Dido and Aeneas:
Oper von Henry Purcell:
Sa 23 01 2027:
Foto: Marc Krause
Sprache:
In englischer Sprache mit deutschen und englischen ÜbertitelnInhalt:
Seit langer Zeit wieder Barockoper im Großen Haus! Auf Basis von Vergils antikem Epos „Aeneis“ verbindet der Komponist Henry Purcell schonungslose politische Kämpfe und die wechselvolle Geschichte zweier Liebender mit tief bewegender Musik.
Dido ist Herrscherin von Karthago. Nach der Ermordung ihres Mannes war sie aus dem Nahen Osten an die nordafrikanische Küste geflohen und hatte dort den neuen Stadtstaat gegründet. Keinem Mann wollte sie je wieder Macht über sich und ihr Gemeinwesen einräumen. Der trojanische Kriegsveteran Aeneas muss mit der Schuld leben, die Vernichtung Trojas verursacht zu haben, als er das todbringende Holzpferd der Griechen eigenhändig in die Stadt zog. In Karthago ist er nur auf der Durchreise, denn die Götter haben ihm befohlen, Rom als Nachfolgestadt Trojas zu gründen, um die Kriegsniederlage auszubügeln. Doch als Dido und Aeneas sich treffen, verlieben sie sich ineinander … Kann diese Liebe die beiden von ihrem Schicksal befreien oder muss sie ihnen zum Verhängnis werden?
Mit der Inszenierung von Purcells „Dido and Aeneas“ gibt die renommierte Opernregisseurin Andrea Moses ihr Debut am Staatstheater Wiesbaden. Sie zeigt Purcells Meisterwerk über den Konflikt zwischen Macht und Menschlichkeit als Allegorie auf die Lage unserer parlamentarischen Demokratie. Neue Heldenfiguren werden gefeiert, Schuldige ausgemacht und verhängnisvolle Intrigen gesponnen. Im Lichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen von der Nachkriegszeit bis in eine unmittelbare Zukunft wird deutlich, wie unsere gesellschaftliche Ordnung durch innere und äußere Feinde zerrieben werden und an ihren eigenen Widersprüchen scheitern könnte – ganz wie Dido zwischen der Zerstörungslust der Hexen und Aeneas‘ „Make-Troja-Great-Again“-Unternehmung.
Die Oper des Engländers Purcell ist voll berückend schöner Musik, weitgehend ohne kontinentale Vorbilder und damit ein Solitär der Musikgeschichte. Bevor sie zu einem der beliebtesten Stücke der Gattung wurde, war sie beinahe 200 Jahre vergessen. Dirigent und Barockspezialist Clemens Flick spannt mit einem eigens für Wiesbaden arrangierten Prolog den musikalischen Bogen vom Propagandasound der Volksempfänger bis zu Purcells tänzerischen, wehmütigen und warmen Klängen.
Dido ist Herrscherin von Karthago. Nach der Ermordung ihres Mannes war sie aus dem Nahen Osten an die nordafrikanische Küste geflohen und hatte dort den neuen Stadtstaat gegründet. Keinem Mann wollte sie je wieder Macht über sich und ihr Gemeinwesen einräumen. Der trojanische Kriegsveteran Aeneas muss mit der Schuld leben, die Vernichtung Trojas verursacht zu haben, als er das todbringende Holzpferd der Griechen eigenhändig in die Stadt zog. In Karthago ist er nur auf der Durchreise, denn die Götter haben ihm befohlen, Rom als Nachfolgestadt Trojas zu gründen, um die Kriegsniederlage auszubügeln. Doch als Dido und Aeneas sich treffen, verlieben sie sich ineinander … Kann diese Liebe die beiden von ihrem Schicksal befreien oder muss sie ihnen zum Verhängnis werden?
Mit der Inszenierung von Purcells „Dido and Aeneas“ gibt die renommierte Opernregisseurin Andrea Moses ihr Debut am Staatstheater Wiesbaden. Sie zeigt Purcells Meisterwerk über den Konflikt zwischen Macht und Menschlichkeit als Allegorie auf die Lage unserer parlamentarischen Demokratie. Neue Heldenfiguren werden gefeiert, Schuldige ausgemacht und verhängnisvolle Intrigen gesponnen. Im Lichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen von der Nachkriegszeit bis in eine unmittelbare Zukunft wird deutlich, wie unsere gesellschaftliche Ordnung durch innere und äußere Feinde zerrieben werden und an ihren eigenen Widersprüchen scheitern könnte – ganz wie Dido zwischen der Zerstörungslust der Hexen und Aeneas‘ „Make-Troja-Great-Again“-Unternehmung.
Die Oper des Engländers Purcell ist voll berückend schöner Musik, weitgehend ohne kontinentale Vorbilder und damit ein Solitär der Musikgeschichte. Bevor sie zu einem der beliebtesten Stücke der Gattung wurde, war sie beinahe 200 Jahre vergessen. Dirigent und Barockspezialist Clemens Flick spannt mit einem eigens für Wiesbaden arrangierten Prolog den musikalischen Bogen vom Propagandasound der Volksempfänger bis zu Purcells tänzerischen, wehmütigen und warmen Klängen.
Termine:
Sa
23 01 2027
19.30 Uhr
Fr
29 01 2027
19.30 Uhr
Sa
06 02 2027
19.30 Uhr
So
07 03 2027
16 Uhr
Fr
16 04 2027
19.30 Uhr
Do
24 06 2027
19.30 Uhr
Besetzung:
Musikalische Leitung:
Clemens Flick
Inszenierung:
Bühne:
Heike Vollmer
Kostüme:
Anja Rabes
Video:
Chris Kondek
Licht:
Paul Grilj
Chor:
Dramaturgie:
Hanna Kneißler/Michael Höppner
Musikalische Einstudierung:
Tim Hawken/Otto Itgenshorst
Abendspielleitung / Regieassistenz:
Bühnenbildassistenz:
Dido | Erste Nereide:
Fleuranne Brockway
Aeneas | Frühling:
Jack Lee
Belinda | Zweite Nereide:
Molly Ryan
Zweite Frau | Geist | Venus:
Tatev Baroyan
Zauberin | Phoebus:
Richard Trey Smagur
Erste Hexe | Erste Hirtin:
Galina Benevich
Zweite Hexe | Zweite Hirtin:
Maria Hegele
Erster Matrose:
Nathan Bryon
Er (He):
Aldomir Mollov
Sie (She):
Shirli Polena
Dritte Hirtin:
Petra Urban
Chor:
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Orchester:
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden