Oper

Tannhäuser

und der Sängerkrieg auf Wartburg
Richard Wagner (1813 – 1883)
Große romantische Oper in drei Akten
In deutscher Sprache mit Übertiteln.
Libretto vom Komponisten
Uraufführung 1845 in Dresden, 1861 in Paris
Sa, 15.06.2024
WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 23:30
Ausfall
Die Vorstellung »Tannhäuser« am 15. Juni um 19.30 Uhr im Großen Haus kann leider nicht stattfinden und entfällt ersatzlos. Bereits erworbene Karten können auf eine andere Vorstellung umgebucht oder getauscht werden.
Besucher:innen können sich an die Theaterkasse wenden.
Trailer: Theater TV – Ullrich Bohn
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Jordanka Milkova
Foto: Karl und Monika Forster
Lance Ryan, Jordanka Milkova
Foto: Karl und Monika Forster
Stella An, Lance Ryan, Sabina Cvilak, Herrenchor
Foto: Karl und Monika Forster
Sabina Cvilak
Foto: Karl und Monika Forster
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Benjamin Russell
Foto: Karl und Monika Forster
Lance Ryan, Sabina Cvilak, Stella An
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl und Monika Forster
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl und Monika Forster
Sabina Cvilak
Foto: Karl und Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl und Monika Forster
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl und Monika Forster
Christopher Bolduc
Foto: Karl und Monika Forster

Wagners Tannhäuser hat zwei Seelen in der Brust, er ist Faust verwandt. Ebenso mutig wie trotzig-­rebellisch sucht er nach Grenzüberschreitung, will aber als Künstler auch ein anerkanntes Mitglied der Wartburggesellschaft sein. Welcher Weg führt »zum Heil«, die Pilgerschaft nach Rom oder der Rückzug in den Venusberg? Braucht es mehr Anpassung oder mehr Rebellion – oder gehen wir gerade am jeweils eingeschlagenen Weg zugrunde? Für ihre »Tannhäuser«-Konflikte scheint die Welt ein Wunder zu brauchen, damit der tote Priesterstab wieder Grün treiben kann.

PREMIERE 19. November 2017

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Besetzung

Musikalische Leitung Michael Güttler
Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Spielleitung Silvia Gatto
Bühne Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Video Gérard Naziri, Falko Sternberg
Chor Albert Horne
Licht Andreas Frank
Dramaturgie Regine Palmai
Hermann, Landgraf von Thüringen Young Doo Park
Tannhäuser Marco Jentzsch
Elisabeth Elena Bezgodkova
Venus Katrin Wundsam
Wolfram von Eschenbach Benjamin Russell
Walther von der Vogelweide Gustavo Quaresma
Biterolf KS Thomas de Vries
Heinrich der Schreiber Ralf Rachbauer
Reinmar von Zweter Mikhail Biryukov
Ein junger Hirt Stella An
Nymphen & Grazien Guillermo De la Chica Lopez, Gabriele Ascani
Nymphen & Grazien Sophia Wünsch
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Chorsolistinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Neue Talente empfehlen sich für den Grünen Hügel

Dagegen ist Wolfram von Eschenbach in Gestalt des irischen Baritons Benjamin Russell der Mann des Abends. Wie warmherzig gesungen sein Einsatz für Freund Tannhäuser, wie ehrlich vorgetragen seine Liebe zu Elisabeth und wie atemberaubend seine Anbetung des Abendsterns.
Hier empfiehlt sich ein Riesentalent für den Grünen Hügel. [...] Sabina Cvilak als Elisabeth changiert grandios zwischen kühler Spätromantik-Blondine und angebeteter Minnelied-Favoritin. Dass sie nicht nur ihren dramatischen Sopran zum Blühen bringt, sondern auch Mut zum hüllenlosen Abgang beweist, sorgt für Wow-Effekt. […]
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 21.11.2017

Liebe und Lust unter dem Hirschgeweih

Durchaus erhellend geht es zur Sache, wenn der Regisseur im zweiten Akt den Skandal, den Tannhäuser durch seine Sicht der Liebe auslöst, mit dem plötzlich in die konservativen Wartburggesellschaft eindringenden Quintett der nackten Nymphen bekräftigt. Vor nicht allzu langer Zeit hätte das in Wiesbaden wahrscheinlich einen satten Opernpremierenstörfall ausgelöst, den das Ende ungebrochen Musik und Szene bejubelnde Publikum hier verweigert. Die Idee ist ja auch gut, was offenbar Laufenberg selbst so sieht, denn er lässt die zwei Tänzerinnen und Tänzer zu Tannhäusers läuterungsdienlichem Aufbruch nach Rom gleich noch einmal grüßen. Der ruhig um ein liegendes Kreuz auserzählte letzte Akt bietet einen kräftigen und treffend nach innen gewandten Kontrast. […]
Benjamin Russell versinnlichte mit seinem jungen und eleganten Bariton geschmackvoll Wolfram von Eschenbach »Lied an den Abendstern«, Sabina Cvilak brachte außer ihrem mehr als mädchenhaften, dabei völlig klar und gerade geführten Sopran auch noch eine faszinierende Bühnenpräsenz für ihr großartiges Porträt der reinen Elisabeth ein. […]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Axel Zibulski, 21.11.2017

Termine

GROSSES HAUS19:30 - 23:30
Ausfall
Die Vorstellung »Tannhäuser« am 26. Juni um 19.30 Uhr im Großen Haus kann leider nicht stattfinden und entfällt ersatzlos. Bereits erworbene Karten können auf eine andere Vorstellung umgebucht oder getauscht werden.
Besucher:innen können sich an die Theaterkasse wenden.