Unser Erbe: Tax me if you can:
von Helge Schmidt & Team:
Foto: Maximilian Borchardt
Uraufführung
Dauer:
ca. 1 Stunde 30 Minuten, ohne Pause
Inhalt:
Und, was oder wie viel erben Sie? Helge Schmidt und sein Team entwickeln gemeinsam mit dem Ensemble basierend auf Interviews mit unterschiedlichen Expert*innen ein theatrales Ereignis über materielles und immaterielles Erbe.
Die reichsten zehn Prozent besitzen über die Hälfte des Vermögens, nicht nur, weil die Vermögenssteuer seit 1997 ausgesetzt ist. Zufall der Geburt, geschickte bis dubiose Kapitalverteilung, niedrige Steuersätze für Superreiche – nur einige Faktoren, die die gravierende Ungleichheit in unserer Gesellschaft bedingen. Dieses Rechercheprojekt geht auf Spurensuche: Wie entsteht Reichtum? Auf wessen Kosten? Welche Vergangenheit haftet einem Vermögen an? Während die Höhe des Bürgergelds diskutiert wird, die Kulturetats immer weiter gekürzt werden und die staatliche Infrastruktur leidet, werden Reiche immer reicher. Muss die Gesellschaft Vermögende mehr in die Pflicht nehmen?
Der Regisseur Helge Schmidt und sein Team sind bekannt für ihre dokumentarisch geprägten Inszenierungen zu gesellschaftspolitisch brennenden Themen, z. B. „Cum-Ex Papers – Eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen“ (Faust Preis 2019). Für „Unser Erbe – Tax me if you can“ sprechen sie mit verschiedenen Expert*innen: Dr. Martyna Linartas (Politikwissenschaftlerin), Charlotte S. (Mitglied vom Erbinnennetzwerk „Pecunia“), Stefanie Bremer (Aktivistin in der Initiative „taxmenow“), Veronika Moos (Autorin), Reinhard Ernst (Unternehmer und Stiftungsgründer) und Dr. Sighard Neckel (Professor für Soziologie).
Die reichsten zehn Prozent besitzen über die Hälfte des Vermögens, nicht nur, weil die Vermögenssteuer seit 1997 ausgesetzt ist. Zufall der Geburt, geschickte bis dubiose Kapitalverteilung, niedrige Steuersätze für Superreiche – nur einige Faktoren, die die gravierende Ungleichheit in unserer Gesellschaft bedingen. Dieses Rechercheprojekt geht auf Spurensuche: Wie entsteht Reichtum? Auf wessen Kosten? Welche Vergangenheit haftet einem Vermögen an? Während die Höhe des Bürgergelds diskutiert wird, die Kulturetats immer weiter gekürzt werden und die staatliche Infrastruktur leidet, werden Reiche immer reicher. Muss die Gesellschaft Vermögende mehr in die Pflicht nehmen?
Der Regisseur Helge Schmidt und sein Team sind bekannt für ihre dokumentarisch geprägten Inszenierungen zu gesellschaftspolitisch brennenden Themen, z. B. „Cum-Ex Papers – Eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen“ (Faust Preis 2019). Für „Unser Erbe – Tax me if you can“ sprechen sie mit verschiedenen Expert*innen: Dr. Martyna Linartas (Politikwissenschaftlerin), Charlotte S. (Mitglied vom Erbinnennetzwerk „Pecunia“), Stefanie Bremer (Aktivistin in der Initiative „taxmenow“), Veronika Moos (Autorin), Reinhard Ernst (Unternehmer und Stiftungsgründer) und Dr. Sighard Neckel (Professor für Soziologie).
Mit Texten von Julia Friedrichs, Ciani-Sophia Hoeder, David de Jong, Anna Mayr und Helga Schubert.
Mit Gemälden von Johannes Helm.
Mit Gemälden von Johannes Helm.
„Unser Erbe: Tax me if you can“ – Lesefassung und Quiz „Mind the Gap“:
2026 feiert das Land Hessen zum 80. Mal die Annahme der hessischen Verfassung und damit auch die demokratischen Werte, die bis heute gelten. Durch Krisen, Kriege und den politischen Rechtsruck gerät unsere Demokratie jedoch immer mehr ins Wanken. Auch die steigende Vermögensungleichheit, also die Schere zwischen Arm und Reich, führt zu Unzufriedenheit und großen demokratischen Problemen. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden und die Friedrich-Ebert-Stiftung haben sich zusammengetan, um Menschen für das Thema zu sensibilisieren und mit ihnen in Gespräch zu kommen.
Das Stück „Unser Erbe: Tax me if you can“ von Helge Schmidt und Team, das am Hessischen Staatstheater Wiesbaden 2024 seine Uraufführung gefeiert hat, kommt zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in den WerkRaum. Die Lesefassung des dokumentarischen Rechercheprojekts, die anlässlich des 100. Geburtstags von Friedrich Ebert erstellt wurde, zeigt eindringlich, warum die Reichen immer reicher werden und wie unser System Ungerechtigkeiten fördert. Im Anschluss bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung ein spannendes Finanzquiz an und das Publikum kann sich austauschen.
Das Stück „Unser Erbe: Tax me if you can“ von Helge Schmidt und Team, das am Hessischen Staatstheater Wiesbaden 2024 seine Uraufführung gefeiert hat, kommt zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in den WerkRaum. Die Lesefassung des dokumentarischen Rechercheprojekts, die anlässlich des 100. Geburtstags von Friedrich Ebert erstellt wurde, zeigt eindringlich, warum die Reichen immer reicher werden und wie unser System Ungerechtigkeiten fördert. Im Anschluss bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung ein spannendes Finanzquiz an und das Publikum kann sich austauschen.
Termine:
Mi
07 10 2026
18 Uhr
Uraufführung: Schauspiel: WerkRaum im ehemaligen SportScheck:
Lesefassung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Unser Erbe: Tax me if you can:
Trailer:
Expert*innen Interviews:
Besetzung:
Inszenierung:
Bühne & Kostüm:
Musik:
Frieder Hepting
Licht:
Oliver Porst
Video:
Jonas Plümke
Dramaturgie:
Vermittlung:
Regieassistenz:
Paul Ansmann
Mediathek:

