Albert Pesendorfer

Bass
Der gebürtige Österreicher studierte in Linz und Wien. Festengagements am Theater Erfurt und an der Staatsoper Hannover folgten, derzeit ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Hier sang er u. a. Hans Sachs (»Die Meistersinger von Nürnberg«), König Heinrich (»Lohengrin«), Gurnemanz (»Parsifal«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Ochs (»Der Rosenkavalier«), Sarastro (»Die Zauberflöte«), Fürst Gremin (»Eugen Onegin«), Timur (»Turandot«), Sparafucile (»Rigoletto«) und Orest (»Elektra«). Gastengagements führten ihn u. a. als Sarastro an das Théâtre des Champs-Elysées Paris und zu den Bregenzer Festspielen, als Osmin in »Die Entführung aus dem Serail« an die Bayerische Staatsoper München, in »Geschichten aus dem Wiener Wald« (HK Gruber) an das Theater an der Wien, als Hunding und Hagen (»Der Ring des Nibelungen«) nach Linz sowie 2016 als Hagen (»Götterdämmerung«) zu den Bayreuther Festspielen, nach Köln und Nürnberg.
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gastierte Albert Pesendorfer bei den Internationalen Maifestspielen 2016 als Daland (»Der fliegende Holländer«), 2017 als Fasolt (»Das Rheingold«), Hunding (»Die Walküre«) und Hagen (»Götterdämmerung«). In der Spielzeit 2017.2018 ist er als Landgraf in der Neuinszenierung »Tannhäuser«, Daland in »Der fliegende Holländer« und erneut als Hagen zu erleben.

Produktionen

Hermann, Landgraf von Thüringen in »Tannhäuser«
Hagen in »Götterdämmerung«
Daland in »Der fliegende Holländer«

Galerie

Foto: Karl & Monika Forster
Das Rheingold
Albert Pesendorfer, Young Doo Park

Pressestimmen

Eindrucksvoll in bester stimmlicher Präsenz formierten sich die Riesen: Wortdeutlich mit markantem Bass dominierte Albert Pesendorfer als verliebter Fasolt und brachte seine Vokaltrümpfe in bester Manier zum Klingen. Ihm zur Seite imposant in tieferer Tonlage und schönstimmig der wütende Fafner (Young Doo Park).
Der Neue Merker, Gerhard Hoffmann, 15.11.2016