Oper

Lohengrin

Richard Wagner (1813 – 1883)
Romantische Oper in drei Aufzügen
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Libretto vom Komponisten
Uraufführung 1850 in Weimar
Do, 30.11.2023
GROSSES HAUS19:00 - 23:30
Trailer: Theater TV – Ullrich Bohn
Young Doo Park, Christopher Bolduc, Heather Engebretson, KS Thomas de Vries, Khatuna Mikaberidze, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Heather Engebretson, Statisterie
Foto: Karl und Monika Forster
KS Thomas de Vries, Khatuna Mikaberidze, Heather Engebretson, Mirko Roschkowski
Foto: Karl und Monika Forster
Mirko Roschkowski, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Khatuna Mikaberidze, KS Thomas de Vries
Foto: Karl und Monika Forster
KS Thomas de Vries, Khatuna Mikaberidze
Foto: Karl und Monika Forster
Christopher Bolduc, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Young Doo Park, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Christopher Bolduc, KS Thomas de Vries, Young Doo Park, Heather Engebretson, Khatuna Mikaberidze, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Khatuna Mikaberidze, Heather Engebretson
Foto: Karl und Monika Forster
Ensemble
Foto: Karl und Monika Forster
Mirko Roschkowski, Young Doo Park, Heather Engebretson, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Heather Engebretson, Mirko Roschkowski
Foto: Karl und Monika Forster
Heather Engebretson, Mirko Roschkowski
Foto: Karl und Monika Forster
KS Thomas de Vries, Heather Engebretson, Mirko Roschkowski, Tianji Lin, Istvan Balota, Benjamin Hee, Tim-Lukas Reuter
Foto: Karl und Monika Forster
Mirko Roschkowski, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Mirko Roschkowski, Heather Engebretson, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Christopher Bolduc, Chor
Foto: Karl und Monika Forster
Khatuna Mikaberidze, Heather Engebretson, Chor
Foto: Karl und Monika Forster

Brabant steckt in einer Krise. Das Herzogtum soll sich einem weit entfernten Krieg anschließen, der Herzog ist tot und der Thronfolger Gottfried – noch ein Kind – verschwunden. Seine Schwester Elsa soll ihn ermordet haben. Da hilft nur eines: »Ein Wunder, ein Wunder!« Und das kommt in der ikonischen Gestalt des Schwanenritters Lohengrin. Dieser verteidigt Elsa, jedoch unter der Bedingung, dass sie ihn heirate und nicht nach seinem Namen und seiner Herkunft frage. Lohengrin bringt das utopische Neue in die Gesellschaft, doch das politische Intrigenspiel lässt den Neubeginn scheitern.

Richard Wagner schuf mit »Lohengrin« ein Werk, das zu immer neuen Deutungen anregt. Zwischen ätherischer Gralsmusik und militärischen Fanfaren bewegt sich Wagners revolutionäre Musik, die den vielschichtigen Text zu einem überwältigenden Gesamtkunstwerk macht.

PREMIERE: 16. September 2023

Interview

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Besetzung

Musikalische Leitung Michael Güttler
Inszenierung Henriette Hörnigk
Bühne Julius Theodor Semmelmann
Kostüme Claudia Charlotte Burchard
Licht Andreas Frank
Chor Albert Horne
Dramaturgie Constantin Mende
Lohengrin Mirko Roschkowski
Elsa Heather Engebretson
Ortrud Khatuna Mikaberidze
Telramund KS Thomas de Vries
Heinrich der Vogler Timo Riihonen
Heerrufer des Königs Christopher Bolduc
Vier brabantische Edle Tianji Lin, Darcy Carroll, Benjamin Hee, Istvan Balota
Chor, Chorsolist:innen & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die Titelpartie gestaltet Mirko Roschkowski klar und treffsicher mit auffallend hellem Timbre, zum Rollenentwurf passend ohne Heldentenor-Attitüde. Heather Engebretson entfaltet als Elsa ihre Stärken vor allem im Lyrischen, darstellerisch stark. Khatuna Mikaberidze ist eine klangmächtig-dramatische, abgrundtief böse Ortrud, Thomas de Vries ein facettenreicher Telramund, Andreas Bauer Kanabas ein souveräner König Heinrich, Christopher Bolduc als Heerrufer ein Trickster nach Art von Shakespeares Puck.
FAZ, Guido Holze, 18.09.2023
Es gibt sehr viel zu entdecken und manch Rätsel zu lösen in Henriette Hörnigks Inszenierung.
kulturfreak, Markus Gründig, 17.09.2023
Musikalisch war der große romantische Glanz Wagners mit seinen durchschlagenden, heroischen Ambitionen ebenso da, wie das versunkene Strahlen eines subtilen Fürsichseins. Staatsorchester und Chor leisteten unter der beflügelnden Leitung Michael Güttlers Außerordentliches.
Frankfurter Rundschau, Bernhard Uske, 19.09.2023
Mit einem Hauch von Selbstzweifeln ist es eine stimmlich und darstellerisch hervorragend gelungene Durchdringung des Titelhelden. Seine Leistung kulminiert in einer fantastisch klar intonierten Gralserzählung gegen Ende des dritten Akts. Man hört die »heldischen« Passagen selten so klangschön. Seine Stimme und seine Ausstrahlung vereinigen alle Parameter zur idealen Gestaltung des Gralsritters. Sein tragfähiger, klarer Tenor, seine perfekte Diktion, das helle Timbre, und seine Phrasierungskunst beglücken. In seiner Darstellung des Schwanenritters spannt er den Bogen vom unnahbaren Gottwesen bis zum einsamen, Liebe und Anerkennung suchenden Mann, der an den unabänderlichen Verhältnissen scheitert. Roschkowskis »In fernem Land, unnahbar euren Schritten« »mein lieber Schwan…« sind glanzvolle Höhepunkte des Abends.
IOCO, Ingrid Freiberg, 22.09.2023
Dem merkt man durchaus die Schauspielerfahrung der Regisseurin an. Vor allem in der zum Teil expressiven Personenführung (mit der quicklebendigen jugendrischen Elsa als Paradebeispiel), aber auch bei der Unbekümmertheit in der Arbeit mit assoziativen Bildern, Zeichen und Gesten.
concerti, Roberto Becker, 25.09.2023

Termine

Internationale MaifestspieleGROSSES HAUS18:00 - 22:30
Ausverkauft / evtl. Restkarten an der Abendkasse
* Bitte beachten Sie die geänderte Anfangszeit (18:00) *