Ioan Hotea

Tenor
Der rumänische Tenor Ioan Hotea begann nach einem Studium der Bildenden Kunst die Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Bukarest. 2015 gewann er den Internationalen Gesangswettbewerb Operalia in London. Als Ensemblemitglied der Nationaloper Bukarest sang er u. a. Nemorino in »Der Liebestrank«, Graf Almaviva in »Der Barbiervon Sevilla«, Don Ottavio in »Don Giovanni«, Rinuccio in »Gianni Schicchi« sowie Filipeto in Wolf-Ferraris »Die vier Grobiane«. Am Theater an der Wien gastierte Ioan Hotea als Graf Leicester (»Maria Stuarda«), Percy und Hervey (»Anna Bolena«) und Lord Cecil (»Roberto Devereux«), an der Opéra de Monte Carlo als L’Amante in Menottis »Amelia al Ballo«. Debüts folgten u. a. an der Pariser Oper als Tebaldo (»I Capuleti e i Montecchi«), an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf als Rinuccio und Ernesto (»Don Pasquale«), in Zürich als Ernesto, an der Wiener Staatsoper als Ferrando (»Così fan tutte«) und Almaviva, bei den Festspielen St. Margarethen als Nemorino, an der Greek National Opera Athen als Almaviva sowie am Royal Opera House Covent Garden als Nemorino. Zu weiteren Höhepunkten zählen Ernesto am Staatstheater Stuttgart, Elvino (»La Sonnambula«) an der Oper Frankfurt und Almaviva an der Wiener Staatsoper. Am Staatstheater Wiesbaden singt Ioan Hotea seit 2015 Partien des lyrischen Tenorfachs. Nach Alfredo (»La Traviata«) folgten Ernesto, Ferrando, Nemorino und Don Ottavio (»Don Giovanni«) und seine Debüts als Tamino (»Die Zauberflöte«) sowie als Chevalier des Grieux in »Manon«. In der Spielzeit 2018.2019 sang er den Herzog in »Rigoletto« sowie erneut den Don Ottavio. 2019.2020 wird er u. a. den Sänger in »Der Rosenkavalier« interpretieren.

Produktionen

Ein Sänger in »Der Rosenkavalier«
Chevalier des Grieux in »Manon«
Nemorino in »Der Liebestrank«

Pressestimmen

Das Wiesbadener Premierenpublikum feiert sie und ihren ausgesprochen schön timbrierten, unverbrauchten, nach einem zu hoch angesetzten „Un di, felice“ im 1. Akt überzeugenden Alfredo Ioan Hotea mit großer Herzlichkeit.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 09.03.2015