1. Sinfoniekonzert:
Brahms & Schubert:
Mi 16 09 2026:
Foto: Boaz
Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur
Franz Schubert: Große Sinfonie Nr. 9 C-Dur
Franz Schubert: Große Sinfonie Nr. 9 C-Dur
Inhalt:
GMD Leo McFall und das Hessische Staatsorchester Wiesbaden eröffnen die neue Spielzeit mit zwei großen romantischen Werken, bei denen es sich um regelrechte Glücksfälle der Musikgeschichte handelt. Brahms‘ hochvirtuoses Violinkonzert, das heute zu den schönsten und beliebtesten Werken seiner Gattung zählt, kam nur dank Brahms‘ inniger Freundschaft mit dem Geiger Joseph Joachim zustande. Schuberts mitreißende „Große Sinfonie“ in C-Dur gehört zu den Höhepunkten der Orchesterliteratur, wurde aber erst elf Jahre nach seinem Tod von Robert Schumann entdeckt und zur Uraufführung vermittelt. Auch Otto Klemperer, der für seine strenge Klarheit in der Interpretation klassischer Werke bekannt war, dirigierte einst Schuberts „Große“ während seiner Zeit als Generalmusikdirektor in Wiesbaden. Für GMD Leo McFall ist es eines der faszinierendsten und anspruchsvollsten Werke des Repertoires. Mit Brahms‘ Violinkonzert wird Guy Braunstein – einst jüngster Konzertmeister in der Geschichte der Berliner Philharmoniker, heute gefeierter Geiger, Kammermusiker, Dirigent und Komponist – erstmals mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden musizieren. Für GMD Leo McFall ist auch diese Zusammenarbeit ein glücklicher Umstand: „Guy weiß sehr genau, was es bedeutet, in einem Orchester zu spielen. Wenn ein Solist ein gutes Gespür für das gemeinsame Musizieren hat, ist das etwas ganz Besonderes.“