Slávka Zámečníková

Foto: Alfheidur Erla
Die Sopranistin Slávka Zámečníková zählt spätestens seit ihren Erfolgen an der Berliner Staatsoper, bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden sowie beim »Moniuszko-Wettbewerb«, dem »Belvedere-Wettbewerb« und »Neue Stimmen« zu den aufstrebenden Talenten ihrer Generation. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit gab sie am Staatstheater Wiesbaden ihr Rollendebüt als Contessa in Mozarts »Le nozze di Figaro« und feierte an der Wiener Staatsoper ihren Einstand als neues Ensemblemitglied als Norina in »Don Pasquale«.

Die junge Sopranistin absolvierte zunächst eine Gesangsausbildung am Konservatorium in Bratislava und erhielt ihren Master-Abschluss an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin in der Gesangsklasse von Anna Samuil. Meisterkurse absolvierte sie bei Anna Tomowa-Sintow, Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski, Patricia McCaffrey, Francisco Araiza, Neil Shicoff, Thomas Quasthoff, Gregory Lamar, Luciana D´Intino, Júlia Várady und Wolfram Rieger.

Als Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung während der Spielzeiten 2017.2018 und 2018.2019 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Berlin und konnte hier erste Erfolge als Erste Dame (»Die Zauberflöte«), Miss Jessel (»Turn of the Screw«), Falke (»Die Frau ohne Schatten«), Flora (»La Traviata«) und als Chasseresse (»Hyppolite et Aricie«) unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle feiern. Unter Simon Rattleʼs Leitung sang sie diese Partie auch bei ihrem Debüt in der Elbphiharmonie Hamburg. Weitere wichtige Debüts waren die Ilia in der Neuproduktion von »Idomeneo« im Rahmen der Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden sowie die Sophie in »Werther« am Nationaltheater Prag und am Slowakischen Nationaltheater Bratislava. Ihr Opernrepertoire umfasst daneben u. a. Pamina (»Die Zauberflöte«), Frau Fluth (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Woglinde (»Das Rheingold«) und Ännchen (»Der Freischütz«). Mit Mahlers 4. Symphonie debütierte sie beim Prager Frühling 2018 mit der Warschauer Nationalphilharmonie. Konzerte führten sie ferner zum Rheingau Musik Festival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, ins Konzerthaus Berlin sowie mit dem Sopran-Solo in Mozarts »Requiem« zum Galina Wischnewskaja Opernfestival in Sotschi, zudem nach Frankreich, Italien, Russland, Monaco, Norwegen, Brasilien, Australien, China, Südkorea, Österreich und Tschechien.

In der Spielzeit 2019.2020 konnte sie an der Staatsoper Berlin als Nanetta im »Falstaff« unter Zubin Mehta sowie als Dircé in »Medée« vielbeachtete Erfolge feiern. Als Sophie in »Werther« kehrte sie an das Prager Nationaltheater zurück. Zu weiteren Verpflichtungen der Saison 2019.2020 zählten Konzerte im Konzerthaus Berlin sowie in Prag und Bratislava.

Produktionen

Gräfin Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro«