Ballett

Residenzen

Das Hessische Staatsballett lädt ein
Neben den Gastspielen fällt unter das Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein« auch ein Residenzprogramm zur Förderung frei arbeitender Tanzschaffender aus der ganzen Welt. Für Choreografinnen und Choreografen, die keine eigenen Probenräume besitzen oder nicht an ein bestimmtes Haus gebunden sind, stellt die Beschaffung geeigneter Räumlichkeiten meist eine große finanzielle und organisatorische Herausforderung dar. In den Residenzen werden sowohl aufstrebenden als auch noch unbekannten Künstlerinnen und Künstlern für mehrere Wochen der Ballettsaal und die Strukturen des Theaters als Ort für Neukreationen zur Verfügung gestellt, damit sie ihren Fokus ganz auf die künstlerische Arbeit legen können. Das Hessische Staatsballett leistet so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und Stärkung des zeitgenössischen Tanzes. Zugleich eröffnet es die Möglichkeit künstlerischen Austauschs, sammelt neue Impulse und schafft neue Formen der Kooperation zwischen festem Ensemble und freien Gruppen.

Spielzeit 2019/20

Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wurde in diesem Zusammenhang das Format »Work in progress« entwickelt. Am Ende der jeweiligen Residenz öffnen die Choreografinnen und Choreografen die Türen des Ballettsaals für eine Präsentation und geben Einblick in ihren Arbeitsprozess. Unter den Residenzkünstlerinnen und -künstlern ist in dieser Spielzeit der marokkanisch-französische Choreograf Fouad Boussouf mit seiner Massala Dance Company, die bereits im vergangenen Jahr beim Tanzfestival Rhein-Main das Publikum begeistern konnte.