Kilian Engels wird ab der Spielzeit 2021.2022 neuer Kurator der WIESBADEN BIENNALE. Er wird gemeinsam mit Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die nächste Ausgabe des Festivals realisieren. Mit einem neuen Konzept wird sich die WIESBADEN BIENNALE neu erfinden und neue Wege gehen.

»Mit Kilian Engels ist es uns gelungen, für die WIESBADEN BIENNALE wieder einen der ästhetisch innovativsten und politisch engagiertesten Köpfe des internationalen Theaters für Wiesbaden zu gewinnen«, freut sich Uwe Eric Laufenberg.

Kilian Engels studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Bonn und Oxford. Von 2005 bis 2019 leitete er das Münchner Festival »Radikal jung« und präsentierte dort erste Gastspiele in Deutschland von u.a. Julien Gosselin, Samira Elagoz, Miloš Lolič, Florentina Holzinger und Vincent Riebeek, Tiago Rodrigues, Anat Eisenberg, Ariah Lester, Csaba Polgár, Julia Mounsey und Peter Mills Weiss. Er war Chefdramaturg am Münchner Volkstheater und stellvertretender Direktor der Otto-Falckenberg-Schule. Außerdem arbeitete er für die Salzburger Festspiele, die Mülheimer Theatertage und die Bonner Biennale.

Die WIESBADEN BIENNALE ist ein Festival des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Es steht für einen Ort der politischen und ästhetischen Auseinandersetzung jenseits aller Spartengrenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken eigenen Marke entwickelt, deren Schwerpunkt auf Neuproduktionen international renommierter Künstler*innen und der Bespielung des öffentlichen Raumes der hessischen Landeshauptstadt liegt. Die nächste Ausgabe ist für 2022 geplant.

»Ich freue mich sehr darauf, die WIESBADEN BIENNALE gestalten zu können. Durch die hervorragende Arbeit von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer in der Vergangenheit ist das eine echte Herausforderung. Mir wird es um Theater im weitesten Sinn als postdigitale Kunstform in einer postpandemischen Welt gehen. Um Kopräsenz und Koexistenz. Darum, was Europa für uns noch sein kann. Um historische, gegenwärtige und zukünftige Verantwortung. Die WIESBADEN BIENNALE stelle ich mir vor als Ort des Erlebens, der Begegnung, des Austauschs sowie der Verhandlung von Realitäten. Und nicht zuletzt: als ein Fest«, sagt Kilian Engels.


Das Hessische Staatstheater Wiesbaden möchte mit den Advents- und Weihnachtsüberraschungen, besonderen Videobeiträgen der Künstler*innen des Theaters, das Publikum zuhause auf Weihnachten einstimmen.

Weihnachtsüberraschungen
Am Donnerstag, den 24. Dezember, um 11 Uhr wird eine besondere Weihnachtsüberraschung auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden veröffentlicht: In einer filmischen Interpretation tanzt das Hessischen Staatsballett Tim Plegges »Der Nussknacker« an verschiedenen und ungewöhnlichen Orten im Hessischen Staatstheater Wiesbaden und im Staatstheater Darmstadt. Das Video entstand auf Initiative der Tänzer*innen unter der Regie von Ramon John und in Zusammenarbeit mit De-Da Productions.
Am Freitag, den 25. Dezember, um 12 Uhr wird das Weihnachts-Krimi-Hörspiel »Schüsse auf den Weihnachtsengel« des Schauspielers Felix Strüven auf der Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden veröffentlicht: In Wiesbaden weihnachtet es sehr: Vom Luisenforum regnet es plötzlich Geschenke! Als die Wiesbadener verdutzt gen Himmel blicken, entdecken sie auf dem Dach eine Frau, die als Weihnachtsengel verkleidet Süßigkeiten und Stofftiere in die Menge schleudert. Da stimmt doch was nicht, denkt sich Kommissar Klarenthal, und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Publikum zuhause erwartet eine spannende Mission. Mit den Schauspieler*innen Lina Habicht, Lena Hilsdorf, Sybille Weiser, Lukas Schrenk und Felix Strüven.

Beide Videos werden unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ abrufbar sein.

Adventsüberraschungen
Bis einschließlich Weihnachten kann man die Online-Adventsüberraschungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden auf der Homepage des Theaters einsehen. In den kurzen Videoclips singen, spielen und lesen Musiker*innen des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, Choristen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Mitglieder des Schauspielensembles für das Publikum zuhause. Die Videoclips sind unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/online/weihnachten-to-go abrufbar.



Der Kurator der WIESBADEN BIENNALE Martin Hammer wird seine Arbeit für das Hessische Staatstheater Wiesbaden im Sommer 2021 beenden. Martin Hammer bedankt sich bei Intendant Uwe Eric Laufenberg für die Zusammenarbeit und das Vertrauen in den letzten sechs Jahren und erläutert: »Wir blicken auf eine intensive Zeit mit außergewöhnlichen Höhepunkten zurück. Jetzt sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, getrennte Wege zu gehen, da sich das künstlerische Interesse bei der Fortführung des Festivals unterscheidet.«

Uwe Eric Laufenberg dazu: »Zwei unvergessliche Biennalen liegen hinter uns, die von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer gestaltet wurden. Nicht zuletzt durch den tragischen Tod von Maria Magdalena Ludewig an Silvester 2018 braucht die WIESBADEN BIENNALE eine neue Konstellation und Formation. Martin Hammer hatte in dieser Partnerschaft Herausragendes geleistet, und ich danke ihm für seinen beharrlichen Einsatz. Ich hoffe weiterhin, dass unsere künstlerische Freundschaft bestehen bleibt.«

Die WIESBADEN BIENNALE erregte in den Jahren 2016 und 2018 nationale und internationale Aufmerksamkeit und lockte in ihrer letzten Ausgabe bis zu 50.000 Besucher*innen an. Die WIESBADEN BIENNALE steht für einen Ort der politischen und ästhetischen Auseinandersetzung jenseits aller Spartengrenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken eigenen Marke entwickelt, deren Schwerpunkt auf Neuproduktionen international renommierter Künstler*innen und der Bespielung des öffentlichen Raumes der hessischen Landeshauptstadt liegt.

Zum zweiten Mal ist Deutschland in einem strengen Lockdown. Die Kunst im Theater ist eingestellt, die Kunst darf jedoch nicht stillstehen:
Uwe Eric Laufenberg möchte hiermit einen Anstoß zu einer unerlässlichen, hoffentlich kontroversen Diskussion geben und setzt im Dezember seine »Solo-Diskurse« mit weiteren fünf Teilen zuzüglich eines Vorworts fort.

Vorwort
I. Mir geht es eigentlich gut
II. Das Theater, das Leben und der Todfeind
III. Stille Nacht
IV. Die Zukunft wird besser
V. Zwischen Bibel und Comic

Unter folgendem Link sind die Videos ab sofort abrufbar:
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/extraseiten/laufenberg-solo-diskurse-weihnachten-2020

»Solo-Diskurse« sind ein künstlerischer Beitrag und keine Ansprache des Intendanten. (Aufnahmedatum: 4. Dezember 2020)


Der Kabarettist Thomas Kreimeyer ist in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2020 in Wiesbaden verstorben. Er war dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden seit 2015 eng verbunden: Regelmäßig trat er hier mit seinem Programm »Kabarett der rote Stuhl« auf, einem »Steh-Greif-Kabarett«, in dem Kreimeyer sich – wie er es selbst ausdrückte – als »unterhaltender Unterhalter« betätigte und mit seinem Publikum ins Gespräch kam. Aus anfänglich scheinbar harmlosem Gesprächsgeplänkel mit einzelnen Zuschauern vermochte er durch beharrliches Nachfragen, staunendes Wörtlich-Nehmen und gedankenschnelle Rückbezüge ein überraschendes Pointengewitter zu entfachen. Nicht zuletzt jedoch war es ihm bei seinen Auftritten immer darum zu tun, die Bedingungen von Kommunikation selbst hervortreten zu lassen und eine Lanze für das Miteinander-Reden zu brechen.

Der gebürtige Hannoveraner Thomas Kreimeyer studierte in Berlin Soziologie, ehe er sich – nach einem längeren Aufenthalt in Indien – Anfang der 1990er Jahre in Paris an der Theaterschule des Regisseurs, Clowns und großen Pädagogen Philippe Gaulier zum Bühnenkünstler ausbilden ließ. Aus Gauliers Lehre von der auf der Bühne stets aufs Neue herzustellenden Offenheit und Verletzlichkeit des Schauspielers entwickelte Kreimeyer schließlich Ende der 1990er Jahre sein eigenes Konzept des »Steh-Greif-Kabaretts«. Mit diesem tourte er über zwei Jahrzehnte hinweg erfolgreich durch die deutschsprachigen Kleinkunst-Lande, war gern gesehener Dauergast im »Quatsch Comedy Club« und trat zunehmend auch innerhalb von Fernsehformaten auf, etwa bei den »Mitternachtsspitzen«.

