Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Große Oper in zwei Aufzügen
In deutscher Sprache.
Libretto: Emanuel Schikaneder
Uraufführung: 1791 in Wien
So, 24.07.2022
Mozart-ZyklusGROSSES HAUS18:00 - 21:05
Gustavo Quaresma, Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Foto: Andreas J. Etter
Benjamin Russell
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Benjamin Russell, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter
Young Doo Park, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma, Herrenchor
Foto: Andreas J. Etter
Thomas de Vries, Ralf Rachbauer (oben), Gustavo Quaresma, Benjamin Russell (unten)
Foto: Andreas J. Etter
Katharina Konradi, Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Katharina Konradi, Erik Biegel, Gloria Rehm
Foto: Andreas J. Etter
Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter

Der junge Prinz Tamino verliebt sich in das Bildnis Paminas. Die Königin der Nacht, Paminas Mutter, beauftragt ihn daraufhin, ihre Tochter aus den Fängen ihres Gegenspielers Sarastro zu befreien. Gemeinsam mit dem Vogelfänger Papageno macht sich Tamino nun auf die Suche nach seiner Geliebten und besteht mithilfe eines magischen Glockenspiels und einer Zauberflöte gefährliche Abenteuer.

»Die Zauberflöte« ist nicht nur Mozarts beliebteste Oper, sondern auch seine rätselhafteste. Seit ihrer Wiener Uraufführung im Dezember 1791 zählt sie zu den meistgespielten Stücken auf den Bühnen dieser Welt und begeistert in ihrer einzigartigen Mischung aus Märchenhandlung und philosophischem Ideendrama Zuschauer jeden Alters.

PREMIERE 14. Oktober 2016

Besetzung

Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Inszenierung & Ausstattung Carsten Kochan
Video Gérard Naziri, Carsten Kochan
Licht Klaus Krauspenhaar
Chor Albert Horne
Dramaturgie Regine Palmai
Sarastro Young Doo Park
Tamino Andrei Danilov
Königin der Nacht Aleksandra Jovanović
Pamina Sumi Hwang
Papageno Benjamin Russell
Papagena Stella An
Monostatos Erik Biegel
Erste Dame Sharon Kempton
Zweite Dame Fleuranne Brockway
Dritte Dame Romina Boscolo
Sprecher, Zweiter Priester, Zweiter Geharnischter KS Thomas de Vries
Erster Priester, Erster Geharnischter Ralf Rachbauer
Drei Knaben Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die neue Wiesbadener »Zauberflöte« beginnt als großer Trash. Als Schabernack-Stück, als Volkstheater. Mit einem Wort: Sie beginnt so, wie sie auch zu Mozarts und Schickaneders Zeit gewirkt haben könnte. (...) Das ist bunt und schnell, die Protangonisten sind liebenswert und werden gut geführt, der »hohe Ton« der Eingeweihten wirkt schön absurd. (...) Im Musikalischen irrte er aber nicht, denn sein Zugriff auf Mozart war wie immer erstklassig. Junghänel ist ja Wiesbadens Trumpf in Sachen Mozart-Oper, auch diesmal wirkten seine Tempi herrlich dynamisch, manches grenzwertig flott, anderes wunderbar atmend und gelöst.
Der zweite Trumpf: Katharina Konradi als Pamina. Was für ein ' leichter Ton, was für eine deutliche Artikulation, was für eine tolle Sopranistin! (...) Papageno wie aus dem Bilderbuch war der US-Amerikaner Christopher Bolduc, der hier eine etwas schräge Künstlernatur darstellt, der Vogelobjekte aus Gabeln zurechtbiegt und auch den freundlichen Part in einem »Mad Max«-Film übernehmen könnte. Singend deutlich erfolgreicher als sprechend: Young Doo Park als Sarastro;. sein Hausmeister Monostatos, Benedikt Nawrath, auf ebenso hohem Niveau wie die drei Damen. Mit viel Applaus bedacht, und völlig zurecht: Jonas Finkemeyer, Moritz Bouchard und Leon Lederer von der Chorakademie Dortmund, drei Knaben mit Stimme und Witz.
Frankfurter Rundschau, Stefan Schickhaus, 17.10.2016
Dass solche Popularität nicht zuletzt ihrem (diskutablen) Status als »Famillienoper« zu verdanken ist, merkt man auch dem Premierenpublikum im Staatstheater Wiesbaden an: Einige Kinder sind mit von der Partie, sicher zuhause bestens präpariert, vor Riesenschlangen gewarnt und nun in freudiger Erwartung von Papageno und Papagena. Dass diese ohne Federschmuck auskommen müssen, werden sie verkraften, zumal es ansonsten brav zugeht und niemand tiefenpsychologisch überfordert wird. (...) Allen voran begeistert Katharina Konradi als anrührend beseelte Pamina. Großer Publikumserfolg ist auch Gloria Rehms Königin der Nacht beschieden. (...) Als vokal wie szenisch beweglicher Papageno gefällt Christopher Bolduc neben Stella An als Papagena, Young Doo Parks profundem Sarastro, Benedikt Nawraths etwas schmalem Monostatos, den drei Damen (Sharon Kempten, Silvia Hauer und Romina Boscolo) sowie Aaron Cawley und Stephanos Tsirakoglou als Priester und Geharnischte.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 17.10.2016

Termine

Mozart-ZyklusGROSSES HAUS19:30 - 22:35
Mozart-ZyklusGROSSES HAUS19:30 - 22:35
Internationale Maifestspiele | Mozart-ZyklusGROSSES HAUS18:00 - 21:05
Mozart-ZyklusGROSSES HAUS18:00 - 21:05