Die Vögel:
Oper von Walter Braunfels:
Sa 21 03 2026:
Foto: Lukas Anton
Libretto vom Komponisten, nach Aristophanes
16+
Sprache:
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen ÜbertitelnInhalt:
Die Vögel
Eine Populisten-Oper
„Die Vögel“, Walter Braunfels musikalisches Hauptwerk, ist eine klanglich bezaubernde Märchenoper in der Tradition von Wagner und Strauss und war bis zum Verbot durch die Nazis ein Kassenmagnet. Braunfels adaptierte eine Komödie des Aristophanes, in der die Vögel ein Wolkenkuckucksheim bauen und die Götter besiegen. Anders als der antike Dichter wählte Braunfels unter dem Eindruck der Räterepublik in München 1919 einen tragischen Schluss. Zeus zerstört die Stadt durch Unwetter, die alte Ordnung triumphiert. Und es sind zwei leichtfertige Demagogen, Ratefreund und Hoffegut, die mit Schmeichelei die naiven Vögel zum Putsch verführen. Mit dem bösen Ende verschwinden die zwei Menschen wieder in ihre Welt, nach ihnen die Sintflut.
Ersan Mondtag erzählt diese Parabel auf populistische Verführer und den Schaden, den sie anrichten, auf einem Flughafen mit Anleihen an das politische Geschehen der Gegenwart. Zwischen Hähnchenbraterei und Traum vom Fliegen angesiedelt sind die Verführten hier die schrägen Vögel, die auch heutzutage begeistert den Versprechungen der Propaganda folgen. Braunfels' Klangspektakel der schönen Vogel-Arien erhält in dieser spektakulären Umsetzung eine brandaktuelle Deutung.
Eine Populisten-Oper
„Die Vögel“, Walter Braunfels musikalisches Hauptwerk, ist eine klanglich bezaubernde Märchenoper in der Tradition von Wagner und Strauss und war bis zum Verbot durch die Nazis ein Kassenmagnet. Braunfels adaptierte eine Komödie des Aristophanes, in der die Vögel ein Wolkenkuckucksheim bauen und die Götter besiegen. Anders als der antike Dichter wählte Braunfels unter dem Eindruck der Räterepublik in München 1919 einen tragischen Schluss. Zeus zerstört die Stadt durch Unwetter, die alte Ordnung triumphiert. Und es sind zwei leichtfertige Demagogen, Ratefreund und Hoffegut, die mit Schmeichelei die naiven Vögel zum Putsch verführen. Mit dem bösen Ende verschwinden die zwei Menschen wieder in ihre Welt, nach ihnen die Sintflut.
Ersan Mondtag erzählt diese Parabel auf populistische Verführer und den Schaden, den sie anrichten, auf einem Flughafen mit Anleihen an das politische Geschehen der Gegenwart. Zwischen Hähnchenbraterei und Traum vom Fliegen angesiedelt sind die Verführten hier die schrägen Vögel, die auch heutzutage begeistert den Versprechungen der Propaganda folgen. Braunfels' Klangspektakel der schönen Vogel-Arien erhält in dieser spektakulären Umsetzung eine brandaktuelle Deutung.
Diese Inszenierung wird theaterpädagogisch betreut.
Für Vor- und Nachbereitungsworkshops sowie andere Angebote wenden Sie sich gerne an die Vermittlungsabteilung.
Termine:
Sa
21 03 2026
19.30 Uhr
Premiere: Musiktheater: Großes Haus:
Libretto vom Komponisten, nach Aristophanes
16+
18.45 Uhr Einführung
Fr
27 03 2026
19.30 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Libretto vom Komponisten, nach Aristophanes
16+
18.45 Uhr Einführung
So
29 03 2026
16 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Sa
11 04 2026
19.30 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Do
16 04 2026
19.30 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Libretto vom Komponisten, nach Aristophanes
16+
18.45 Uhr Einführung
So
07 06 2026
18 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Fr
26 06 2026
19.30 Uhr
Musiktheater: Großes Haus:
Besetzung:
Musikalische Leitung:
Regie, Bühne, Kostüm:
Mitarbeit Regie:
Max Nattkämper
Co-Kostümbild:
Josa Marx
Mitarbeit Bühne und Kostüm:
Lorenz Stöger
Videodesigner:
Alexander Robin Pannier
Lichtdesign:
Henning Streck
Licht:
Marcel Hahn
Video:
Alexander Robin Pannier
Chor:
Dramaturgie:
Till Briegleb/Balthazar Bender
Vermittlung:
Musikalische Assistenz:
Musikalische Einstudierung:
Abendspielleitung:
Max Nattkämper
Bühnenbildassistenz:
Ausstattungsassistenz:
Lorenz Stöger
Kostümassistenz:
Ivet Duran Murillo
Hoffegut:
Richard Trey Smagur
Ratefreund:
Hovhannes Karapetyan
Stimme des Zeus & Adler:
Young Doo Park
Prometheus:
Jonathan Macker
Wiedhopf:
Sam Park
Nachtigall:
Josefine Mindus
Zaunschlüpfer:
Galina Benevich
1. Drossel:
Luisa Sagliano
2. Drossel:
Eunshil Jung
Flamingo:
Nathan Bryon
Chor:
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Orchester:
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden