7. Sinfoniekonzert:
Träume:
Do 20 05 2027:
Foto: Christian Kleiner
Edward Elgar: "The Dream of Gerontius"
Inhalt:
Edward Elgars monumentales wie poetisches Oratorium „The Dream of Gerontius“ zeichnet die innere Reise eines Verstorbenen bis ins Himmelreich nach. Das gleichnamige Gedicht von John Henry Newman vertonte Elgar um 1900 und fand dabei eine präzise Balance zwischen erzählenden Elementen und spannungsgeladenen Klängen für psychologische Extremzustände. Die Seele von Gerontius begegnet einem Engel, der ihn auf seinem Weg begleitet, aber auch Dämonen, klagenden Seelen im Fegefeuer und schließlich dem Todesengel, der mit seiner Fürsprache vor Gott bewirkt, dass Gerontius endgültig in der Gegenwart Gottes bleiben darf. Die Jenseitserfahrung vom Leben zum Tod kennt widerstreitende Gefühle zwischen Zweifel und Hoffnung, Angst und Trost, Triumph und Überwältigung, Sehnsucht und Erlösung. In Elgars Partitur finden sich für all das fesselnde musikalische Entsprechungen. Friedliche bis dramatische Sologesänge wechseln mit aufwühlenden Chören, Anklänge an kirchenmusikalische Traditionen mit Satztechniken, die deutlich von Richard Wagner beeinflusst sind. So verbindet Elgar die einzelnen Teile durch fließende Übergänge und etabliert etliche wiederkehrende und das Geschehen kommentierende Motive in den Orchesterstimmen. Es scheint, als könnte in den ausgedehnten Instrumentalpassagen ausgedrückt werden, wo Worte nicht mehr ausreichen.
Ursprünglich durch Aufführungen in Deutschland zum internationalen Durchbruch gelangt, gehört das Werk mittlerweile besonders in Großbritannien zu den beliebtesten Titeln geistlicher Chorsinfonik. Mit der Aufführung in Wiesbaden, bei der Opernchor und Stadtchor, Solist*innen und großes Orchester zusammenkommen, geht auch für GMD Leo McFall ein persönlicher Traum in Erfüllung. Neben Ensemblemitglied Richard Trey Smagur, der die umfangreiche Titelpartie gestaltet, sind zwei außergewöhnliche Sänger*innen in diesem Konzert zu Gast: die für große Opernpartien ebenso wie für ihr Liedschaffen hochgelobte Mezzosopranistin Dorottya Láng sowie Roderick Williams, einen der gefragtesten Sänger Großbritanniens, der auf Europas großen Konzertpodien zu Hause ist.
Ursprünglich durch Aufführungen in Deutschland zum internationalen Durchbruch gelangt, gehört das Werk mittlerweile besonders in Großbritannien zu den beliebtesten Titeln geistlicher Chorsinfonik. Mit der Aufführung in Wiesbaden, bei der Opernchor und Stadtchor, Solist*innen und großes Orchester zusammenkommen, geht auch für GMD Leo McFall ein persönlicher Traum in Erfüllung. Neben Ensemblemitglied Richard Trey Smagur, der die umfangreiche Titelpartie gestaltet, sind zwei außergewöhnliche Sänger*innen in diesem Konzert zu Gast: die für große Opernpartien ebenso wie für ihr Liedschaffen hochgelobte Mezzosopranistin Dorottya Láng sowie Roderick Williams, einen der gefragtesten Sänger Großbritanniens, der auf Europas großen Konzertpodien zu Hause ist.