La traviata:
Gala-Vorstellung zu den Maifestspielen:
Oper von Giuseppe Verdi:
Fr 22 05 2026:
Foto: Olivia Kahler
Libretto von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas d. J.
Eine Koproduktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden mit Opera Ballet Vlaanderen
13+
Dauer:
ca. 2 Std., 30 Min. / eine Pause nach ca .1 Std., 10 Min.
Sprache:
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen ÜbertitelnInhalt:
Eine Traumbesetzung für die vielseitige Titelpartie: Die Sopranistin Rachel Willis-Sørensen, „eine der beindruckendsten Stimmen der Opernwelt“ (Le Monde) singt Violetta Valéry. Mit ihr brillieren Saimir Pirgu und Quinn Kelsey als Alfredo und Giorgio Germont, die für diese Partien ausgezeichnet wurden und auf den Bühnen von der Wiener Staatsoper bis zur Metropolitan Opera weltweit gastieren – unter der Musikalischen Leitung von Verdi-Spezialist Leo McFall.
Regisseur Tom Goossens lässt die Figuren ganz wörtlich darum ringen, wer wen in welches Licht rücken darf. Im nächtli-chen Partyglitzern ist Violetta umgeben von männlichen Blicken, die vor allem ihr glänzendes Äußeres interessiert. Dem steht die ungeschminkte Ehrlichkeit gegenüber, in der sie mit Alfredo ein kurzes Glück findet, und die trügerische Wärme der provençali-schen Sonne. Ein Spiel zwischen lauter Feiergesellschaft, intimem Kammerspiel, Entzaubern und Anerkennen.
Regisseur Tom Goossens lässt die Figuren ganz wörtlich darum ringen, wer wen in welches Licht rücken darf. Im nächtli-chen Partyglitzern ist Violetta umgeben von männlichen Blicken, die vor allem ihr glänzendes Äußeres interessiert. Dem steht die ungeschminkte Ehrlichkeit gegenüber, in der sie mit Alfredo ein kurzes Glück findet, und die trügerische Wärme der provençali-schen Sonne. Ein Spiel zwischen lauter Feiergesellschaft, intimem Kammerspiel, Entzaubern und Anerkennen.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Theaterfreunde Wiesbaden.
Diese Inszenierung wird theaterpädagogisch betreut.
Für Vor- und Nachbereitungsworkshops sowie andere Angebote wenden Sie sich gerne an die Vermittlungsabteilung.
Content Notes:
In dieser Inszenierung kommen Nebel und flackerndes Licht zum Einsatz. Scheinwerfer blenden kurzzeitig in den Zuschauerraum auf.
Termine:
Fr
22 05 2026
19.30 Uhr
Internationale Maifestspiele: Musiktheater: Großes Haus:
La traviata:
Galavorstellung zu den Internationalen Maifestspielen
Libretto von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas d. J.
13+
Besetzung:
Leo McFall, Tom Goossens, Bart Van Merode, Sietske Van Aerde/Lena Mariën, Myriam Lifka, Aymeric Catalano, Klaus Krauspenhaar, Hanna Kneißler/Maarten Boussery, Max Nattkämper, Tamara Lorenzo Gabeiras, Julia Palmova/Adam Rogala, Oliver Riedmüller, Mona Thal/Renée Faveere, Dongjin Park
:
Rachel Willis-Sørensen
:
Saimir Pirgu
:
Quinn Kelsey
:
Camille Sherman
:
Petra Urban
:
Nathan Bryon
:
Petro-Pavlo Tkalenko
:
Hovhannes Karapetyan
:
Fabian-Jakob Balkhausen
:
Byungkok Hyun
:
Christian Balzer
:
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
:
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
:
Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Pressestimmen:
"Tom Goossens heiß der brillante Belgier, der die kostümprächtige Koproduktion mit der Opera Ballet Vlaanderen leitet und mit Verdis "La Traviata" in Wiesbaden sein internationales Regiedebüt gibt. Dabei hat er sich nicht nur die kritische Erforschung des jahrhundertealten männlichen Blicks auf Verdis Edelprostituierte vorgenommen. Er versucht auch, ihr von Anfang an das Heft des Handelns in die Hand zu geben."Frankfurter Neue Presse, 03 11 2025
Die Inszenierung zitiert "mit minimalem Requisiten-Einsatz die Erinnerung an klassische Interpretationen". Dass sie dabei nicht weniger berührend als in einer ungebrochenen Illusion, "liegt an der in jeder Sekunde sprühend präsenten Verkörperung durch Galina Benevich, deren blitzblanke Koloraturen und feine Schärfe das Aufbegehren dieser Figur kraftvoll spürbar machen." Der Star des Abends ist Bariton Sam Park: "Sein „Di Provenza il mar, il suol“ wird zu einem Höhepunkt einer beachtlichen Ensembleleistung."Wiesbadener Kurier, 04 11 2025
"Dass Verdi für Generalmusikdirektor Leo Mcfall Leib- und Magenspeise ist, zeigen seine ebenso zarten wie kraftvollen musikalischen Porträts aller Beteiligten. Der stimmlich und tänzerisch grandios disponierte Chor erweist sich als tragende Säule dieser rundum gelungenen Premiere."Frankfurter Neue Presse, 03 11 2025
Bühnenbildner und Lichtdesigner Bart Van Merode schafft es, "den kahlen Raum mithilfe eines riesigen Scheinwerferarsenals mit Leben und Charakter zu füllen". Diese Beschränkung "gibt dem Regisseur und seinen Darstellern vor allem die Möglichkeit, sich auf den Kern des Stücks zu besinnen."OPER!, 04 11 2025
"Alfredo Germont, gesungen von Joshua Sanders, besticht durch runden, nicht zu forcierten und in der Höhe weich bleibenden Tenor."Frankfurter Rundschau, 04 11 2025