Extase... Wagner à la française:
Nora Sourouzian:
Mo 11 05 2026:
Lieder französischer Wagnerianer
Dauer:
ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Sprache:
in französischer SpracheInhalt:
Dieser Abend spannt einen Bogen von der französischen Mélodie zu Wagners „Tristan und Isolde“. Wie Tristan auf dem Meer ist das Programm unterwegs zwischen Welten: äußeren Reisen und inneren Seelenlandschaften, Erwachen und Versinken in der Nacht. In Frankreich gab es bis zum 1. Weltkrieg unter einigen Komponist*innen ein regelrechtes Wagnerfieber. Gustave Samazeuilh übersetzte das „Tristan“-Libretto ins Französische, Henri Duparc verweist
in seinen Liedern direkt auf Wagners Opernszenen, und auch der Bayreuther Einfluss auf Ernest Chausson und Claude Debussy liegt auf der Hand. Ihre Lieder erscheinen wie verschwommene Spiegel der „Tristan“-Welt: schwebend, suchend, harmonisch nie ganz in Ruhe. Sie vertonen berühmte Gedichte über Fernweh, Ekstase, Tod und Verwandlung. Die franko-kanadische Mezzosopranistin Nora Sourouzian beeindruckte das Wiesbadener Publikum bereits letztes Jahr als Solistin im Verdi-Requiem. Nun schafft sie gemeinsam mit Pianist Adam Rogala einen kammermusikalischen
Echoraum für „Tristan und Isolde“.
in seinen Liedern direkt auf Wagners Opernszenen, und auch der Bayreuther Einfluss auf Ernest Chausson und Claude Debussy liegt auf der Hand. Ihre Lieder erscheinen wie verschwommene Spiegel der „Tristan“-Welt: schwebend, suchend, harmonisch nie ganz in Ruhe. Sie vertonen berühmte Gedichte über Fernweh, Ekstase, Tod und Verwandlung. Die franko-kanadische Mezzosopranistin Nora Sourouzian beeindruckte das Wiesbadener Publikum bereits letztes Jahr als Solistin im Verdi-Requiem. Nun schafft sie gemeinsam mit Pianist Adam Rogala einen kammermusikalischen
Echoraum für „Tristan und Isolde“.