Catherine Foster

Sopran
Catherine Foster ist eine der bekanntesten Brünnhilde-Darstellerinnen und arbeitet mit wichtigen Wagner-Dirigenten wie Daniel Barenboim, Hartmut Haenchen, Marek Janowski, Kirill Petrenko und Donald Runnicles. 2006 gelang der internationale Durchbruch mit der Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten« als Rollen- und zugleich Hausdebüt an der Semperoper in Dresden. In ihrer Paraderolle Brünnhilde war Catherine Foster die gesamten fünf Jahre des letzten »Rings« bei den Bayreuther Festspielen (Kirill Petrenko / Frank Castorf ) zu erleben. Sie sang diese Partie u. a. auch in Berlin (Staatsoper), Hamburg, Amsterdam, Barcelona, Helsinki, Washington, Budapest und Tokio. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden glänzte sie 2017 als Brünnhilde in der Premiere der »Götterdämmerung« und kehrt mit dieser Partie auch in der Spielzeit 2017.2018 hierher zurück. Mit Arien anderer Wagner-Heldinnen war Catherine Foster zudem bei einem Galakonzert bei den Internationalen Maifestspielen 2017 zu erleben.

Die gebürtige Britin studierte Gesang u. a. in Birmingham, Manchester und London. Ihr Operndebüt gab sie als Königin der Nacht an der Opera of Northern Ireland und der Welsh National Opera. 2001 bis 2011 war sie im Ensemble des Nationaltheaters Weimar, zunächst als jugendlich-dramatischer Sopran, dann wechselte sie ins dramatische Fach. Zu ihren Partien gehören u. a. Abigaille (»Nabucco«), Elisabeth (»Tannhäuser«), Senta (»Der fliegende Holländer«), Brünnhilde (»Ring«), Isolde (»Tristan und Isolde«) sowie die Titelpartien in »Turandot« und »Elektra«. As Elektra war sie 2015.2016 auch in Wiesbaden zu Gast und singt diese Partie 2017.2018 an der Deutschen Oper Berlin.

Produktionen

Brünnhilde in »Götterdämmerung«

Galerie

Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Dalia Schaechter, Catherine Foster
Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Erika Sunnegårdh, Catherine Foster
Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Catherine Foster

Pressestimmen

In der Titelpartie der Elektra, Tochter des ermordeten Königs Agamemnon; die von der Rache an ihrer Mutter Klytämnestra und deren neuem Mann Ägisth besessen ist, debütierte in Wiesbaden mit Catherine Foster eine hoch dramatische Sopranistin, die diese Partie unter anderem in Kopenhagen, Weimar und Köln gesungen hat. Eine große, kräftige, nervenstarke Gesamtleistung, mit der die gebürtige Engländerin sich der Partie stellte, süßlich fein im Versuch, die Schwester Chrysothemis für ihre Racheidee zu begeistern.
Wiesbadener Kurier, Axel Zibulski, 30.01.2016
Zweifellos gewann das Stimmpotenzial dieser eindrucksvollen Sänger-Darstellerin zunehmend an Volumen, immensem Farbenreichtum und dürfte mit dieser grandiosen Vokalleistung, unangefochten die Weltspitze darstellen. In Verbindung von Virtuosität und Brillanz portraitierte Catherine Foster die unglückliche, rachsüchtige Tochter Agamemnons. In atemberaubender Akkuratesse, schlafwandlerischer Sicherheit führt sie ihren erstklassigen Sopran durch eine wahre »Tour de Force« und steigerte sich vehement in die kräftezehrende Partie. Trotz expansiver Spitzentöne verstand es die exzellente Sopranistin mit innigen, lyrischen Piani-Passagen zu berühren, in Verbindung einer dezenten und dennoch sehr intensiven, bewegenden Darstellung, welche sich zudem durch eine ganz persönliche, körperliche Innenspannung auszeichnete.
Online Merker, Gerhard Hoffmann, 28.01.2016

Termine

Der Ring des Nibelungen
WiederaufnahmeGROSSES HAUS17:00 - 22:30
16:30 Einführung im Foyer Großes Haus
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