Schauspiel

Die Küste Utopias

Von Tom Stoppard
Deutsch von Wolf Christian Schröder

»Die Küste Utopias« (2002 am Royal National Theatre in London uraufgeführt) des britischen Autors Tom Stoppard (geboren 1937) ist eine Trilogie aus den Stücken »Aufbruch«, »Schiffbruch« und »Bergung«. Sie beschreiben den Zeitraum von 1833 bis 1868 in Russland und Westeuropa und die zu dieser Zeit entstandene erste Generation der sozialistischen Bewegung. Aus Protest gegen den autoritären Staat des Zaren Nikolaus I. beschließen Michail Bakunin, einer der Begründer des Anarchismus, und der Revolutionär Alexander Herzen, nach Europa ins Exil zu gehen und sich dort mit anderen Aktivisten und Revolutionären zu verbinden und die Geschichte voranzutreiben. Es beginnt eine auch philosophische Reise, die zu einer Utopie führen soll, die für jeden Menschen als Individuum sowie für die gesamte Menschheit eine bessere Welt möglich machen soll. Doch die meisten Hauptfiguren scheitern daran, dass sie ihre eigene Biografie nicht mit ihren utopischen Vorstellungen zusammenbringen können.

Die renommierte Regisseurin und stellvertretende Intendantin des Neuen Theaters Halle Henriette Hörnigk wird die drei Teile inszenieren. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2021 werden die Teile dann zusammengeführt und zur Gesamtaufführung gebracht. Die Besetzung der über 80 Rollen wird mit einem Ensemble von 18 Schauspieler*innen bewerkstelligt.
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Termine

PremiereKleines Haus19:30 - 22:00
PremiereKleines Haus18:00 - 20:50
Kleines Haus19:30 - 22:00
Kleines Haus19:30 - 22:20