Oper
Hessisches Staatstheater Wiesbaden | DE

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Große Oper in zwei Aufzügen
In deutscher Sprache.
Libretto: Emanuel Schikaneder
Uraufführung: 1791 in Wien
Do, 26.05.2022
Internationale Maifestspiele | Mozart-ZyklusGROSSES HAUS18:00 - 21:05
Gustavo Quaresma, Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Foto: Andreas J. Etter
Benjamin Russell
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Benjamin Russell, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter
Young Doo Park, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma, Herrenchor
Foto: Andreas J. Etter
Thomas de Vries, Ralf Rachbauer (oben), Gustavo Quaresma, Benjamin Russell (unten)
Foto: Andreas J. Etter
Katharina Konradi, Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Gustavo Quaresma
Foto: Andreas J. Etter
Katharina Konradi, Erik Biegel, Gloria Rehm
Foto: Andreas J. Etter
Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund, Katharina Konradi
Foto: Andreas J. Etter

Seit ihrer Wiener Uraufführung im September 1791 zählt Mozarts »Zauberflöte« zu den meist gespielten Opern der Welt. Der für sein tiefes Register international gefeierte Albert Pesendorfer, in den letzten Jahren u. a. an den Opernhäusern in Tokio, Madrid, Zürich, Monte Carlo sowie Stuttgart, Dresden, Hamburg, Berlin und Wien zu Gast, schlüpft bei den diesjährigen Maifestspielen in die Rolle des Sarastro. Als Königin der Nacht ist Rainelle Krause zu erleben, die in dieser Partie die Bühnen zwischen London, Houston und Berlin erobert. In einer Inszenierung von Carsten Kochan und unter dem Dirigat von Konrad Junghänel.

Besetzung

Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Inszenierung & Ausstattung Carsten Kochan
Video Gérard Naziri, Carsten Kochan
Licht Klaus Krauspenhaar
Chor Albert Horne
Dramaturgie Regine Palmai
Sarastro Albert Pesendorfer
Tamino Andrei Danilov
Königin der Nacht Rainelle Krause
Pamina Sumi Hwang
Papageno Christopher Bolduc
Papagena Stella An
Monostatos Erik Biegel
Erste Dame Sharon Kempton
Zweite Dame Fleuranne Brockway
Dritte Dame Romina Boscolo
Sprecher, Zweiter Priester, Zweiter Geharnischter KS Thomas de Vries
Erster Priester, Erster Geharnischter Ralf Rachbauer
Drei Knaben Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die neue Wiesbadener »Zauberflöte« beginnt als großer Trash. Als Schabernack-Stück, als Volkstheater. Mit einem Wort: Sie beginnt so, wie sie auch zu Mozarts und Schickaneders Zeit gewirkt haben könnte. (...) Das ist bunt und schnell, die Protangonisten sind liebenswert und werden gut geführt, der »hohe Ton« der Eingeweihten wirkt schön absurd. (...) Im Musikalischen irrte er aber nicht, denn sein Zugriff auf Mozart war wie immer erstklassig. Junghänel ist ja Wiesbadens Trumpf in Sachen Mozart-Oper, auch diesmal wirkten seine Tempi herrlich dynamisch, manches grenzwertig flott, anderes wunderbar atmend und gelöst.
Der zweite Trumpf: Katharina Konradi als Pamina. Was für ein ' leichter Ton, was für eine deutliche Artikulation, was für eine tolle Sopranistin! (...) Papageno wie aus dem Bilderbuch war der US-Amerikaner Christopher Bolduc, der hier eine etwas schräge Künstlernatur darstellt, der Vogelobjekte aus Gabeln zurechtbiegt und auch den freundlichen Part in einem »Mad Max«-Film übernehmen könnte. Singend deutlich erfolgreicher als sprechend: Young Doo Park als Sarastro;. sein Hausmeister Monostatos, Benedikt Nawrath, auf ebenso hohem Niveau wie die drei Damen. Mit viel Applaus bedacht, und völlig zurecht: Jonas Finkemeyer, Moritz Bouchard und Leon Lederer von der Chorakademie Dortmund, drei Knaben mit Stimme und Witz.
Frankfurter Rundschau, Stefan Schickhaus, 17.10.2016
Dass solche Popularität nicht zuletzt ihrem (diskutablen) Status als »Famillienoper« zu verdanken ist, merkt man auch dem Premierenpublikum im Staatstheater Wiesbaden an: Einige Kinder sind mit von der Partie, sicher zuhause bestens präpariert, vor Riesenschlangen gewarnt und nun in freudiger Erwartung von Papageno und Papagena. Dass diese ohne Federschmuck auskommen müssen, werden sie verkraften, zumal es ansonsten brav zugeht und niemand tiefenpsychologisch überfordert wird. (...) Allen voran begeistert Katharina Konradi als anrührend beseelte Pamina. Großer Publikumserfolg ist auch Gloria Rehms Königin der Nacht beschieden. (...) Als vokal wie szenisch beweglicher Papageno gefällt Christopher Bolduc neben Stella An als Papagena, Young Doo Parks profundem Sarastro, Benedikt Nawraths etwas schmalem Monostatos, den drei Damen (Sharon Kempten, Silvia Hauer und Romina Boscolo) sowie Aaron Cawley und Stephanos Tsirakoglou als Priester und Geharnischte.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 17.10.2016

Termine

Mozart-Zyklus | Zum letzten Mal!GROSSES HAUS18:00 - 21:05