Désirée Nick

Foto: Robert Recker
Désirée Nick absolvierte eine Ausbildung als klassische Balletttänzerin an der Berliner Tanzakademie sowie eine Ausbildung als Schauspielerin am Actor's Institute in London. An dem 16. Lebensjahr gehörte sie zum Ballettensemble der Deutschen Oper Berlin.

Als Schauspielerin überzeugt Désirée Nick seit nunmehr 35 Jahren mit klassischen und ernsten Rollen ebenso wie im komödiantischen Fach. Das Feuilleton feiert ihre Darstellungskraft in vielen Rollen an renommierten Häusern, wie dem Maxim Gorki Theater Berlin, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Renaissance-Theater Berlin oder dem Hans Otto-Theater Potsdam, dem Ernst Deutsch-Theater Hamburg, den Kammerspielen Hamburg, der Komödie am Bayrischen Hof München, dem Theater in der Josefstadt Wien.

Zu ihren wichtigsten Produktionen gehört die Uraufführung des Monologes »Nichts Schöneres« von Oliver Bukowski (2002) am Renaissance-Theater Berlin, der Thomas Bernhard-Klassiker »Am Ziel« (2006) im Potsdamer Hans-Otto-Theater, ihre gefeierte »Mörderin des hohen Cs« in Form der Verkörperung der Florence Foster Jenkins als schlechteste Opernsängerin aller Zeiten, sowie »Souvenir« unter der Regie von Torsten Fischer am Berliner Renaissance-Theater und auf Deutschlandtournee. Sie erhielt dafür den Kritikerpreis der Stadt Wien. 2014 eroberte sie die Operettenbühne als Wirtin Josefa Vogelhuber »Im Weißen Rössl«. Sie begeisterte 2015 in der Rolle der Zirkusdirektorin in der Emmerich Kálmán-Operette »Die Zirkusprinzessin« an der Komischen Oper Berlin in der Regie von Barrie Kosky und 2017 als Joan Crawford in dem Theaterstück »Bette und Joan« am Ernst Deutsch Theater, Hamburg.

Im Film war sie in Werken u. a. von Rosa von Praunheim (»Neurosia« 1995), Max Färberböck (»Aimée und Jaguar« 1999) oder J. Kuhn (»Fisimatenten« 2000) und Oskar Röhler zu erleben. Auch in Fernsehproduktionen sowie in Spielfilmen des ZDF und ARD wird Désirée Nick gerne besetzt. 2004 gewann sie die Krone der Dschungelkönigin als erste Frau in dem RTL-Quotenhit »Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!« und wurde dadurch einem Millionenpublikum bekannt.

Desirée Nick ist ein beliebter Gast in vielen Talkshows und Fernsehsendungen, u. a. bei »Promi-Dinner«, »Promi Shopping Queen«, »Promi Big Brother«, »Das große Backen«, »The Taste«, »Teufels Küche«, »Yes I Can Dance« u. a. Vier Mal war sie zu Gast bei »Wetten dass….«, ebenso ist sie vertreten beim »Fest der Besten« neben Florian Silbereisen und jüngst in »Dancing on Ice«. Désirée Nick überzeugt auch seit Jahren als Autorin. 2007 erschien von ihr »Eva go home!«, mit ihren Bestsellern »Gibt es ein Leben nach 40« und »Gibt es ein Leben nach 50« hat sie eine breite Leserschaft gewonnen. Im Herbst 2018 erschien ihr jüngstes Werk »NEIN ist das neue JA« (Eden Books).
Seit Mitte der 90er Jahre ist sie mit Entertainment- Shows erfolgreich, mit denen sie im ganzen deutschsprachigen Raum tourt. »Hollywud, ick komme« (1994), »Was bleibt ist die Schande« (1996) »Hängetitten Deluxe – ein Abend für die ganze Familie« (2000), »The Joy of Aging – and how to avoid it« (2004), »Retro-Muschi« (2014) u.v.a.
Mit ihrem aktuellen Programm »Die letzte lebende Diseuse – MUTTER CORSAGE« (Premiere April 2017) und als Fürstin Božena Guddenstein zu Clumetz in der Operette »Gräfin Mariza« ist sie in der Spielzeit 2019.2020 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu erleben.

Produktionen

Fürstin Božena Guddenstein zu Clumetz in »Gräfin Mariza«