I.
Aufgrund der Entwicklung des Pandemiegeschehens muss das Hessische Staatstheater Wiesbaden die geplanten Vorstellungen ab Montag, den 19. April 2021 bis einschließlich Dienstag, den 18. Mai 2021 in allen Spielstätten absagen.

Der Spielplan ab Mittwoch, den 19. Mai und der nächste Vorverkaufstermin werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

II.
Umgang mit bereits gekauften oder reservierten KartenAlle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.
Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht telefonisch unter Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.
Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.
Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.
Die New Yorker Metropolitan Opera führt ihre »Met Stars Live in Concert«-Reihe am Hessischen Staatstheater Wiesbaden fort. In dem Livestream-Konzert am Samstag, den 8. Mai 2021, um 19 Uhr aus dem Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden präsentieren die Sopranistinnen Christine Goerke und Elza van den Heever, der Tenor Andreas Schager und der Bariton Michael Volle ein besonderes Programm unter dem Motto »Wagnerians in Concert«.

Die Solisten des Abends gehören zu den führenden Wagner-Interpreten. Sie singen nicht nur regelmäßig auf der New Yorker Bühne, sondern auch in Wiesbaden: Andreas Schager übernimmt in den Vorstellungen im Mai die Partie des Siegfried in Wagners »Ring des Nibelungen«. Er war in Wiesbaden u.a. als Tannhäuser und in einem Wagner-Abend zu sehen. Michael Volle gastierte in den Maifestspiel-Specials 2020 mit einem Galaabend und sang die Partie des Hans Sachs in Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«. Christine Goerke und Elza van den Heever debütieren in der »Met Stars Live in Concert«-Reihe am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
Neben Arien und Duetten aus Wagners Opern sowie Liedern von Richard Strauss, stehen Wagners Wesendonck-Lieder und die Schlussszene aus Strauss‘ »Die Frau ohne Schatten« auf dem Programm.
Das prächtige Foyer schafft mit der beeindruckenden Deckenmalerei und den stuckverzierten Wänden eine besondere Atmosphäre für dieses Konzert. Der Prunkbau des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wurde 1894 unter Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. eröffnet und zählt bis heute zu den kulturellen Highlights in der Region.

Das Konzert wird live auf der Website der Met übertragen. Danach ist das Programm für weitere 14 Tage als »Stream on Demand« verfügbar. Die moderierten Konzerte werden mit mehreren Kameras gefilmt, die per Satellit mit einem Regieraum in New York City verbunden sind, wo sich Gary Halvorson, der preisgekrönte Regisseur der Live in HD-Kinoübertragungen der Met, befindet und Regie führt. Tickets für den Livestream sowie die »Streams on Demand« sind für 20 US-Dollar auf der Website der Met unter www.metopera.org erhältlich.

Auch das Hessische Staatstheater Wiesbaden überlegt, wenn es den Spielbetrieb im Mai vor Publikum nicht wieder aufnehmen kann, Teile seines Programms im Stream anzubieten.

Für die Akkreditierung zu dem Livestream-Konzert »Met Stars Live in Concert« ist eine Anmeldung unter presse@staatstheater-wiesbaden.de erforderlich.

Das vorläufige Programm des Konzerts am 8. Mai:
· »Dich, teure Halle« aus Wagners »Tannhäuser«
· »Allerseelen«, Op. 10, No. 8 von Richard Strauss
· »Cäcilie« Op. 27, No. 2 von Richard Strauss
· »Wie Todesahnung … O du, mein holder Abendstern« aus Wagners »Tannhäuser«
· »Ein Schwert verhiess mir der Vater« aus Wagners »Die Walküre«
· Wesendonck Lieder, WWV 91 von Richard Wagner: »Der Engel«, »Stehe still!«, »Im Treibhaus«, »Schmerzen«, »Träume«
· »Wirst du des Vaters Wahl nicht schelten?« aus Wagners »Der Fliegende Holländer«
· »Winterstürme wichen dem Wonnemond … Du bist der Lenz« aus Wagners »Die Walküre«
· »Abendlich strahlt der Sonne Auge« aus Wagners »Das Rheingold«
· »Nur eine Waffe taugt« aus Wagners »Parsifal«
· »Euch Lüften … Entweihte Götter!« aus Wagners »Lohengrin«
· »Nun will ich jubeln« aus R. Strauss’ »Die Frau ohne Schatten«



Der Vorverkaufsstart für die Vorstellungen im Mai, der für den 14. April 2021 geplant war, muss pandemiebedingt leider verschoben werden.
Die Festsetzung des Vorverkaufstermins ist von den kommenden politischen Entscheidungen auf Bundesebene abhängig und kann daher erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Zu Ostern beendet Uwe Eric Laufenberg die Serie seiner
»Solo-Diskurse«. Mit Goethes »Faust« fragt Laufenberg nach Kraft der Osterbotschaft in Corona-Zeiten. Und er fordert nach Monaten des Lockdowns, in der die Gesellschaft stetig auseinanderdriftet, mehr denn je das offene Gespräch.

