Zwei Soldaten:

Schauspiel von Maria Lazar:
Fr 13 03 2026:
Inszenierung: Julia Gudi
In Kooperation mit der HfMDK Frankfurt
Dauer:
ca. 1 Std., keine Pause

Inhalt:

Die Novelle „Zwei Soldaten“ von Maria Lazar kommt erstmals auf die Bühne. Regieabsolventin Julia Gudi legt in der Uraufführung des verschollen geglaubten Werks der österreichischen Autorin über zwei sterbende Soldaten im Wüstensand des Zweiten Weltkriegs schonungslos offen, wie in Zeiten neuer Kriege und gesellschaftlicher
Spaltungen Gehorsam, Angst und Ideologie Menschen verändern. Eine Auseinandersetzung, die fragt, wie dringlich Moral, Verantwortung und Menschlichkeit heute wirklich sind.

Content Note:

Das Stück thematisiert Krieg, Gewalt, Tod und Suizid.

Termine:

https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
So
03 05 2026
18 Uhr
Uraufführung: Schauspiel: Studio:

Zwei Soldaten:

Schauspiel von Maria Lazar
Inszenierung: Julia Gudi
18 €

Trailer:

Pressestimmen:

„Der 2. Weltkrieg taucht hier kaum noch auf, die Anspielungen auf die Nazi-Ideologie sind weitgehend getilgt. So bekommt das ganze Setting eine allgemein-existenzielle Dimension und dadurch eine große Dringlichkeit. Das alles könnte auch heute spielen… […] Auch der zweite Eingriff von Gudi ist sehr wirksam: Sie inszeniert dieses Nicht-Heimkehrer-Kriegsdrama […] als düstere Pop-Performance mit Songs von Sofia Isella bis Lana Del Ray…“
Deutschlandfunk „Kultur heute“, 14. März 2026
„[Durch die Verkörperung der beiden Soldaten durch zwei Schauspielerinnen] entsteht eine ganz andere Spannung. Es geht viel um Männlichkeitsbilder […]. Die Inszenierung wird von viel Musik eingerahmt. Und die beiden Schauspielerinnen […] Laura Talenti und Tabea Buser sind wirklich auch hervorragende Sängerinnen…“
Deutschlandfunk „Fazit“, 13. März 2026
„[Eine] klug komponierte Mischung aus Körper-Performance und szenischem Spiel, die nicht mit dem Zeigefinger eine bequeme Antikriegshaltung zelebriert, aber die brutale Zerstörung junger Menschen körperlich spürbar macht.“
FAZ, 17. März 2026
„Julia Gudi hat mit ihrer knapp einstündigen Komposition einen Weg gefunden, die körperlichen und seelischen Schmerzen sichtbar zu machen, ohne bei ihrer Antikriegsbotschaft belehrend den Zeigefinger zu heben.“
FNP, 20. März 2026

Besetzung:

Inszenierung:

Ausstattung:

Musik:

Sounddesign:

Krsto Balic/Jonathan Lutz

Dramaturgie:

Lucas Herrmann

Abendspielleitung / Regieassistenz:

Marvin Mohrhardt

Mediathek: