Kompositionswettbewerb des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden

Teilnahmebedingungen

Kompositionspreis der Stadt Wiesbaden für zeitgenössische Musik
1. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Komponistinnen und Komponisten mit Wohnsitz in Wiesbaden und Region (Umkreis von 100 km), in Wiesbaden geborene Komponistinnen und Komponisten sowie Komponistinnen und Komponisten mit mehrjähriger Wirkungs- und/oder Ausbildungszeit in Wiesbaden, d. h. die mehrere Jahre in Wiesbaden musikalisch tätig waren und/oder musikalisch ausgebildet wurden. Es besteht keine Altersbeschränkung.

2. Einzureichende Unterlagen
Die Partituren und Unterlagen sind auf dem Postweg einzureichen. Zusätzlich muss die Partitur digital eingesendet werden. Weitere Materialien (z. B. Audio-oder Videoaufnahmen) können digital eingesandt werden.

Auf dem Postweg:
  • Maximal zwei Kompositionen in Form einer Partitur
  • Unterschriebene Erklärung (bitte HIER herunterladen) und unterschriebener Lebenslauf, mit Angaben zu erhaltenen Preisen und zum Werkverzeichnis.
  • Kurze Werkbeschreibung, die erklärt, wie der Zusammenhang mit der Jugendstil-Thematik hergestellt wird
  • An: Kulturamt Landeshauptstadt Wiesbaden, Schillerplatz 1-2, 65185 Wiesbaden, Kennwort: »Kompositionswettbewerb« 

Digital:
  • Partitur(en) im PDF-Format
  • Zusätzliche Materialien digital: Audio- und/oder Videoaufnahmen
  • Per E-Mail an: kultur@wiesbaden.de
  • Der Versand via Dropbox, Wetransfer oder ähnliche Plattformen ist ebenfalls zulässig.

3. Formvorgaben
a) Bezugnahme der Komposition auf Jugendstil
Die Komposition soll sich auf einen Aspekt der Kultur- und Ideengeschichte des Jugendstils im Allgemeinen beziehen, sie kann sich auf ein Werk der Ausstellung »Jugendstil in Wiesbaden« (Sammlung Neess) des Museum Wiesbaden beziehen. Für Vorabinformationen zur Ausstellung, die am 29.6.2019 eröffnet wird, siehe Website des Kompositionswettbewerbs.

b) Werklänge
Die Aufführungsdauer der Komposition soll 7 Minuten nicht überschreiten.

c) Besetzung
Die Komposition soll maximal für die Besetzungsstärke des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden angelegt sein. Der Einsatz von Sonderinstrumenten ist nicht erlaubt.

d) Die Werke und die dazugehörigen kurzen Werkbeschreibungen werden der Jury anonym und nur mit einer vom Kulturamt vergebenen Kennziffer versehen zur Begutachtung vorgelegt. Daher dürfen weder der Name der Komponistin/des Komponisten noch Nummern von Verlagspartituren oder sonstige Hinweise, z. B.auf Aufführungen, angegeben werden – dies gilt auch für digitale Inhalte.Vorgedruckte Daten sind zu überkleben oder auf andere Weise – gegebenenfalls auch auf der Rückseite – unleserlich zu machen (ausgenommen sind Werktitel). Wird dies versäumt, kann die Bewerbung nicht berücksichtigt werden!

e) Ausgeschlossen sind Werke, die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgezeichnet wurden

f) Die Werke sollen möglichst in den letzten fünf Jahren entstanden sein. Die Werke sollen noch nicht öffentlich aufgeführt worden sein.

g) Aktive Mitglieder des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

4. Jury
Über die Auswahl der drei in einem Sinfoniekonzert präsentierten Werke entscheidet eine für diesen Zweck gebildete Jury. Der Jury gehören an: der Generalmusikdirektor des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden Patrick Lange, Jörg-UweFunk (Vertreter des Kulturamts der Stadt Wiesbaden), Christoph Nielbock (Vertreterder Wiesbadener Musikakademie), Johann Ludwig (Vertreter des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden). Die Jury berät nicht öffentlich. Den Vorsitz der Jury hat der Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Patrick Lange. Die Bewerberinnen und Bewerber unterwerfen sich dem Urteil der Jury. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Über die Vergabe des Publikumspreises an eines der drei im Konzert präsentierten Werke entscheidet das in diesem Konzert anwesende Publikum per Abstimmung.

5. Einsendeschluss
Die Bewerbung muss bis spätestens am 1. Juli 2019 beim Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden eingegangen sein. Es gilt dabei noch der Tag des Poststempels, sofern dieser lesbar ist. Verspätet eingegangene Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Haftung für Verlust oder Beschädigung der eingereichten Unterlagen auf dem Postweg wird nicht übernommen. Es wird empfohlen, die Werke gut verpackt und ausreichend versichert einzusenden.

6. Weitere Bestimmungen
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 16.8.2019.

Aufführungsmaterial: die Orchesterstimmen der ausgezeichneten Kompositionen müssen zum 30.8.2019 fertig sein und dem Hessischen Staatsorchester in digitaler Form (ausdruckfähig) zugestellt sein.

Eine Partitur und die Orchesterstimmen der ausgezeichneten Werke gehen in das Archiv des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Die drei Preisträgerinnen und Preisträger sind gebeten, die Auszeichnung in ihrer Biografie sowie in der Partitur des Werks zu erwähnen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmen einer audiovisuellen Aufzeichnung der Konzerte und Proben zu.