In den letzten Jahren empfand Thomas Kreimeyer das Hessische Staatstheater Wiesbaden als seine künstlerische Heimat: Hier fand er kontinuierliche Auftrittsmöglichkeiten und zudem ein so treues wie dankbares Publikum, hier pflegte er enge Freundschaften ins Haus hinein, und hier fand er das ihn inspirierende Umfeld: Kaum eine Premiere ging ohne ihn als engagiert teilnehmenden Beobachter vonstatten.

Bei seinen Auftritten arbeitete Thomas Kreimeyer immer auf Zeit: Zu Beginn des Programms stellte er eine Eieruhr; klingelte diese, war Schluss (»Und da wird auch nicht diskutiert!«). Als er Anfang September eine schwere Krankheitsdiagnose erhielt, musste er die Erfahrung machen, auf Zeit zu leben. Er hat sich dieser Zumutung mit tiefem Ernst und einer bewunderungswürdig heiteren Gelassenheit gestellt.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die mit Thomas Kreimeyer zu tun hatten, erinnern sich seiner mit Dankbarkeit. Und werden ihn, diesen »Burschen von unendlichem Humor«, nicht vergessen.


Die für Freitag, den 18. Dezember geplante Verteilung des Malbuchs des Hessischen Staatsballetts zu »Der Nussknacker« im Kassenfoyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden muss aufgrund des Lockdowns leider abgesagt werden.

Änderungen des Verteilungszeitraums in Kindergärten & Grundschulen
Die Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts werden die Malbücher am 15. Dezember und nach Möglichkeit im Januar, voraussichtlich in der Woche vom 11. bis zum 16. Januar, dann verkleidet als Charaktere aus der »Nussknacker«-Produktion, persönlich in Kindergärten und Grundschulen verteilen. Unter der Einhaltung von Sicherheitsabständen und Hygieneregeln sollen die Kinder so einige der realen Charaktere sehen, bevor sie diese anschließend im Buch malen können.
Anmeldung: Interessierte melden sich hierfür bitte zwecks Terminplanung und Koordination unter der E-Mail-Adresse an: ballett@staatstheater-wiesbaden.de

Malbuchbestellung für Kindergärten & Grundschulen
Für Kindergärten und Grundschulen besteht auch die Möglichkeit, die Malbücher zu bestellen und in entsprechender Auflage am Hessischen Staatstheater Wiesbaden abzuholen.
Anmeldung unter E-Mail: gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Alternativ stehen die Malbücher kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
www.hessisches-staatsballett.de

In Form eines Malbuchs bringt das Hessische Staatsballett seine Erfolgsproduktion »Der Nussknacker« von Tim Plegge nun auf eine ganz neue Bühne. Dabei haben einige der Tänzer*innen von Hessens größter Tanzkompanie den Weihnachtsklassiker in Schwarzweißzeichnungen aufs Papier gebracht. Das Malbuch ist kostenlos. Das Hessische Staatsballett freut sich aber über eine direkte Spende, die der Wiesbadener Wohltätigkeitsorganisation »Aufwind! e.V. – Verein zur Sorge von Kindern mit krebskranken Eltern« zugutekommt. Informationen hierzu sind im Malbuch auf der letzten Seite zu finden.
Aufgrund des bundesweiten Lockdowns wird die Theaterkasse des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden für den Publikumsverkehr ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020 bis Sonntag, den 10. Januar 2021 schließen. Ticketverkauf und Kundenbetreuung können weiterhin telefonisch, online per E-Mail und über den Webshop in Anspruch genommen werden.

Die Vorverkaufskasse ist per E-Mail unter vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de und telefonisch 0611.132 325, das Abonnementbüro ist per E-Mail unter abonnement@staatstheater-wiesbaden.de und telefonisch unter 0611.132 340 zu erreichen. Das Gruppenbüro ist unter gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de und telefonisch unter 0611.132 300 zu erreichen.

In Form eines Malbuchs bringt das Hessische Staatsballett seine Erfolgsproduktion »Der Nussknacker« von Tim Plegge nun auf eine ganz neue Bühne. Dabei haben einige der Tänzer*innen von Hessens größter Tanzkompanie die Spitzenschuhe gegen angespitzte Stifte getauscht und den Weihnachtsklassiker in Schwarzweißzeichnungen aufs Papier gebracht. Neben dem Spaß am Malen soll dieses Buch die Großen und Kleinen neugierig machen auf Ballett, Tanz und Theater und die Vorfreude auf einen Vorstellungsbesuch steigern.

