Tristan ­und Isolde:

Musikdrama von Richard Wagner:
Fr 01 05 2026:
Text vom Komponisten
Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele
Eine Produktion der Opéra national de Nancy-Lorraine, in Koproduktion mit Opéra de Lille und Théâtre de Caen
16+
Dauer:
ca. 4 Stunden 50 Minuten, zwei Pausen
Sprache:
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Inhalt:

Dieser Abend bleibt im Gedächtnis: Starregisseur Tiago Rodrigues, Autor und Special Guest der Maifestspiele 2026, setzt die Lupe an bei Wagners „Tristan und Isolde“. Seine Inszenierung verfolgt den wechselvollen Weg des Tristan-Mythos durch Überschreibungen und Mehrdeutigkeiten bis ins Heute. In einem riesigen Archiv blättern die Tänzer*innen Sofia Dias und Vítor Roriz Seiten dieser Geschichte auf und holen sie durch ihre Fragen nahe an unsere Gegenwart heran. Produziert an der Opéra Nancy, sorgte Rodrigues‘ Lesart dort nicht zuletzt für Begeisterung, weil sie „die Konzentration auf das Singen und Hören steigert“ (Concerti). Und dies wird zum Hochgenuss, denn nur junge, international erfolgreiche Wagner-Sänger*innen stehen dafür in Wiesbaden auf der Bühne: Ric Furman (Tristan) startete seine internationale Karriere mit Preisen bei Wagnerwettbewerben nach einem Engagement am hiesigen Staatstheater. Carla Filipcic Holm (Isolde) ist eine der gefragtesten Sopranistinnen Argentiniens und erobert derzeit die europäischen Bühnen und Herzen der Presse im Sturm. Während Irene Roberts, gefeiert von der Metropolitan Opera bis zu den Bayreuther Festspielen, die Partie der Brangäne übernimmt, kommt Tommi Hakala nach seinem Erfolg in der Titelpartie des „Fliegenden Holländers“ als Kurwenal nach Wiesbaden zurück.

Eine Klasse für sich ist auch Wagners Musik für „Tristan und Isolde“. Mit dem wohl berühmtesten Akkord der Operngeschichte erschütterte der Komponist 1865 die Tonalität und öffnete das Tor ins Unbekannte. Diese Klänge lassen ihr Publikum mit der verbotenen Liebe zwischen Isolde und Tristan fiebern, schwelgen und zuletzt mit Isolde „im Welt-Atem ertrinken“. Trennen und Vereinen, Sterben und Aufstehen, Krieg und Frieden zeichnen diesen Trip intensiver musikalischer und mystischer Erfahrungen. Ein Fall für das wagnererprobte Hessische Staatsorchester unter Generalmusikdirektor Leo McFall.

Termine:

https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
Fr
01 05 2026
17 Uhr
Internationale Maifestspiele: Maifestspiele für alle: Musiktheater: Großes Haus:

Tristan ­und Isolde:

Musikdrama von Richard Wagner
Text vom Komponisten
16+
12 – 149 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
So
10 05 2026
16 Uhr
Internationale Maifestspiele: Maifestspiele für alle: Musiktheater: Großes Haus:

Tristan ­und Isolde:

Musikdrama von Richard Wagner
Text vom Komponisten
16+
12 – 149 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
So
24 05 2026
16 Uhr
Internationale Maifestspiele: Maifestspiele für alle: Musiktheater: Großes Haus:

Tristan ­und Isolde:

Musikdrama von Richard Wagner
Text vom Komponisten
16+
12 – 149 €

Besetzung:

Musikalische Leitung:

Inszenierung:

Tiago Rodrigues

Szenische Einstudierung:

Sophie Bricaire

Bühne:

Fernando Ribeiro

Kostüme:

José António Tenente

Licht:

Rui Monteiro

Vermittlung:

Abendspielleitung:

Plakatinspizienz:

Kostümassistenz:

Dongjin Park

Musikalische Assistenz:

Musikalische Einstudierung:

N. N.

Pressestimmen:

„Hier kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Ja, genau so geht Wagner.“
Peter Krause, concerti

Mediathek: