Am Samstag, den 1. Februar 2020 um 19.30 Uhr und am Sonntag, den 2. Februar 2020 um 16 Uhr, ist das Schauspiel »Souvenir« von Stephen Temperley in der Inszenierung von Ulf Dietrich im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu Gast.

Sie war und ist ein Phänomen: Florence Foster Jenkins, Erbin eines reichen Industriellen und schillernde Persönlichkeit des New Yorker Gesellschafts- und Künstlerlebens der 1940er Jahre. Von jungen Jahren an von dem Wunsch beseelt, Sängerin zu werden, war sie von ihrem großen musikalischen und gesanglichen Talent überzeugt. De facto war ihr Können – höflich formuliert – unterdurchschnittlich, traf sie doch nicht einen richtigen Ton. Das Publikum jedoch liebte sie, vielleicht aus einer Mischung von Rührung und Belustigung.

Inszenierung Ulf Dietrich
 
Mit Barbara Ullmann, Jan Walter
Kurz vor Fastnacht schafft die Kostümabteilung des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Platz in ihrem Fundus.
Daher findet am Samstag, den 25. Januar 2020 von 11 bis 16 Uhr, der traditionelle große Kostümverkauf im Malsaal statt. Verkauft werden Kostüme, Rüstungsteile, Kopfbedeckungen, Schuhe, Wäsche, Theatertiere und vieles mehr aus allen Stilepochen. Etwa 3.500 Teile werden zum Verkauf angeboten. Bezahlt werden kann ausschließlich in bar.
I.
Wir laden herzlich zu einem Pressegespräch mit GMD Patrick Lange und mit Einsicht in die Partitur des Werkes »Nacht-Tisch-Lampe MEDUSA« ein.

Mittwoch, 29. Januar 2020, 18.30 Uhr
Treffpunkt: Bühneneingang, Hessisches Staatstheater Wiesbaden
 
Um Anmeldung bis Montag, den 27. Januar 2020 unter presse@staatstheater-wiesbaden.de wird gebeten.

II.
Mittwoch, 29. Januar 2020, 20 Uhr
»WIR 4« – 4. Sinfoniekonzert
Konzerteinführung, 19 Uhr
 
Programm:
Oliver Mattern »Nacht-Tisch-Lampe MEDUSA« (Uraufführung)
Serge Koussevitsky Konzert für Kontrabass und Orchester
Niccolò Paganini Fantasie über ein Thema aus Rossinis »Moses in Ägypten«
Bedřich Smetana Aus »Má Vlast« (Mein Vaterland): Vyšehrad, Die Moldau, Aus Böhmens Hain und Flur, Blaník

Dirigent GMD Patrick Lange
Kontrabass Ödön Rácz

Aller guten Dinge sind drei: In diesem Konzert erklingt die dritte preisgekrönte Uraufführung des Kompositionswettbewerbs für zeitgenössische Musik. Das Werk von Oliver Mattern »Nacht-Tisch-Lampe MEDUSA« nimmt konkreten Bezug auf Kunstwerke der Jugendstil-Ausstellung im Museum Wiesbaden. Als Gastsolist mit einem außergewöhnlichen Instrument kommt der international gefragte Kontrabassist Ödön Rácz nach Wiesbaden. Unter der Leitung von GMD Patrick Lange spielt er virtuose Konzerte von Paganini und Koussevitsky. Teile aus Smetanas romantischem Zyklus »Mein Vaterland« runden das Programm ab.

Auszug aus dem Programm:
Béla Kéler (1820-1882) »Vom Rhein zur Donau«, Walzer op. 138
Franz Lehár (1870-1948) »Hör ich Zymbalklänge« aus der Operette »Zigeunerliebe«
Julius Fučik (1872-1916) »Winterstürme«, Walzer op. 184
Béla Kéler (1820-1882) »Grand Galop infernal« op. 60

Am Sonntag, den 19. Januar und am Samstag, den 25. Januar um jeweils 15 Uhr sowie am Sonntag, den 26. Januar 2020 um 11 Uhr, findet das Neujahrs-Kammerkonzert »Vom Rhein zur Donau« mit Werken von Béla Kéler, Julius Fučík, Franz Lehár, Josef und Johann Strauss im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Wiesbaden und Wien vereint nicht nur, dass beide Städte an großen, Länder verbindenden Flüssen liegen. In beiden wurde (und wird) auch gerne getanzt. Das Salonorchester der Kammermusikvereinigung bringt bei den drei Neujahrs-Kammerkonzerten auf seiner Reise »vom Rhein zur Donau« Walzer, Polkas, Csárdás, Märsche und vieles mehr zu Gehör. Mit Sopranistin Annette Luig und Erika le Roux am Klavier bereichern Arien das Programm.

Sopran Annette Luig
Klavier Erika le Roux
Salonensemble des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden
 
Wiederaufnahme am 24. Januar 2020
 
Ab Freitag, den 24. Januar 2020 um 19.30 Uhr, ist die Oper »Manon« von Jules Massenet unter der musikalischen Leitung von Jochen Rieder und in der Inszenierung von Bernd Mottl wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.
Ins Kloster sollte Lescaut seine Cousine Manon begleiten. Doch das Schicksal greift ein: Der junge Chevalier des Grieux verliebt sich in das wunderschöne Mädchen. Die beiden fliehen nach Paris, aber die Idylle ist nicht von Dauer. Schnell lernt Manon, ihre Wirkung auf Männer einzusetzen. Luxus, Reichtum und Abenteuer locken. Geld und Liebe, Kirche und Casino stehen im Wettstreit, und der endet für Manon tödlich. In einer raffinierten Melange aus Romantik und moderner Psychologie, mit schmeichelnder Melodik und ausgefeilten Orchestrierungen schrieb Jules Massenet seinen Welterfolg.
Die Titelpartie übernimmt wieder Cristina Pasaroiu, die zuletzt in Wiesbaden in der Titelrolle von »Alcina« und als Gilda in »Rigoletto« zu hören war.
Operalia-Gewinner Ioan Hotea, der in dieser Spielzeit als Sänger in »Der Rosenkavalier« zu sehen ist, übernimmt wieder die Partie des Chevalier des Grieux.


Musikalische Leitung Jochen Rieder Inszenierung Bernd Mottl Bühne, Kostüm Friedrich Eggert Chor Albert Horne Choreografische Mitarbeit Myriam Lifka Licht Ralf Baars Dramaturgie Regine Palmai

Manon Cristina Pasaroiu Chevalier des Grieux Ioan Hotea Lescaut Christopher Bolduc Graf des Grieux Florian Kontschak Guillot-Morfontaine Erik Biegel Monsieur de Brétigny Benjamin Russell Ein Gastwirt, Ein Sergeant Wolfgang Vater Poussette Shira Patchornik Javotte Stella An Rosette Fleuranne Brockway
 
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
 
 
Pressefotos stehen hier zum Download bereit: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressefotos/produktionen/k-o/manon/

 
Am Sonntag, den 12. Januar 2020 jeweils um 11 Uhr und 13.30 Uhr, findet die Neujahrs-Gala im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Der Adventsrummel ist vorüber, das Festtagsmenü ist verdaut und die Verwandtschaft ist in alle Himmelsrichtungen abgereist. Willkommen in 2020! Die Neujahrs-Gala stimmt ein auf ein neues Theaterjahr voller großer Stimmen, überraschender Momente, hinreißender Inszenierungen und anregender Theaterabenden. Es präsentieren sich Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in einem abwechslungsreichen, spritzigen Programm. Jedes Jahr neu, jedes Jahr anders, jedes Jahr unterhaltsam. Schauspieler*innen aus dem Ensemble moderieren die Veranstaltung.
Zwischen der ersten und zweiten Vorstellung, um ca. 12.45 Uhr, findet ein Sektempfang für die Gäste beider Vorstellungen im Foyer des Großen Hauses statt.
Tickets sind noch für beide Vorstellungen erhältlich.