Das Malbuch ist kostenlos. Das Hessische Staatsballett freut sich aber über eine direkte Spende, die der Wiesbadener Wohltätigkeitsorganisation »Aufwind! e.V. – Verein zur Sorge von Kindern mit krebskranken Eltern« zugutekommt. Informationen hierzu sind im Malbuch auf der letzten Seite zu finden. Über den guten Zweck hinaus verbindet das Hessische Staatsballett mit dem Namen »Aufwind« noch ein ganz besonderes Ereignis aus seiner Geschichte: Es ist der Titel des Einstiegs-Ballettabends nach seiner Gründung im Jahr 2014 mit Choreografien von Tim Plegge, Richard Siegal und Alexander Ekman.

Das Hessische Staatsballett verteilt persönlich Malbücher
Am 18.12.2020 findet im Kassenfoyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden von 15 bis 18 Uhr eine Ausgabe der Malbücher durch kostümierte Tänzer*innen der Nussknacker-Produktion unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln an Interessierte statt. Dabei werden maximal drei Malbücher pro Person verteilt.

Das Hessische Staatsballett geht in die Kindergärten & Grundschulen
Die Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts werden verkleidet als Charaktere aus der »Nussknacker«-Produktion die Malbücher in den Zeiträumen vom 14. bis 18. Dezember und 7. bis 16. Januar persönlich in Kindergärten und Grundschulen verteilen. Unter der Einhaltung von Sicherheitsabständen und Hygieneregeln sollen die Kinder so einige der realen Charaktere sehen, bevor sie diese anschließend im Buch malen können.
Anmeldung:Interessierte melden sich hierfür bitte zwecks Terminplanung und Koordination unter der E-Mail-Adresse an: ballett@staatstheater-wiesbaden.de

Malbuchbestellung für Kindergärten & Grundschulen
Für Kindergärten und Grundschulen besteht auch die Möglichkeit, die Malbücher zu bestellen und in entsprechender Auflage am Hessischen Staatstheater Wiesbaden abzuholen.
Anmeldung unter E-Mail: gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de
Alternativ stehen die Malbücher kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
www.hessisches-staatsballett.de
Aufgrund der pandemiebedingten Aussetzung des Spielbetriebs am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ergeben sich Produktionsänderungen und -absagen. Der Spielbetrieb wird zum 1. Februar 2021 mit folgenden Änderungen wiederaufgenommen:

Oper
Die Premiere der Oper »Zigeunerbaron«, die für den 28. November 2020 geplant war, soll am 28. März 2021 im Großen Haus stattfinden. Die Produktion der Oper »Macbeth«, deren Premiere für den 28. März 2021 geplant war, kann leider nicht stattfinden. Die Produktion wird in den März 2023 verschoben. Die Premiere von Puccinis »Triptychon« und die Uraufführung der Oper »Babylon« sollen wie geplant stattfinden.
Alle Vorstellungen der Wiederaufnahme der Oper »La Traviata«, die für den 15. Januar 2021 geplant war, müssen leider abgesagt werden. Die Wiederaufnahme der Oper »Carmen«, die für den 6. März 2021 geplant war, wird vorverlegt und soll am 4. März 2021 im Großen Haus stattfinden. Die Wiederaufnahmen der Opern des »Ring des Nibelungen«, »Rigoletto«, »Titus« und »Madama Butterfly« sollen wie geplant stattfinden.

Schauspiel
Die Premiere des Schauspiels »König Lear«, die für den 24. Oktober 2020 geplant war, soll am 6. Februar 2021 im Großen Haus stattfinden, die Premiere des Schauspiels »Doktors Dilemma«, die für den 5. Dezember 2020 geplant war, am 10. Februar 2021 im Kleinen Haus. Die Deutschsprachige Erstaufführung von »Admissions« ist am 2. Februar 2021 in der Wartburg geplant, die Uraufführung des Schauspiels »Quichotte« am 1. Februar 2021 im Kleinen Haus. Die Premiere des Schauspiels »Gespenster« ist für den 26. Februar 2021 im Kleinen Haus geplant. Die Produktion des Schauspiels »Schöne neue Welt« wird in den Februar 2022 verschoben. Die Premieren der Deutschsprachigen Erstaufführungen »Die Küste Utopias: Schiffbruch« und »Die Küste Utopias: Bergung« sowie die Premiere des Schauspiels »Extrawurst« sollen wie geplant im Kleinen Haus stattfinden.

Ballett
Die Premieren des zweiteiligen Ballettabends »Le sacre du printemps« und des Balletts »Kamuyot« sollen wie geplant stattfinden.

