Tanzfestival Rhein-Main:
A Body of Many — Moving Democracy:
30 10 – 15 11 2026:
Über das Festival:
Liebes Publikum,
Tanz beginnt oft zu mehreren, im Miteinander — egal ob in der Gruppe oder im Solo. Bewegung steht nie ganz für sich allein, ist eingebettet in Kontexte, kann ansteckend sein oder herausfordern. Unter dem Motto „A Body of Many — Moving Democracy“ fragt das Tanzfestival Rhein- Main 2026, was es heißt, wenn viele Körper zu einem werden, ohne dabei aufzuhören, viele zu sein. Denn genau darin liegt die Kunst: nicht Verschmelzung, sondern Zusammenspiel. Nicht Gleichklang, sondern Vielstimmigkeit.
Diese Frage stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit. Während radikale politische Kräfte auf Vereinheitlichung, Ausgrenzung und die Vorstellung eines vermeintlich reinen, homogenen Körpers setzen, zeigt der Tanz das Gegenteil: Gesellschaft entsteht nicht durch Angleichung sondern durch das Aushalten und Gestalten von Differenz. Egal ob großes Ensemblestück oder Solo: die Stücke im diesjährigen Festival werden von Dynamiken getragen, die miteinander ringen, sich stützen, sich widersprechen und dennoch gemeinsam eine Form finden. Ein Körper der Vielen, ein Körper von Vielen, lässt sich nicht spalten, ohne sich selbst zu verletzen. Das ist die politische Kraft dieses Bildes — und unsere Einladung an Sie, in diesem Festivaljahr genau hinzuschauen.
Alexandra Hennig, Bruno Heynderickx, Beata Stankevič,
Anna Wagner und das Team des Tanzfestivals Rhein-Main
Tanz beginnt oft zu mehreren, im Miteinander — egal ob in der Gruppe oder im Solo. Bewegung steht nie ganz für sich allein, ist eingebettet in Kontexte, kann ansteckend sein oder herausfordern. Unter dem Motto „A Body of Many — Moving Democracy“ fragt das Tanzfestival Rhein- Main 2026, was es heißt, wenn viele Körper zu einem werden, ohne dabei aufzuhören, viele zu sein. Denn genau darin liegt die Kunst: nicht Verschmelzung, sondern Zusammenspiel. Nicht Gleichklang, sondern Vielstimmigkeit.
Diese Frage stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit. Während radikale politische Kräfte auf Vereinheitlichung, Ausgrenzung und die Vorstellung eines vermeintlich reinen, homogenen Körpers setzen, zeigt der Tanz das Gegenteil: Gesellschaft entsteht nicht durch Angleichung sondern durch das Aushalten und Gestalten von Differenz. Egal ob großes Ensemblestück oder Solo: die Stücke im diesjährigen Festival werden von Dynamiken getragen, die miteinander ringen, sich stützen, sich widersprechen und dennoch gemeinsam eine Form finden. Ein Körper der Vielen, ein Körper von Vielen, lässt sich nicht spalten, ohne sich selbst zu verletzen. Das ist die politische Kraft dieses Bildes — und unsere Einladung an Sie, in diesem Festivaljahr genau hinzuschauen.
Alexandra Hennig, Bruno Heynderickx, Beata Stankevič,
Anna Wagner und das Team des Tanzfestivals Rhein-Main
Über das Motto 2026:
Unter dem Motto „A Body of Many — Moving Democracy“ laden das Künstler*innenhaus Mousonturm und das Hessische Staatsballett zur 11. Ausgabe des Tanzfestivals Rhein-Main ein.
An 17 Tagen entfaltet das Festival mit Uraufführungen, gefeierten Gastspielen und starken regionalen Positionen in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden ein Panorama tänzerischer Ausdrucksformen: vom großen Ballett bis zum intimen Solo, von radikal zeitgenössischen Handschriften bis zu genreübergreifenden Experimenten.
An 17 Tagen entfaltet das Festival mit Uraufführungen, gefeierten Gastspielen und starken regionalen Positionen in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden ein Panorama tänzerischer Ausdrucksformen: vom großen Ballett bis zum intimen Solo, von radikal zeitgenössischen Handschriften bis zu genreübergreifenden Experimenten.
Initiatoren & Förderer:
Das Tanzfestival Rhein-Main, ein Projekt von Künstler*innenhaus Mousonturm und dem Hessischen Staatsballett im Rahmen der WDC 2026, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gefördert durch das Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, die Aventis Foundation und die Dr. Marschner Stiftung. Gesponsort von Energieversorgung Offenbach AG (EVO).
WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Das Tanzfestival am Staatstheater:
19.30 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Großes Haus:
MAGNIFICAT & The Rite of Spring:
Compagnie Marie Chouinard
21.30 Uhr
10 –
20 Uhr
20 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanztag Rhein-Main: Tanz: Extras: Alle Bühnen:
Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Wiesbaden u.v.m.
18 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Kunsthaus Wiesbaden:
Love Letter To Those Who Did Not Survive:
Grace Schwindt
19.30 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Großes Haus:
MAGNIFICAT & The Rite of Spring:
Compagnie Marie Chouinard
16 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Kunsthaus Wiesbaden:
Love Letter To Those Who Did Not Survive:
Grace Schwindt
15.15 Uhr Vorgespräch mit Grace Schwindt
19.30 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Kleines Haus:
All'Arme:
Panzetti / Ticconi & Studio Contemporary Dance Company
Nachgespräch im Anschluss mit den Tänzer*innen und Choreograf'innen
19.30 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Kleines Haus:
All'Arme:
Panzetti / Ticconi & Studio Contemporary Dance Company
19.30 –
21.05 Uhr
21.05 Uhr
Premiere: Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Großes Haus:
18.45 Uhr Einführung Foyer Großes Haus
19.30 –
21.05 Uhr
21.05 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Großes Haus:
mit Audiodeskription und Tastführung um 18.15 Uhr
Nachgespräch mit den Choreograf*innen und Tänzer*innenim Anschluss an die Veranstaltung
Nachgespräch mit den Choreograf*innen und Tänzer*innenim Anschluss an die Veranstaltung
19 Uhr Einführung Foyer Großes Haus
19 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Kunsthaus Wiesbaden:
Outrar:
Calixto Neto / Voa & Volmir Cordeiro / Donna Volcan
19 –
21 Uhr
21 Uhr
Tanzfestival Rhein-Main: Tanz: Großer Ballettsaal:
Workshop: Transmission around Frevo:
mit Calixto Neto
keine Altersbeschränkung