Einführung mit dem Regieteam, Besuch der Bühnenprobe und anschließendes Nachgespräch
 
Die Kostproben am Montag, den 13. Januar 2020 um 18.30 Uhr, zur Neuinszenierung des szenischen Oratoriums »Matthäus Passion« bieten Einblick in reale Arbeitssituationen und echte Probenatmosphäre. In einer Einführung zu Beginn beschreiben Regieteam, Musikalische Leitung und Dramaturgie die Grundzüge der Inszenierungskonzeption. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, in unterschiedlichsten Proben je nach Arbeitsstadium – einer szenischen Arbeitsprobe mit Gesangssolisten und Klavier, einer technischen Probe mit Bühnenbild und Beleuchtung oder einer Bühnen-Orchesterprobe – einen Blick auf die entstehende Aufführung und die Beteiligten am Stück zu werfen.

Die »Matthäus-Passion«, für den Karfreitag 1727 geschrieben, war über 100 Jahre in Vergessenheit geraten, bis Felix Mendelssohn Bartholdy sie 1829 wiederaufführte. Heute wird Bachs wirkmächtige Vertonung der Leidensgeschichte Jesu Christi für zwei Orchester und zwei Chöre als Meisterwerk der Musikgeschichte gefeiert. In der szenischen Umsetzung von Johanna Wehner wird das eindrückliche Glaubensbekenntnis des Thomaskantors auf der Theaterbühne neu erlebbar. Die »Faust«-Preisgewinnerin hat in Wiesbaden mit der Uraufführung »Schönerland« bereits Gespür für atmosphärische Tableaus und elementare menschliche Fragestellungen gezeigt. Für die Musikalische Leitung dieses Werkes voller großer Chöre und emotionsgeladener Soli zeichnet Barock-Spezialist Konrad Junghänel verantwortlich.
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden unter der Intendanz von Uwe Eric Laufenberg zieht Bilanz für das Jahr 2019:
Bis Ende Dezember 2019 werden insgesamt über 1000 Vorstellungen und Veranstaltungen angebotenworden sein. Rund 311.000Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten nach derzeitigem Stand die Vorstellungen und Veranstaltungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden im Jahr 2019, das ist die höchste Besucherzahl seit 8 Jahren.
Die durchschnittliche Gesamtauslastung nach jetzigem Stand in 2019 beträgt 85,5 Prozent, im Großen Haus lag die durchschnittliche Auslastung bei 85 %. Es ist die zweithöchste Auslastung seit über 10 Jahren, die höchste Gesamtauslastung wurde 2017 mit 86,5 % erzielt.Mit rund 5,91 Mio. € aus dem Kartenverkauf verzeichnet das Hessische Staatstheater Wiesbaden einen Einnahmenrekord seit jeher.
Auszug aus dem Programm:

Franz Lehár (1870-1948) »Da geh‘ ich zu Maxim« aus der Operette »Die lustige Witwe«                  
Jacques Offenbach (1819-1880) Cancan aus »Orphée aux enfers«
Frederick Loewe (1901 – 1988) »Ich hätt getanzt heut Nacht« aus dem Musical »My Fair Lady«
Josef Strauss (1827 – 1870) »Delirien« Walzer op. 212
Béla Kéler (1820-1882) »Erinnerung an Bartfeld«, Ungarischer Tanz op. 31 Nr. 1
Kurt Weill (1900 - 1950) »Dreigroschenoper-Suite«
 
Am Mittwoch, den 1. Januar 2020 um 17 Uhr, findet das Neujahrskonzert »Wir Feiern« mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Patrick Lange im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt. Moderiert wird das Konzert von Klaus Krückemeyer, der hier aktuell auch in »Gräfin Mariza« und »My Fair Lady« zu erleben ist.

Das Konzertprogramm führt in die wilden 1920er Jahre, in die mondänen Clubs und verruchten Tanzetablissements zwischen »Berlin - Babylon – Wiesbaden«., so der Untertitel des Konzerts. Den ein oder anderen Neujahrskonzert-Klassiker wird es ebenfalls zu hören geben. Darüber hinaus darf sich das Publikum auf einen Überraschungsgast freuen…

Begrüßen Sie mit GMD Patrick Lange und dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden das neue Jahr!
 
 
Dirigent GMD Patrick Lange
Moderation Klaus Krückemeyer
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden