Anna Maria Dur

Mezzosopran
Die Dramatische Mezzosopranistin gehört seit vielen Jahren zu einer der gefragtesten Sängerinnen ihres Faches. Geboren in den Niederlanden, erhielt die Mezzosopranistin ihre Gesangsausbildung in Brüssel und Amsterdam. Sie war Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe und hat seit 2002 eine Professur an der Musikhochschule Mannheim inne. Zunächst sang sie Partien im Barockrepertoire unter Ton Koopman und Philippe Herreweghe und im lyrischen Fach. Im dramatischen Mezzofach sang sie Venus (»Tannhäuser«), Ortrud (»Lohengrin«), Brangäne (»Tristan und Isolde«), Klytämnestra (»Elektra«), Herodias (»Salome), Gertrud (»Hänsel und Gretel«), Eboli (»Don Carlos«), Azucena (»Il Trovatore«), und Amneris (»Aida«). Für ihre Gestaltung der Kundry (»Parsifal«) erhielt sie 2009 eine Nominierung als »Sängerin des Jahres« in der Zeitschrift »Opernwelt«. Erfolge feierte sie auch als Interpretin zeitgenössischer Musik, u. a. als Poncia in Reimanns »Bernarda Albas Haus«, Mrs Twist (»Brokeback Mountain«) und im Jahre 2016 als Camila in »The Exterminating Angel« von Thomas Adès bei den Salzburger Festspielen. 2019 kehrt sie zu den Festspielen zurück als Beroe in Henzes »Die Bassariden«. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden übernahm sie 2016.2017 Filipjewna in »Eugen Onegin«. In der Spielzeit 2018.2019 ist sie erneut als Filipjewna sowie als Alte Buryja in »Jenufa« zu hören.

Produktionen

Die alte Buryja in »Jenufa«
Filipjewna in »Eugen Onegin«