JUST
Die Premiere des JUST-Schauspiels »Woyzeck – White Boxx Vol. 3 «, die für den 4. Dezember 2020 geplant war, soll am 12. Februar 2021 in der Wartburg stattfinden. Alle Vorstellungen des JUST-Schauspiels »Behalt das Leben lieb«, dessen Premiere für den 30. April 2021 in der Wartburg geplant war, können leider nicht stattfinden. Die Produktion wird in den Mai 2022 verschoben. Die Premieren von »Das NEINhorn« und »Die furiosen Drei« sollen wie geplant stattfinden.

Die Theaterkasse ist an den Sonn- und Feiertagen bis zum 1. Januar 2021 (einschließlich 31. Dezember 2020) nicht geöffnet. Auch die Telefonhotline wird an diesen Tagen nicht besetzt sein.

Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten
Alle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.
Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.
Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.
Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.

Auf Grund der aktuellen Situation kann das diesjährige Casting des Jungen Staatsmusicals nicht mit einem großen gemeinschaftlichen Kennenlernen durchgeführt werden. Trotzdem soll theaterbegeisterten jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren die Chance gegeben werden, sich in einem ersten Schritt per Video vorzustellen. Das Casting umfasst ein Vortanzen, die Präsentation eines Songs und ein Vorsprechen.

Online-Infoveranstaltung zum Casting
Am Samstag, den 5. Dezember 2020, um 12 Uhr findet eine Infoveranstaltung zum Casting als Online-Konferenz statt. Interessierte, die Fragen rund um das Casting haben, können daran teilnehmen.
Bis zum 4. Dezember erfolgt die Anmeldung unter junges-staatsmusical@staatstheater-wiesbaden.de, ein Zugangscode wird dann per E-Mail zugeschickt.

I. Ablauf des Castings:
Im ersten Schritt melden sich Interessierte per E-Mail mit Namen, vollständiger Adresse, Telefonnummer, Mobilfunknummer, Mailadresse und Geburtsdatum unter junges-staatsmusical@staatstheater-wiesbaden.de zum Casting an.
Nach der Anmeldung werden den Interessierten verschiedene Links zu Videos zugeschickt, die eine Hilfestellung für die Produktion des eigenen Bewerbungsvideos geben soll.
Das Bewerbungsvideo soll mit folgenden Inhalten produziert werden:
Persönlichkeit: Es soll eine kleine Selbstdarstellung, möglichst direkt in die Kamera, mit Informationen zu Namen, Alter, derzeitige Tätigkeit, Hobbys und dem Grund, warum man gerne Theater spielen möchte aufgenommen werden. Für die persönliche Vorstellung reicht die Oberkörperansicht.
Tanz: Eine kleine Choreografie-Sequenz soll nachgetanzt und gefilmt werden. Dazu wird ein Video im Originaltempo, ein langsames Übe-Video und auch ein Playback mit der Musik im mp3 Format zugeschickt.
Gesang: Der dritte Part des Videos soll ein selbst ausgesuchter und interpretierter Song aus dem Musical/Pop Genre zu einem Playback oder Klavierbegleitung beinhalten.

Das Video muss kein perfekter Film sein, Handykamera oder Webcam-Aufnahmen reichen aus. Auf die Ton- und Bildqualität/Helligkeit soll geachtet werden. Man soll in Ganzkörperansicht und alleine zu sehen sein. Die einzelnen Beiträge im Video sollten ungeschnitten sein und die Dateien sollten möglichst in einem Video geschickt werden.

Abschließend sollten die Videos auf Youtube oder Vimeo mit der Einstellung »Nicht gelistet« hochgeladen und der Link an junges-staatsmusical@staatstheater-wiesbaden.de zugeschickt werden. Die Videos werden ausschließlich im Leitungsteam begutachtet und werden nicht veröffentlicht. Das gleiche gilt natürlich auch für die weitergegebenen persönlichen Daten.
Bewerbungsfrist und Einsendeschluss für das Bewerbungsvideo ist Freitag, der 18. Dezember 2020. Sobald alle Bewerbungen gesichtet und ausgewertet wurden, gibt es eine Rückmeldung.

II. Schauspielvorsprechen im Januar
Das Schauspielvorsprechen (mit der persönlichen Gestaltung eines Schauspieltextes bzw. Schauspielmonologs) findet dann nach Einladung im Januar persönlich statt. Das Vorsprechen wird unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygienemaßnahmen abgehalten.

Weitere Informationen und der Castingablauf sind unter https://www.staatstheater-wiesbaden.de/just/junges-staatsmusical/casting/ abrufbar.