Ballett

Gastspiele & Residenzen

Das Hessische Staatsballett lädt ein

Gastspiele

Das Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein« steht für eine Reihe außergewöhnlicher Gastspiele und Residenzen. Unter der Kuration von Ballettdirektor Bruno Heynderickx wird alljährlich ein vielseitiges Tanzprogramm zusammengestellt, das nationale sowie internationale Gäste aus der freien Szene wie auch mit institutionellem Theaterhintergrund einlädt. Die gezeigten Gastspiele changieren zwischen klassischen und zeitgenössischen Tanzpositionen. Auch in dieser Spielzeit werden verschiedenste choreografische Zugriffe in Wiesbaden und Darmstadt die Eigenproduktionen des Hessischen Staatsballetts flankieren.

Residenzen

Neben den Gastspielen fällt unter das Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein« auch ein Residenzprogramm zur Förderung frei arbeitender Tanzschaffender aus der ganzen Welt. Für Choreograf*innen, die keine eigenen Probenräume besitzen oder nicht an ein bestimmtes Haus gebunden sind, stellt die Beschaffung geeigneter Räumlichkeiten meist eine große finanzielle und organisatorische Herausforderung dar. In den Residenzen werden sowohl aufstrebenden als auch noch unbekannten Künstler*innen für mehrere Wochen der Ballettsaal und die Strukturen des Theaters als Ort für Neukreationen zur Verfügung gestellt, damit sie ihren Fokus ganz auf die künstlerische Arbeit legen können. Das Hessische Staatsballett leistet so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und Stärkung des zeitgenössischen Tanzes. Zugleich eröffnet es die Möglichkeit künstlerischen Austauschs, sammelt neue Impulse und schafft neue Formen der Kooperation zwischen festem Ensemble und freien Gruppen. Vor diesem Hintergrund wurde das Format »Work in progress« entwickelt. Am Ende der jeweiligen Residenz öffnen die Choreograf*innen die Türen des Ballettsaals für eine Präsentation und geben Einblick in ihren Arbeitsprozess.