So, 22.05.2022
Internationale MaifestspieleKleines Haus19:30
Hole in Space
Foto: Sebastian Lehner
Me, My non-Self and I
Foto: Rima Pipoyan
Hole in Space
Foto: Sebastian Lehner
Hole in Space
Foto: Sebastian Lehner
Hole in Space
Foto: Sebastian Lehner
Me, My non-Self and I
Foto: Rima Pipoyan
Me, My non-Self and I
Foto: Rima Pipoyan

»Hole in Space«
Inspiriert von den Künstler*innen Kit Galloway und Sherrie Rabinowitz, die 1980 zwei überlebensgroße Displays in New York und Los Angeles mit einem Satelliten-Feed verbanden und damit eine öffentliche Kommunikationsskulptur erschaffen hatten, sozusagen ein »Hole in Space«, machte sich das Team um den Choreografen Diego Tortelli auf, ein Stück komplett online zu erarbeiten. Sechs Tänzer*innen aus München, Berlin und Mailand, ein Performer aus Berlin, ein Videograf aus München sowie ein in London lebender Komponist und Schlagzeuger trafen sich nur in Einzelvideo chats mit Tortelli, um dann erst einen Tag vor der Premiere alle Teile zusammenzusetzen. »Hole in Space« feierte seine Online-Premiere am 18. Juni 2020. Für die Internationalen Maifestspiele 2022 wird das Stück in einer Bühnenversion noch einmal neu bearbeitet.

Diego Tortelli und Miria Wurm, beide Mitglieder der freien Münchner Tanzszene, entwickeln seit 2018 gemeinsam Projekte. Auf Basis modernster Technologien und theoretischer Konzepte entstehen in Tortellis ganz eigener choreografischer Sprache zeitgenössische Tanzstücke.
»Me, My non-Self and I«
Was passiert, wenn du eine Person aus Rache zum Testobjekt deiner grausamen Gedanken machst? Kannst du sie auf diese Weise vereinnahmen und zwingen, alles zu tun, was du möchtest? Vielleicht wirst du am Ende süchtig nach dieser Person, von der du dachtest, dass sie dir gehört. Vielleicht stellst du sogar fest, dass du davon abhängig bist, wen du gezähmt zu haben glaubtest. Und was ist mit der anderen Person, deren Körper ihr nicht mehr gehört? Was passiert mit ihr, wenn sie eines Tages die wünschenswerte Freiheit wiedererlangen darf? »Me, My non-Self and I« ist inspiriert von »Tarantula«, einem Roman von Thierry Jonquet, der 2011 von Pedro Almodóvar als »The Skin I Live In« verfilmt wurde.

Rima Pipoyan ist Tänzerin, Choreografin und Regisseurin. Sie ist Pionierin des modernen Balletts und zeitgenössischen Tanzes in ihrem Heimatland Armenien.

Besetzung

Hole in Space

Eine Produktion von Diego Tortelli & Miria Wurm GbR
Choreografie Diego Tortelli in Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen
Komposition & Live-Schlagzeug Federico Bigonzetti
Performer Corey Scott-Gilbert
Videoproduktion & Pressefotos Sebastian Lehner / lionman.photography
Lichtdesign Roman Fliegel
Sounddesign Josy Friebel, Matthäus von Schlippe
Dramaturgie Miria Wurm
Mit Guido Badalamenti, David Cahier, Fabio Calvisi, Giovanni Leone, Dominic Santia, Casia Vengoechea

Me, My non-Self and I

Rima Pipoyan
Idee, Konzept & Choreografie Rima Pipoyan
Videoprojektion Mary Grigoryan
Mit Gor Sargsyan, Rima Pipoyan

Termine

Internationale MaifestspieleKleines Haus19:30
Internationale MaifestspieleKleines Haus19:30

Partner & Unterstützer

»Hole in Space« wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZWERK – STEPPING OUT, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Mit freundlicher Unterstützung des Tanztendenz München e.V. und Muffatwerk München.