Alexander Olbrich

Foto: Privat
Alexander Olbrich, 1988 in München geboren und in Oldenburg aufgewachsen, studierte zunächst Philosophie in München und Wien, bevor er 2014 für das Regie-Studium an die Folkwang Universität der Künste nach Essen ging. Hier verwirklichte er quer durch die klassische und moderne Dramatik diverse Inszenierungen, die auch zu Festivals eingeladen wurden und erhielt für seine Studienleistungen 2016 ein Stipendium.

Ihn reizt der Entwurf von fiktiven Welten, in denen die Fragen der Gegenwart ergründet und verhandelt werden. Das Theater versteht er als Prisma und Spiegel der Gesellschaft – als einen Ort der lebendigen Auseinandersetzung, kreisend um die Frage, was es in unsicheren Zeiten heißt, ein Mensch zu sein.

2017 inszenierte er »Oleanna« von David Mamet am Rottstraße 5 Theater Bochum, schloss sein Regiestudium mit einer Inszenierung von Olga Bachs »Die Vernichtung« ab und beendete das Jahr mit einer Märcheninszenierung von »Hans im Glück« in Essen. Darauf folgten 2018 seine Premiere von »Mistero Buffo« nach Dario Fo am Theater im Depot Dortmund sowie Regieassistenzen in Köln bei Martin Schulze und bei Antoine Uitdehaag im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele.

Seit Beginn der Spielzeit 2019.2020 arbeitet Alexander Olbrich als Regieassistent am Staatstheater Wiesbaden. Hier wird er zu Beginn der Spielzeit 2020.2021 »Figaro lässt sich scheiden« inszenieren.

Produktionen

Inszenierung in »Figaro lässt sich scheiden«