Schauspiel

Michael Kramer

Von Gerhart Hauptmann
Do, 24.11.2022
Kleines Haus19:30 - 21:15
Trailer: Andreas J. Etter
Uwe Eric Laufenberg, Paul Simon, Lena Hilsdorf
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Matze Vogel
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Paul Simon
Foto: Karl und Monika Forster
Paul Simon, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Matze Vogel
Foto: Karl und Monika Forster
Ensemble
Foto: Karl und Monika Forster
Noah L. Perktold, Klara Wördemann
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Paul Simon
Foto: Karl und Monika Forster
Evelyn M. Faber, Paul Simon
Foto: Karl und Monika Forster
Matze Vogel, Paul Simon, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl und Monika Forster
Paul Simon, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl und Monika Forster
Klara Wördemann, Lena Hilsdorf, Matze Vogel
Foto: Karl und Monika Forster
Klaus Flemming, Lena Hilsdorf, Matze Vogel
Foto: Karl und Monika Forster
Klara Wördemann, Lena Hilsdorf, Matze Vogel
Foto: Karl und Monika Forster
Benjamin Krämer-Jenster
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Matze Vogel, Benjamin Krämer-Jenster, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl und Monika Forster
Ensemble
Foto: Karl und Monika Forster
Klara Wördemann, Klaus Flemming
Foto: Karl und Monika Forster
Klara Wördemann
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf, Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Lena Hilsdorf
Foto: Karl und Monika Forster

Ganz zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Berlin ein Künstlerdrama uraufgeführt, das Epoche machen sollte: Gerhart Hauptmanns »Michael Kramer«. Der Dichter Rainer Maria Rilke sah die Generalprobe und notierte in sein Tagebuch: »Aufgewühlt, aufgefurcht im Innersten, war ich wie ein offenes Feld, und als die große Gebärde des Säemanns über mich hinwies, da fühlte ich schmerzhaft den Fall des Samenkorns an meinem bloßgelegten Herzen.« Was Rilke so bewegte, war das Schicksal eines alternden Kunstprofessors, der seinen eigenen Ansprüchen nicht zu genügen vermag. Stattdessen muss er zusehen, wie sein charakterschwacher Sohn, der ihn an Begabung um ein Vielfaches überragt, sein Talent verschleudert und sich schließlich in den Selbstmord treiben lässt. Nicht zuletzt der erschütternde Schlussmonolog Michael Kramers, in dem dieser den Tod seines Sohnes betrauert, hat das Stück berühmt gemacht.

In der Inszenierung von Ingo Kerkhof wird Uwe Eric Laufenberg die Titelrolle übernehmen.

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Besetzung

Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Anne Neuser
Kostüme Britta Leonhardt
Musik Felix Kroll
Dramaturgie Wolfgang Behrens
Michael Kramer Uwe Eric Laufenberg
Frau Kramer Evelyn M. Faber
Michaline Lena Hilsdorf
Arnold Paul Simon
Lachmann Matze Vogel
Alwine Mylène Dück
Liese Bänsch Klara Wördemann
Quantmeyer Noah L. Perktold
Assessor Schnabel Felix Strüven
Baumeister Ziehn Max Mehlhose-Löffler
von Krautheim Andreas Jolk
Krause Benjamin Krämer-Jenster
Kellner Klaus Flemming

Pressestimmen

»In einer klugen und ausgetüftelten Inszenierung identifiziert das Staatstheater Wiesbaden Gerhart Hauptmanns im Jahr 1900 veröffentlichten ›Michael Kramer‹ als Schwellenwerk zum 20. Jahrhundert.«
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 10.11.2022
»Glänzend besetzt und szenisch zwingend verdichtet im kargen Bühnenraum Anne Neusers, forscht [Ingo] Kerkhof nach Spuren von künstlerischen Epochenbrüchen, an denen das Werk abseits des Vater-Sohn-Konflikts reich ist.«
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 07.11.2022
»Als solche gelingt das Werk an Staatstheater in Wiesbaden dank der starken Darsteller bewegend…«
FAZ, Matthias Bischoff, 07.11.2022

Termine

Kleines Haus19:30 - 21:15
Kleines Haus19:30 - 21:15
Kleines Haus18:00 - 19:45