Schauspiel

Glückliche Tage

Von Samuel Beckett

Trailer: Andreas J. Etter
Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Evelyn M. Faber, Gottfried Herbe
Foto: Karl und Monika Forster
Gottfried Herber, Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Gottfried Herbe, Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster
Evelyn M. Faber, Gottfried Herbe
Foto: Karl und Monika Forster
Gottfried Herbe, Evelyn M. Faber
Foto: Karl und Monika Forster

Viele der Theatertexte von Samuel Beckett drehen sich um das Bemühen, dem Absurden einen Sinn abzugewinnen. »Glückliche Tage« zeigt den Versuch, ungeachtet stetig gleicher Abläufe dennoch einen glücklichen Tag zu erleben. »Warten auf Godot« veranschaulicht das Warten auf irgendeine Form von Rettung. »Endspiel« entwirft schließlich eine untergegangene Welt, in der es keine Hoffnung auf Erlösung mehr geben kann. In seiner szenischen Gegenüberstellung der drei Stücke entdeckt Regisseur Uwe Eric Laufenberg die überraschende Modernität von Becketts Sicht auf eine aus den Fugen geratenen Welt. »Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.«
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Pressestimmen

Evelyn M. Faber zeigt auch in »Glückliche Tage« eine begeisternde schauspielerische Leistung mit ihrem Endlos-Monolog der Winnie. Den Willie spielt ihr Ehemann Gottfried Herbe und macht trotz der wenigen Worte aus dieser Rolle eine einprägsame Figur. »Glückliche Tage« überzeugt rundum.
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 08.06.2020
Das Projekt, inszeniert von Intendant Uwe Eric Laufenberg, verfehle seine Wirkung nicht: gegenwärtig vor allem als Spiegel einer bedrängenden und zugleich vereinzelnden Lage, eines familiären Aufeinanderhockens, eines Nicht-Wegkommens, einer ausgedehnten Warterei.
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 08.06.2020
Ein herzzerreißend gelungener Coup des Regisseurs Laufenberg.
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 08.06.2020
Die klare, kühl lakonische Stimme von Faber ist seit Jahrzehnten ein Grund, hier ins Theater zu gehen. Jetzt gibt sie einer großartigen, geerdeten, jugendlich wirkenden Winnie den perfekten Dreh ins Nüchterne.
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 06.06.2020
Kurz: Ein Auftakt, der aufhorchen ließ.
nachtkritik.de, Shirin Sojitrawalla, 08.06.2020
Mit einer hinreißenden Winnie: Evelyn M. Faber spielt sie facettenreich, bewahrt immer ihre Würde. Auch Gottfried Herbe überzeugt als wortkarger Willie. Laufenberg hat diese beiden gut geführt, hält dabei mit leichter Hand die Balance zwischen Tragödie und Komödie.
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 06.06.2020
Wäre das ganze Drumherum nicht den notwendigen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln geschuldet, müsste man Laufenberg für den Einfall loben, allein schon durch die grotesken Größenverhältnisse und den riesenhaft leeren Raum für die auf ein theatralisches Minimum reduzierten Kammerspiele Becketts einen an Absurdität kaum überbietbaren Rahmen gefunden zu haben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Matthias Bischoff, 06.06.2020