Oper
Hessisches Staatstheater Wiesbaden | DE

Mozart-Zyklus

Internationale Maifestspiele 2022
7 Opern in einer Spielzeit

Mozarts letzte sieben »Meisteropern« stehen als eine Klasse für sich. Ihre Entstehung –angefangen vom »Idomeneo« im Jahr 1781 bis zu seinen letzten Opern »Die Zauberflöte« und »La clemenza di Tito« von 1791 – erstreckt sich über den stolzen Zeitraum von immerhin zehn Jahren. Doch bilden diese Werke seit ihrer jeweiligen Uraufführung einen festen, unverzichtbaren Bestandteil im Repertoire aller großen Sängerinnen und Sänger, Opernbühnen und Orchester.

Mit seinen beiden Seria-Opern »Idomeneo« und »Titus«, die den Wiesbadener Mai-Zyklus rahmen, schuf Mozart frühe Meisterwerke der musikalischen Psychologisierungskunst. Und mit den deutschen Singspielen »Die Entführung aus dem Serail« und »Die Zauberflöte« hatte er wesentlichen Anteil an der Etablierung einer eigenständigen deutschen Operntradition. In der »Da Ponte-Trilogie«, die er zusammen mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte schuf, kreierte Mozart in »Die Hochzeit des Figaro«, »Don Giovanni« und »Così fan tutte« schließlich eine vollkommene Symbiose von Text und Musik – die Geburtsstunde des modernen Musiktheaters.

Seit 2015 hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden daran gearbeitet, seinen »Mozart-Zyklus« aus sieben Neuinszenierungen Stück für Stück auf die Bühne zu bringen. In der aktuellen Spielzeit 2021.2022 werden diese Produktionen nun erstmals innerhalb einer einzigen Saison aufgeführt. Bei den Internationalen Maifestspielen kann das Publikum die sieben Opern zudem in erlesener Besetzung und dicht hintereinander in der Reihenfolge ihrer Entstehung erleben.
Mozart-Publikation
Der Mozart-Zyklus zum Nachlesen ist als Sonderpublikation an der Theaterkasse und bei allen Mozart-Aufführungen für nur 7 EUR erhältlich. Erfahren Sie auf 90 Seiten alles über historische Hintergründe, Ideen, Handlungen und Besetzungen von Mozarts letzten sieben »Meisteropern« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
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