Dirigent:

Jonathan Nott:

Foto: Guillaume Megevand
Jonathan Nott zählt zu den faszinierendsten Orchesterdirigenten unserer Zeit. Besonders im Repertoire von Schubert, Bruckner, Mahler und Schostakowitsch hat er sich profiliert ebenso wie in der zeitgenössischen Musik, wo er Komponisten wie Ligeti, Berio, Boulez und Stockhausen freundschaftlich verbunden war.

Seit 2017 Chefdirigent des Orchestre de la Suisse Romande, hat Nott weltweit mit führenden Orchestern gearbeitet, zahlreiche Solisten begleitet und preisgekrönte Aufnahmen für renommierte Labels realisiert. In Japan genießt er als Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra seit über zwölf Jahren Kultstatus. Daneben engagiert er sich stark für Nachwuchsförderung: Als Initiator der Gustav Mahler Conducting Competition, regelmäßiger Gastdirigent des Gustav Mahler Jugendorchesters und bis 2024 Chefdirigent der Jungen Deutschen Philharmonie prägt er die nächste Generation.

Nach Studien an der Universität Cambridge, am Royal Northern College of Music in Manchester sowie Dirigierunterricht in London startete Nott seine Karriere in Frankfurt und Wiesbaden – dort 1991 als Erster Kapellmeister, 1995/96 interimistisch als Generalmusikdirektor. Er dirigierte das gesamte Standardrepertoire, darunter Wagners Ring-Zyklus, der bis heute zentrales Element seines Repertoires bleibt.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen die Musikalische Leitung von Messiaens „Saint François d’Assise“ in Genf, Konzerte mit den Berliner Philharmonikern (Werke von Mazzoli, Eötvös, Ives), eine Deutschlandtournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Aufführungen des Rings mit dem Sinfonieorchester Basel. 2025 folgten Engagements mit dem SWR Symphonieorchester, WDR Sinfonieorchester Köln und Dresdner Philharmonie. Ab Herbst 2026 wird Jonathan Nott als Musikdirektor das Gran Teatre del Liceu Barcelona leiten.

Aktuelle Produktionen:

7. Sinfoniekonzert: Dirigent