Das Video ist morgen, den 2.4.2021, ab 11 Uhr auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden online zu sehen: www.staatstheater-wiesbaden.de

Dieser »Solo-Diskurs« ist ein künstlerischer Beitrag und keine Ansprache des Intendanten.
(Aufnahmedatum: 30. März 2021)


Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert online in Zusammenarbeit mit der »kammermusikvereinigung hessisches staatsorchester wiesbaden« die neunteilige Musikvideoreihe »Lockdown Sessions – Kammermusik aus allen Theaterwinkeln«.

In den vergangenen Wochen tönte aus allen Ecken und Winkeln des Theaters Kammermusik. Dabei waren die Besetzungen so vielfältig wie die Plätze, an denen Musiker*innen anzutreffen waren. Als Kulisse dienten Orte, die selbst Theatermitarbeiter*innen nicht immer ohne Weiteres betreten dürfen. So sind in den Musikvideos unter anderem Violin-Duos von Reinhold Glière auf dem Schnürboden, Bartóks Streichquartetten auf die Unterbühne, Marc Berthomieus »Chats« im Malsaal, Klarinetten-Divertissements von Henri Tomasi in der Schreinerei, Zequinha de Abreus »Tico-Tico no Fubá« durch die Schlosserei oder Fagott-Trios von Julius Weissenborn im Kostümfundus zu erleben.

In den kommenden Wochen erscheinen die einzelnen Teile nach und nach auf den Social-Media-Kanälen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Alle neun Teile zu einem kompletten Musikfilm vereint stehen ab dem 24.3.2021 auf www.staatstheater-wiesbaden.de zum Stream bereit.


Am Donnerstag, den 11. März, um 19 Uhr findet als Livestream aus dem Wiesbadener Ballett-Studio die nächste Ausgabe von »T-Talk«, das Gesprächsformat des Hessischen Staatsballetts, statt.

Moderator Lucas Herrmann begrüßt als Gäste Gabriele Sophia Volmer, Vorsitzende der Freunde des Hessischen Staatsballetts, und Uwe-Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Mit Blick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres wird über das Thema »1 Jahr Lockdown: Zukunftsperspektiven für Tanz und Theater« gesprochen.

Der »T-Talk« kann ab 19 Uhr auf YouTube unter www.youtube.com/watch?v=IAI0QjByprQ oder auf den Homepages des Hessischen Staatsballetts, des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und des Staatstheaters Darmstadt abgerufen werden.


Seit Anfang November sind die Zuschauerränge im Hessischen Staatstheater Wiesbaden leer, die Schweinwerfer der Theaterhäuser aus, die Tage sind kurz und dunkel. Doch ab der kommenden Woche soll für die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ein wenig Theaterzauber möglich sein.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bringt vom 13. Februar bis 13. März, immer mittwochs bis samstags von 19 bis ca. 22 Uhr am Warmen Damm mit einer besonderen Kunstinstallation »Licht ins Dunkle«.
Vier Wochen lang wird dem Publikum ein Bühnenbildelement aus der bisher noch nicht gezeigten Strauss-Operette »Der Zigeunerbaron« mit musikalischen Ausschnitten aus selbiger Operette, sowie »Einstein on the Beach« von Philip Glass und Richard Wagners »Ring ohne Worte« zu einer Lichtchoreografie präsentiert.

Es wird gebeten, die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort einzuhalten, genügend Abstand zu halten und eine Maske zu tragen.
Die diesjährigen Schultheatertage in Wiesbaden, die das Kulturamt der Stadt Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogik des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden veranstaltet, können aufgrund der Corona-Pandemie auch 2021 leider nicht stattfinden.

Als kleinen Trost bietet das Kulturamt und die Theaterpädagogik des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, gemeinsam mit Olaf Herrmann, Medienpädagoge und langjähriger Begleiter der Schultheatertage, den Film »Schultheatertage – Der Film« an.

Der Film enthält Beiträge der Schulen, die bei vergangenen Schultheatertagen im Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu Gast waren oder in den Jahren 2020 und 2021 bei dem Festival dabei gewesen wären.
Durch Zwischenmoderationen zu den Beiträgen der Schulen, die an besonderen Orten des Festivals im Theater gedreht werden, soll der Film Festivalstimmung nach Hause und in die Klassenzimmer der Schulen transportieren.
Der Film ist vom 22. bis 26. März 2021 auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und auf wiesbaden.de/schultheater zu sehen.

