Gast:
Sarah Ferede:
Foto: Sandra Then
Sarah Ferede gehört nach Engagements am Landestheater Coburg, an der Deutschen Oper Berlin und am Staatstheater Braunschweig derzeit zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Hier ist sie derzeit als Kundry in Wagners „Parsifal“, als Sieglinde und Waltraute in „Götterdämmerung“ sowie als Yü-pei in Zemlinskys „Der Kreidekreis“ zu erleben. Zudem singt sie diese Spielzeit bei der Schubertiade in Hamburg und einer Wagner-Gala in Weimar mit Catherine Foster. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen vom italienischen und französischen über das Mozart- bis zum Wagner-Fach und beinhaltet Partien des 20. Jahrhunderts wie Marie in „Wozzeck“ und Boulotte in „Herzog Blaubarts Burg“. Sie stand u. a. als Eboli („Don Carlos“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Vitellia („La clemenza di Tito“), Charlotte („Werther“), Giulietta („Hoffmanns Erzählungen“), Gertrud („Hänsel und Gretel“) sowie Orlofsky („Die Fledermaus“) auf der Bühne. Dabei arbeitete sie mit renommierten Regisseuren wie Stefan Herheim, Andreas Homoki, Valentin Schwarz und Michael Thalheimer. Außerdem verbindet sie eine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie u. a. Axel Kober, Kent Nagano, Enoch zu Guttenberg, Charles Dutoit, Stefan Blunier und Adam Fischer. Im Konzertbereich gehören Mahlers 2. und 3. Sinfonie, Berlioz‘ „Les nuits d'été“, Beethovens 9. Sinfonie sowie Mozarts Konzertarie „Ch'io mi scordi di te“ zu ihrem Repertoire. Gastengagements führten sie bereits zur Komischen Oper Berlin, ans Opernhaus Zürich, die Staatsoper Hannover, das Theater Bonn und das Nationaltheater Mannheim. Diverse Ton- und Filmaufnahmen dokumentieren ihr vielfältiges Schaffen. Die deutsch-äthiopische Mezzosopranistin ist Schülerin von Prof. Charlotte Lehmann.