Oper

Werther

Jules Massenet (1842 – 1912)
Drame lyrique in drei Akten
In französischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.
Libretto: Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann, basierend auf Johann Wolfgang von Goethes Roman »Die Leiden des jungen Werthers« (1774)
Uraufführung: 1892 in Wien
Sa, 19.02.2022
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!GROSSES HAUS19:35 - 21:45
Trailer: Theater-TV Ullrich Bohn
Ioan Hotea
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea, Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea, Christopher Bolduc
Foto: Karl und Monika Forster
Christopher Bolduc, Anna El-Khashem
Foto: Karl und Monika Forster
Anna El-Khashem
Foto: Karl und Monika Forster
Anna El-Khashem, Ioan Hotea, Christopher Bolduc, Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Fleuranne Brockway, Ioan Hotea
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea
Foto: Karl und Monika Forster
Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Fleuranne Brockway, Anna El-Khashem
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea, Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea, Statisterie
Foto: Karl und Monika Forster
Ioan Hotea, Fleuranne Brockway
Foto: Karl und Monika Forster
Fleuranne Brockway, Ioan Hotea
Foto: Karl und Monika Forster

Als Goethes Briefroman »Die Leiden des jungen Werthers« 1774 erschien, sprach er der jungen Leserschaft aus dem Herzen. Von manchen wurden die Briefe des schwärmerischen, an seinen Gefühlen verzagenden Werther so stark als Abbild ihrer (Gefühls-)Realität wahrgenommen, dass sie dem Romanhelden in den Selbstmord folgten. Auch in Frankreich las man den »Werther«, und als der umschwärmte Erfolgskomponist Jules Massenet aus dem Stoff eine Oper machte, waren bereits mehrere französische Goethe-Vertonungen unternommen worden. Massenets Werther ist ein Kind des späten 19. Jahrhunderts und trägt dessen Extreme in sich: übersteigerte Gefühlsintensität und Weltflucht, gekleidet in schönste, farbenreiche Musik. Die Fassung von Regisseur Ingo Kerkhof reduziert das Personal auf die vier Hauptfiguren und nähert die Oper somit der intimen, direkten Erzählform des Briefromans an. Die Musikalische Leitung der Neuproduktion hat Peter Rundel.

PREMIERE: 9. Dezember 2021

Interview

Besetzung

Musikalische Leitung Takeshi Moriuchi
Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Dirk Becker
Kostüme Britta Leonhardt
Jugendchor Niklas Sikner
Licht Andreas Frank
Dramaturgie Constantin Mende

Pressestimmen

Unter der Leitung von Gastdirigent Peter Rundel spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden häufig dramatisch verdichtet, mit gestauchten Tempi und ins Jähe modellierten Klangfarben. Sogar das von Massenet eingesetzte Saxofon klingt nicht etwa mild-verbindlich, sondern grell, aufreibend. Rundels ungewöhnliche, aber reizvolle Partitur-Auslegung lässt klar den erfahrenen Interpreten zeitgenössischer Musik erkennen.
FAZ RM, Axel Zibulski, 13.12.2021
Mit Ioan Hotea verfügt das Staatstheater über einen Tenoristen mit heller, kraftvoller Stimme, der auch, hier gefragte Tugenden wie das stufenlose Lauter- und Leiserwerden der Stimme (Messa di voce) und eine die Töne geschmeidig verbindende Legatokultur hören lässt. … Fleuranne Brockway singt herzergreifend schön.
Frankfurter Neue Presse, Andreas Bomba, 11.12.2021
Es ist ein Verdienst dieser Produktion, dass sie sichtbar macht, dass in Massenet mehr Zukunft steckt, als man gemeinhin denkt.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 11.12.2021
Und die Inszenierung liefert noch weitere eindrucksvolle Bilder, die sich nachhaltig ins Gedächtnis brennen.
Opernwelt, Silvia Adler, 28.01.2022