russell Spoletta Erik Biegel Sciarrone Daniel Carison Ein Hirte Stella An
 
Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Kinderkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 
Pressefotos stehen hier zum Download bereit: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressefotos/produktionen/p-t/tosca-2019-2020/
Am Sonntag, den 1. Dezember 2019 um 15 Uhr, findet das 4. Kammerkonzert »›Crossover‹ Überraschungen mit der Tuba« im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Nach dem Motto dieses Kammerkonzerts, halten Tubist und Multi-Instrumentalist Roland Vanecek und die Akademist*innen des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden Überraschungen mit der Tuba bereit. Dabei werden die Grenzen zwischen Klassik und anderen Genres locker übersprungen, improvisiert und gejammt. Neben Akademist*innen aus Ostasien und Dänemark ist im diesjährigen Jahrgang sogar ein gebürtiger Wiesbadener an der Violine dabei.

Tuba Roland Vanecek
Akademist*innen des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden

Sehr geehrte Damen und Herren,

während der Internationalen Maifestspiele, die vom 1. Mai bis 31. Mai 2020 stattfinden, wird die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zur Bühne für Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt. Unter der künstlerischen Leitung von Uwe Eric Laufenberg versammeln sich weltbekannte Sängerinnen und Sänger, renommierte Schauspielensembles und hochkarätige Tanzkompanien aus der ganzen Welt vor einem internationalen Publikum.

Wir bitten Sie, sich folgenden Termin zur Pressekonferenz
vorzumerken:

Donnerstag, 13. Februar 2020
um 11 Uhr
im Foyer des Großen Hauses
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Eine gesonderte Einladung mit detaillierten Informationen folgt.
Basierend auf dem Buch von Maria Alyokhina
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Karl-Hermann-Flach Stiftung
 
Am 29. November 2019 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Im Anschluss »Punk meets Posh«: Diskussion mit Pussy Riot im Foyer



Sehr geehrte Damen und Herren,

das russische Protestkunst-Kollektiv Pussy Riot, das im März 2011 gegründet wurde, ist
von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Karl-Hermann-Flach-Stiftung ans Hessische Staatstheater Wiesbaden eingeladen.
Die regimekritische Polit-Punk-Gruppe aus Moskau erlangte 2012 weltweite Bekanntheit mit ihrem »Punk-Gebet« in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Der Aktion folgte ein international stark kritisierter Gerichtsprozess, an dessen Ende drei der beteiligten Frauen zu jeweils zwei Jahren im Arbeitslager verurteilt wurden.

Das Projekt des Kollektivs basiert auf dem gleichnamigen Buch der Aktivistin Maria Alyokhina in dem sie ihre persönliche Geschichte als Performerin bei Pussy Riot erzählt. Die Aufarbeitung dieser Erfahrung, das Leben in einem russischen Lager, der Kampf gegen Repression wird in diesem Stück verarbeitet und ist ein Cross-Over aus Konzert, Kundgebung und Theater. Elektrische Sounds, Sprechgesang und Live-Musik erzählen eine Geschichte von Widerstand, Repression und Revolution.

Im Anschluss an die Vorstellung findet im Foyer Großes Haus ab 21 Uhr eine Diskussion mit Maria Alyokhina (Aktivistin) Alexander Cheparukhin (Producer) und Julius Freytag-Loringhoven (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Moskau) statt. Die Moderation übernimmt Christoph Heinemann (Deutschlandfunk).