Schauspiel

Kabale und Liebe

Von Friedrich Schiller in einer Fassung von
Johanna Wehner
Do, 19.09.2019
Kleines Haus19:30 - 21:40
Trailer: Andreas J. Etter
Karoline Reinke, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser, Tobias Lutze, Janning Kahnert
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Karoline Reinke, Atef Vogel, Janning Kahnert
Foto: Karl & Monika Forster
Tobias Lutze, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Felix Strüven, Evelyn M. Faber (Hintergrund links), Benjamin Krämer-Jenster (Hintergrund mitte), Mira Benser (Hintergrund rechts)
Foto: Karl & Monika Forster
Tobias Lutze, Mira Benser, Janning Kahnert
Foto: Karl & Monika Forster
Benjamin Krämer-Jenster, Janning Kahnert, Evelyn M. Faber, Atef Vogel, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser, Tobias Lutze, Evelyn M. Faber (Hintergrund mitte), Karoline Reinke (Hintergund links)
Foto: Karl & Monika Forster

Schillers Sturm-und-Drang-Stück »Kabale und Liebe« erzählt von der Liebe zwischen Ferdinand und Luise. Eigentlich zwei junge Menschen, die nicht nach Herkunft oder Bankauszug fragen, sondern ihre Jugend und ihre Liebe feiern wollen. Doch nicht nur die Eltern der beiden sind gegen die Verbindung, auch die Gesellschaft stellt sich gegen die Heirat des adligen jungen Mannes und der Tochter eines Musiklehrers.

Eine politisch aufgeladene Romeo-und-Julia-Version und Anklage gegen höfische Arroganz, ein starres Ständesystem und eine korrupte Gesellschaft, die eher gewillt ist, die Katastrophe in Kauf zu nehmen als das Glück ihrer Kinder, um das Ungleichgewicht der Verhältnisse nicht in Frage stellen zu müssen. Schillers »bürgerliches Trauerspiel« gehört zu den großen Klassikern des deutschen Dramas.


Diese Produktion wird theaterpädagogisch betreut.

Pressestimmen

In pfeilschneller Geschwindigkeit fallen Janning Kahnert, Atef Vogel und Felix Strüven sich ins Wort, touchieren mit Ausrufen und ironischen Wendungen. Ein Wortgefecht wie ein Maßanzug. Jede Figur kämpft hier mit eigenen Dämonen. Es ist der empathische Blick auf sie, der diese Inszenierung adelt.
nachtkritik.de, Shirin Sojitrawalla, 17.06.2019
Auch Schillers Text -liegt zertrümmert da in Teilen, die Johanna Wehner neu und vielstimmig zu einem eigenen und doch ganz im Sinne Schillers zugespitzten Text zusammensetzt. Ein »Konzert der inneren Stimmen« nennt die Regisseurin ihre musikalisch rhythmisierte Textfassung, die höchste Aufmerksamkeit verlangt und bis zuletzt einen eigentümlichen Sog entwickelt. Viel Applaus!
SWR2 Journal am Mittag, Maja Hatesen, 17.06.2019
Tobias Lutze als Ferdinand und Mira Benser als Luise Miller schaffen es, als verlorenes Liebespaar zu berühren. Evelyn Faber ist als eine Mutter par excellence und Atef Vogel als Wurm ein hinreichend perfider Intrigant. Eine Sonderrolle kommt Felix Strüven als Hofmarshall Kalb zu: Er darf als Conférencier den Abend eröffnen, ironisch aktualisieren und mit dem Publikum trachtschen und charmieren.
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 18.06.2019

Termine

Kleines Haus19:30 - 21:40
Kleines Haus19:30 - 21:40