Die Welt zu Gast in Wiesbaden

Internationale Maifestspiele 2021

Im »FutureLAB« in der Staatstheater-Spielstätte Wartburg werden verschiedene Projekte von Künstler*innen vorgestellt, die am Anfang ihrer Berufsausübung stehen und innovationswütig das Feld ihrer jeweiligen Kunst neu bestellen wollen. Das Hessische Staatsballett zeigt mit »FutureLAB: Aerowaves« ausgewählte Nachwuchschoreograf*innen, die eine Aufnahme unter die twenty-artists des europaweiten Tanznetzwerk Aerowaves geschafft haben. Unter dem Titel »FutureLAB: Kunst und Digits« erarbeiten Fellows der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund gemeinsam mit Mitarbeiter*innen der Akademie die Möglichkeiten digitaler Technologien für die Darstellenden Künste. In Form eines Digitalprojekts entwickeln Absolvent*innen der Hochschule Ernst Busch Berlin im »FutureLAB: Spiel und Objekt« ein Gesellschaftsspiel zur Aushandlung von Gemeinschaft in ungewissen Zeiten.
Die ersten Schritte sind immer schwer. Das gilt für Tänzer*innen, aber auch für Choreograf*innen. Die Profilierung auf dem Markt, die Entwicklung einer eigenständigen Ästhetik und der nicht selten als Druck empfundene Anreiz, innovative und zukunftsweisende Arbeiten zu kreieren, bestimmen den Anfangsweg im Choreografieren.

Dem Hessischen Staatsballett ist es neben seinen Einladungen von Gastchoreograf*innen und Gastspielproduktionen ein besonderes Anliegen dem choreografischen Nachwuchs eine Bühne zu geben. Neben den Künstlerresidenzen im Zusammenhang der Tanzplattform Rhein-Main ist das Hessische Staatsballett Partner im europaweiten Tanznetzwerk Aerowaves.
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Die Akademie für Theater und Digitalität ist ein Modellprojekt des Theaters Dortmund für digitale Innovation, künstlerische Forschung, technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Hier untersuchen Fellows gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Akademie die Möglichkeiten digitaler Technologien für die Darstellenden Künste: Es geht um innovative Technologien, um sich wandelnde Arbeitsstrukturen, neue Narrative und um die Frage, was es bedeutet, heute Kunstschaffende an der Schnittstelle zwischen Darstellender Kunst und neuesten Technologien zu sein.
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Der Masterstudiengang Spiel und Objekt beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit zeitgenössischen theatralen Ereignissen an der Schnittstelle von Darstellung, Objekt, neuen Medien und sozialen Strukturen. Die Objekte sind auf den alltäglichen Bühnen auf ähnliche Weise unsere Partner wie andere Menschen. Mit dem Internet of things, smart objects und smart phones, selbstfahrenden Autos und automatisierten Staubsaugern haben wir eine Vielzahl von Objekten um uns herum, mit denen wir unsere Rollen neu verhandeln.
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