Schauspiel

Die Masken des Teufels

(The Christopher Boy’s Communion)
Von David Mamet
Deutschsprachige Erstaufführung
Aus dem Englischen von Michael Eberth
Fr, 08.12.2023
Kleines Haus19:30 - 21:25
Trailer: Andreas J. Etter
Tobias Lutze, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Martin Plass, Anne Lebinsky
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Felix Strüven
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Tobias Lutze
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky
Foto: Karl und Monika Forster
Tobias Lutze
Foto: Karl und Monika Forster
Martin Plass
Foto: Karl und Monika Forster
Tobias Lutze, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Tobias Lutze, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Martin Plass
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Tobias Lutze
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Tobias Lutze
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Tobias Lutze, Rainer Kühn
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Tobias Lutze
Foto: Karl und Monika Forster
Anne Lebinsky, Martin Plass
Foto: Karl und Monika Forster

Ein Mord geschieht, und der Mörder wird auf frischer Tat ertappt. Doch wird der jugendliche Täter auch seiner gerechten Strafe zugeführt? Zwei Polizisten, die längst den Glauben an Recht und Ordnung verloren haben, bezweifeln das. Denn die wohlhabende und gut vernetzte Mutter des Mörders versucht buchstäblich alles, um ihren Sohn seiner Bestrafung zu entziehen. Die Mittel, die sie anwendet, wachsen dabei nach und nach ins Monströse.

David Mamets neues Stück »Die Masken des Teufels« (»The Christopher Boy's Communion«) ist ein psychologischer Bühnenthriller, der die Frage aufwirft, ob ein liberales Rechtssystem den manipulativen Angriffen durch und durch prinzipienloser Menschen noch gewachsen ist. Die amerikanische Kritik bescheinigte dem Stück, dass es »das Beste aufruft, was Mamet zu bieten hat: wütende Rhythmen, heftige Stakkatos, einen nervenaufreibenden Sprachduktus, unheilschwangere Ellipsen – die typischen Kennzeichen für die Sprache des wohl kühnsten amerikanischen Dramatikers des 20. Jahrhunderts«.

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Besetzung

Inszenierung Johannes Lepper
Bühne
Kostüme Sabine Wegmann
Licht Steffen Hilbricht
Dramaturgie Wolfgang Behrens
Bill Hollis Tobias Lutze
Frank Burke Rainer Kühn
Joan Anne Lebinsky
Alan Martin Plass
Mr. Stone Felix Strüven
Pater Paul Rainer Kühn
Mrs. Charles Tobias Lutze

Pressestimmen

»David Mamets neues Stück hat nicht nur tolle Dialoge, sondern auch eine staunenswert aktuelle Menschendarstellung. Die sensible Inszenierung von Johannes Lepper bietet großartige Darsteller.«

Die Deutsche Bühne, Andreas Falentin, 29.10.2023
»An diesem Abend kommt das Böse in Person einer Dame vorbei, die Mamets Figuren in kapitalistischer Frömmigkeit zur schlechtesten Version ihrer selbst führt. Ein Genuss.«
nachtkritik.de, Martin Thomas Pesl, 29.10.2023
»Es ist ein guter, wenn auch bizarrer Theaterabend. Einer, der viele Fragen aufwirft und über den man lange diskutieren kann. Vor dem Hintergrund antisemitischer Aktionen seit dem neuen Nahostkonflikt ist er erschreckend aktuell.«
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 31.10.2023
»Die Geschichte [ist] einerseits erschütternd nah an brennenden Fragen, andererseits theoretisch, gewissermaßen nicht zu glauben und schließlich metaphysisch.«
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 30.10.2023