Sopran:

Astrik Khanamiryan:

Foto: Gerd Eckardt
Die armenische Sopranistin Astghik Khanamiryan(Astrik Khanamiryan) studierte an der staatlichen Musikhochschule in Jerewan und in der Opernklasse im Konservatorium Wien, wo sie Partien wie Michaela („Carmen“), Violetta („La traviata“) und Gräfin („Wiener Blut“) einstudierte. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe, u. a. gewann sie den 1. Preis beim „Marcello Giordani“ Wettbewerb 2018, sowie den 1. Preis der „Piemonte Opera Voci dal Mondo“ in Turin und „Grandi Voci“ 2016 Salzburg.
2019 debütierte sie mit der Rolle der Turandot (Puccini) in Teatro Massimo in Palermo und mit der Titelrolle in „Giovanna D’Arco“(Verdi) in TOBS in der Schweiz. In der Folge sang sie die Anna Biancain der Oper „Palla de‘ Mozzi“ von Gino Marinuzzi in Teatro Lirico di Cagliari, Turandot an der Oper Köln und der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Darauf folgten der Sopran-Part im Verdi-Requiemin Banská Bystrica und 2023 die Turandoterstmals in ihrer Heimatstadt im Opernhaus in Jerewan. Seit der Spielzeit 2023/2024 ist sie im Ensemble des Aalto Theaters in Essen tätig, wo sie bereits Partien wie Lady Macbeth(Verdi), Tosca (Puccini), Aida(Verdi), Leonora(Verdis „La forza del destino“) und Abigaille(Verdi) gesungen hat. Außerdem gastierte sie mit der Verdis Lady Macbethin Graz und Coburg, mit Abigaille am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Amelia(„Un ballo in maschera“) an der Oper Köln und Nationaloper von Bukarest. 2025/26 debütierte sie in Essen als Minnie (in Puccinis „La fanciulla del west“) und Desdemona(in Verdis „Otello“).