Evelyn M. Faber, Sandrine Zenner, Franz Kemter, Felix Strüven, Martin Plass
Foto: Maximilian Borchardt

Dr. Martyna Linartas (Video), Evelyn M. Faber
Foto: Maximilian Borchardt

Felix Strüven, Evelyn M. Faber
Foto: Maximilian Borchardt

Stefanie Bremer
Foto: Maximilian Borchardt

Sandrine Zenner
Foto: Maximilian Borchardt

Franz Kemter, Sandrine Zenner
Foto: Maximilian Borchardt

Felix Strüven, Sandrine Zenner, Franz Kemter, Evelyn M. Faber
Foto: Maximilian Borchardt

Franz Kemter, Felix Strüven
Foto: Maximilian Borchardt

Reinhard Ernst (Video), Franz Kemter
Foto: Maximilian Borchardt

Evelyn M. Faber, Martin Plass
Foto: Maximilian Borchardt

Martin Plass, Felix Strüven, Evelyn M. Faber
Foto: Maximilian Borchardt

Franz Kemter, Felix Strüven, Sandrine Zenner, Evelyn M. Faber
Foto: Maximilian Borchardt

Franz Kemter
Foto: Maximilian Borchardt

Sandrine Zenner, Felix Strüven
Foto: Maximilian Borchardt

Felix Strüven, Sandrine Zenner, (im Hintergrund: Martin Plass)
Foto: Maximilian Borchardt

Martin Plass
Foto: Maximilian Borchardt

Ensemble
Foto: Maximilian Borchardt