Am Samstag, den 2. November 2019, und am Sonntag, den 3. November 2019, um jeweils 15 Uhr ist das Kammerkonzert für Kinder »Der Froschkönig« für Kinder ab vier Jahren im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.

Der Komponist und Musiker Bernhard Gortheil hat das weltbekannte Märchen der Brüder Grimm für die Besetzung Streichquartett und Gitarre vertont. Erzählt von Uwe Kraus, verschmilzt und ergänzt sich der Text mit der humorvollen, kontrastreichen Musik. Es spielen Musiker*innen des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden und Jens Mackenthun an der Gitarre.
Der Prinzessin fällt beim Spielen ihre Goldkugel in den Brunnen. Ein Frosch bietet ihr seine Hilfe an, wenn er im Gegenzug mit zu ihrem Schloss kommen darf. Nachdem der Frosch die Kugel gerettet hat, verschwindet die Prinzessin, ohne ihren Teil der Abmachung einzuhalten. Doch am Abend klopft es an der Tür und der Frosch ist da.


Erzähler Uwe Kraus
Violine Elke Tobschall, Rebekka Herrmann
Viola Nina Torborg-Hunck
Violoncello Susanne Tscherbner
Gitarre Jens Mackenthun
Wiederaufnahme am 1. November 2019

Ab Freitag, den 1. November 2019 um 19.30 Uhr, ist das Musical »Im weißen Rössl« wieder in der Wartburg zu sehen. Das Kultstück mit seinen Welthits, in der Inszenierung von Iris Limbarth, ist für alle ab zwölf Jahren.

Der Kellner Leopold bemüht sich unverdrossen um die Gunst seiner Chefin, der Wirtin Josepha Vogelhuber, die aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler, geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, die soeben mit ihrem Vater, dem Berliner Fabrikanten Giesecke, im »Weißen Rössl« abgestiegen ist. Auch Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, ist angekommen. Er soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Firmen ein Ende zu bereiten.

Benatzkys Meisterwerk ist beileibe kein musikalischer Heimatfilm mit muhenden Kühen und schneebedeckten Alpengipfeln, wie uns die Verfilmungen der 50er und 60er Jahre weismachen wollten. Immer wieder entfacht es das Interesse junger Besucher am oft schon totgesagten Genre Operette neu. Das »Rössl« ist ganz anders und noch viel mehr!


Inszenierung und Choreografie Iris Limbarth Musikalische Leitung Ulrich Bareiss, Jens Hunstein Bühnenbild Britta Lammers Kostüme Heike Korn

Ensemble des Jungen Staatsmusicals
 
 
Pressefotos stehen hier zum Download bereit:
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressefotos/produktionen/f-j/im-weissen-roessl/

Wiederaufnahme am 29. Oktober 2019
 
Ab Dienstag, den 29. Oktober 2019 um 11 Uhr, ist das Junge Schauspiel mit »Das Gespenst von Canterville« nach einer Erzählung von Oscar Wildewieder im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.
 
Oscar Wilde hat mit seinem »Gespenst von Canterville« eine im wahrsten Sinne des Wortes unsterbliche Figur geschaffen, die seither Generationen von Kindern und Eltern begeistert.
Mr. Otis, der amerikanische Botschafter in London, kauft ein altes englisches Schloss und zieht mit seiner Familie dort ein. Doch in dem Schloss spukt seit vielen Jahren Sir Simon de Canterville. Die aufgeschlossenen Amerikaner nehmen jedoch das Gespenst nicht ernst. Den blutigen Fleck, der seit Jahrhunderten nicht entfernt werden konnte, putzt Mrs. Otis kurzerhand weg. Und der Nachwuchs der Familie findet nur allzu bald Spaß daran, sich selbst als Schreck des Hauses zu versuchen. Nur Virginia, die Tochter der Amerikaner, hat Mitleid mit ihm und die Kraft, den geknickten Sir Simon von seinem Fluch zu erlösen.


Inszenierung Carsten Kochan Bühne & Kostüme Claudia Weinhart

Sir Simon de Canterville, das Gespenst Uwe Kraus Virginia E. Otis Melissa Breitenbach Mr. Hiram B. Otis, amerikanischer Botschafter und Virginias Vater Thomas Jansen Mrs. Lucretia R. Otis, Hirams Frau Sophie Pompe Max H. Otis, Zwillingsbruder von Virginia Gedeon Höfer Morris B. Otis, der andere Zwillingsbruder Andi Berger Mrs. Umney, eine geheimnisvolle Haushälterin Elke Opitz Cecil Duke of Cheshire, Virginias Verlobter Tom Gerngroß

No. 1 Lebensreform und Musik

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019 um 11 Uhr, findet die erste Veranstaltung der Reihe »Salon Jugendstil« statt, der im Rahmen des Jugendstiljahrs 2019.2020 vom Hessischen Staatstheater Wiesbaden initiiert und in Kooperation mit Kultureinrichtungen Wiesbadens wie dem Museum Wiesbaden, der Villa Clementine und dem sam – Stadtmuseum am Markt entwickelt wird. Die erste Ausgabe hat den Titel »No. 1 Lebensreform und Musik« und findet im sam Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden statt.

Vegetarisch, sportlich, freiheitlich: Jugendstil war ein neuer, moderner Lebensstil. In der Malerei und Musik ging es um bewegte Gesten und Körper. Inmitten der Ausstellung des sam Stadtmuseum am Markt »Stadt – Jugend – Stil. Lebensreform in Wiesbaden« spielen Akademisten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden Musik des Jugendstils, dazu wird anhand von Zitaten, Briefen und Erfahrungsberichten aus der Zeit in Wiesbaden erzählt.

Der »Salon Jugendstil« wird gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Eintritt ist frei.

Vortrag Vera Klewitz
Akademisten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden
Ein Tangoabend zum Zuschauen & Tanzen mit »Ranas«

Am Freitag, den 25. Oktober 2019, um 21.45 Uhr findet im Foyer des Großen Hauses eine weitere Ausgabe des »Salón Tango« mit »Ranas« und Gabriel Sala statt.

Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden ist das erste Opernhaus Europas, das den Tango als »Kulturelles Phänomen« und als »Soziales Ereignis« seit 1984 pflegt. In der Spielzeit 2018.2019 werden wieder argentinische sowie deutsche Tango-Musiker eingeladen, die schon ein- oder mehrmals in Wiesbaden gastierten und hervorragende Darbietungen boten.

Beim »Salón Tango« können Liebhaberinnen und Liebhaber des argentinischen Tanzes in der glamourösen Atmosphäre des historischen Foyers der Tangomusik lauschen, Tango tanzen oder einfach die südamerikanische Stimmung genießen und den tanzenden Paaren zuschauen. Gabriel Sala, Tanzlegende, Lehrer und Choreograf, führt durch die Tango-Events. Bei jedem »Salón Tango« präsentieren sich unsere Gäste mit Live-Musik.


»Salón Tango«
Freitag, 25. Oktober 2019
Beginn 21.45 Uhr
Theaterfoyer Großes Haus
Eintritt 15,40 Euro
 
 
»Kunstgefixe«, das turboschnelle Format des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, geht ins dritte Jahr. Bei der künftig alle zwei Monate stattfindenden »Theaterwundertütenfete mit Anfassen« hat das Schauspielensemble Carte blanche: Bei einer »Kunstgefixe«-Show kann buchstäblich alles passieren, von der aberwitzigen Nummernrevue bis zur hochkonzentrierten Performance. Eine Sneak Preview ist nichts dagegen! Sicher ist eigentlich nur eins: Nach jedem »Kunstgefixe« wird in der Wartburg gemeinsam mit den Schauspielern gefeiert.              


Die erste Ausgabe des absurd-sinnlichen Künstlerformats dieser Spielzeit ist am Freitag, den 25. Oktober um 20.45 Uhr, in der Wartburg zu erleben.
Wiederaufnahme am 25. Oktober 2019

Ab Freitag, den 25. Oktober 2019 um 10.00 Uhr, ist das Junge Staatsschauspiel mit »Ente, Tod und Tulpe« wieder im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen. Die Inszenierung von Sophie Pompe ist für alle ab 4 Jahren.

Ente – Single, Sternzeichen Fisch – lebt zufrieden am Teich. Sie liebt die Freiheit und die Natur und hat einen geregelten Tagesablauf. Ihr Hobby ist es, zu gründeln und dabei Dinge zu finden, die Menschen im Wasser verloren haben.

Doch eines Tages ist etwas anders als sonst. Ente fühlt sich beobachtet und verfolgt. Und tatsächlich! Kaum dreht sie sich um, sieht sie eine fremde Gestalt vor sich stehen, die sich als der Tod vorstellt. Erst erschrickt Ente sehr, doch dann findet sie Tod eigentlich ganz nett. Und so beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Ente, die noch ganz viel erleben will und Tod, der feststellen muss, dass Ente ein ungewöhnliches und eigensinniges Wesen ist.

Regie Sophie Pompe Ausstattung Nina Wronka Dramaturgie Carsten Kochan

Ente Elke Opitz Tod Sophie Pompe


Pressefotos stehen hier zum Download bereit:
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Die beiden nächsten Vorstellungstermine:
26. Oktober um 16 Uhr und am 28. Oktober 2019 um 16 Uhr
Wiederaufnahme am 24. Oktober 2019

Ab Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 19.30 Uhr, ist das Junge Staatsschauspiel mit »Jihad Baby!« wieder in der Wartburg des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen. Die Inszenierung von Sophie Pompe ist für alle ab 14 Jahren.

Jona gehen seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee. In der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Er sieht Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert. Gleichzeitig verliebt er sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein. Ab jetzt versucht er verzweifelt seine Konvertierungspläne mit seinen Liebesfantasien in Einklang zu bringen.

Das Stück ist der Gewinner des niederländisch-deutschen Kinder-und Jugendtheaterpreises Kaas & Kappes 2016, aus der Begründung der Jury: »Mit dem Pragmatismus seiner Generation und entwaffnender Komik betrachtet Jona seine Lebensumstände und gibt uns einen ungeschminkten Einblick in sein Innenleben. [...] »Jihad Baby!« bezieht beherzt Stellung zu dem Thema unserer Zeit. Es ist ein gleichermaßen komisches wie ergreifendes Plädoyer dafür, Jugendliche ernst zu nehmen und achtsam zu begleiten. Es zeichnet sich durch glaubhafte Nähe und empathische Kenntnis des aktuellen jugendlichen Zeitgeistes aus und unterhält trotz kluger unterschwelliger Aufklärung sein junges Publikum aufs Beste.«

Regie & Ausstattung Sophie Pompe Dramaturgie Luisa Schumacher
Mit Tom Gerngroß

Pressefotos stehen hier zum Download bereit:
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Programm:
György Ligeti »Lontano«
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 26 d-Moll »Lamentatione«
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 7 C-Dur »Leningrader«

Am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 um 20 Uhr, findet das 2. Sinfoniekonzert »WIR 2« mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden unter der Musikalischen Leitung von Gastdirigentin Shiyeon Sung im Kurhaus statt.

Die Südkoreanerin Shiyeon Sung leitet das Hessische Staatsorchester Wiesbaden mit einem hoch emotionalen Programm. Die energische Dirigentin, Gewinnerin des Sir Georg Solti und Gustav-Mahler-Wettbewerbs, war Assistentin von James Levine beim Boston Symphony Orchestra. Drei Werke aus unterschiedlichen Epochen, in enger programmatischer Verzahnung treffen aufeinander: Joseph Haydns Sinfonie »Lamentatione« mit Passions-Bezug und Dmitri Schostakowitschs »Leningrader Sinfonie« von 1942, die er dem »Kampf gegen den Faschismus« widmete, sowie György Ligetis »Lontano«. Dessen spannungsreiche Klangflächen verliehen schon dem Kubrick-Filmklassiker »The Shining« packende Atmosphäre.
Shiyeon Sung, ehem. Chefdirigentin des Gyeonggi Philharmonic Orchestra, gelang als erster südkoreanischer Dirigentin überhaupt der Sprung an die Pulte international renommierter Klangkörper, darunter das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Los Angeles Philharmonic oder das Konzerthausorchester Berlin. Die Südkoreanerin leitet erstmals das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.


Dirigentin Shiyeon Sung
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Workshop zu Emmerich Kálmáns Operette »Gräfin Mariza«

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019 von 15 bis 17 Uhr, findet in der Reihe "Oper Aktiv!" ein musikalisch-szenischer Workshop zur Operette "Gräfin Mariza" von Emmerich Kálmán statt.
Mit Musik und Spiel, Tanz und Gesang wird eine längst vergangene Zeit wieder lebendig. Die turbulente Handlung endet in einem Happy End für alle beteiligten Personen. Mitmachen bei den szenischen Versuchen ist ausdrücklich erwünscht.

Der Workshop ist geeignet für alle ab 7 Jahren.

»Oper Aktiv!« zu »Gräfin Mariza«
Sonntag, 27. Oktober 2019
15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt Bühneneingang
Eintritt 5,50 Euro