Kilian Engels wird ab der Spielzeit 2021.2022 neuer Kurator der WIESBADEN BIENNALE. Er wird gemeinsam mit Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die nächste Ausgabe des Festivals realisieren. Mit einem neuen Konzept wird sich die WIESBADEN BIENNALE neu erfinden und neue Wege gehen.

»Mit Kilian Engels ist es uns gelungen, für die WIESBADEN BIENNALE wieder einen der ästhetisch innovativsten und politisch engagiertesten Köpfe des internationalen Theaters für Wiesbaden zu gewinnen«, freut sich Uwe Eric Laufenberg.

Kilian Engels studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Bonn und Oxford. Von 2005 bis 2019 leitete er das Münchner Festival »Radikal jung« und präsentierte dort erste Gastspiele in Deutschland von u.a. Julien Gosselin, Samira Elagoz, Miloš Lolič, Florentina Holzinger und Vincent Riebeek, Tiago Rodrigues, Anat Eisenberg, Ariah Lester, Csaba Polgár, Julia Mounsey und Peter Mills Weiss. Er war Chefdramaturg am Münchner Volkstheater und stellvertretender Direktor der Otto-Falckenberg-Schule. Außerdem arbeitete er für die Salzburger Festspiele, die Mülheimer Theatertage und die Bonner Biennale.

Die WIESBADEN BIENNALE ist ein Festival des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Es steht für einen Ort der politischen und ästhetischen Auseinandersetzung jenseits aller Spartengrenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken eigenen Marke entwickelt, deren Schwerpunkt auf Neuproduktionen international renommierter Künstler*innen und der Bespielung des öffentlichen Raumes der hessischen Landeshauptstadt liegt. Die nächste Ausgabe ist für 2022 geplant.

»Ich freue mich sehr darauf, die WIESBADEN BIENNALE gestalten zu können. Durch die hervorragende Arbeit von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer in der Vergangenheit ist das eine echte Herausforderung. Mir wird es um Theater im weitesten Sinn als postdigitale Kunstform in einer postpandemischen Welt gehen. Um Kopräsenz und Koexistenz. Darum, was Europa für uns noch sein kann. Um historische, gegenwärtige und zukünftige Verantwortung. Die WIESBADEN BIENNALE stelle ich mir vor als Ort des Erlebens, der Begegnung, des Austauschs sowie der Verhandlung von Realitäten. Und nicht zuletzt: als ein Fest«, sagt Kilian Engels.


Das Hessische Staatstheater Wiesbaden möchte mit den Advents- und Weihnachtsüberraschungen, besonderen Videobeiträgen der Künstler*innen des Theaters, das Publikum zuhause auf Weihnachten einstimmen.

Weihnachtsüberraschungen
Am Donnerstag, den 24. Dezember, um 11 Uhr wird eine besondere Weihnachtsüberraschung auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden veröffentlicht: In einer filmischen Interpretation tanzt das Hessischen Staatsballett Tim Plegges »Der Nussknacker« an verschiedenen und ungewöhnlichen Orten im Hessischen Staatstheater Wiesbaden und im Staatstheater Darmstadt. Das Video entstand auf Initiative der Tänzer*innen unter der Regie von Ramon John und in Zusammenarbeit mit De-Da Productions.
Am Freitag, den 25. Dezember, um 12 Uhr wird das Weihnachts-Krimi-Hörspiel »Schüsse auf den Weihnachtsengel« des Schauspielers Felix Strüven auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden veröffentlicht: In Wiesbaden weihnachtet es sehr: Vom Luisenforum regnet es plötzlich Geschenke! Als die Wiesbadener verdutzt gen Himmel blicken, entdecken sie auf dem Dach eine Frau, die als Weihnachtsengel verkleidet Süßigkeiten und Stofftiere in die Menge schleudert. Da stimmt doch was nicht, denkt sich Kommissar Klarenthal, und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Publikum zuhause erwartet eine spannende Mission. Mit den Schauspieler*innen Lina Habicht, Lena Hilsdorf, Sybille Weiser, Lukas Schrenk und Felix Strüven.

Beide Videos werden unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ abrufbar sein.

Adventsüberraschungen
Bis einschließlich Weihnachten kann man die Online-Adventsüberraschungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden auf der Homepage des Theaters einsehen. In den kurzen Videoclips singen, spielen und lesen Musiker*innen des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, Choristen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Mitglieder des Schauspielensembles für das Publikum zuhause. Die Videoclips sind unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/online/weihnachten-to-go abrufbar.