Schauspiel

Dr. med. Hiob Prätorius

Komödie von Curt Goetz

Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Rainer Kühn, Barbara Dussler
Foto: Karl & Monika Forster
Lukas Benjamin Engel, Stefan Graf
Foto: Karl & Monika Forster
Rainer Kühn, Stefan Graf
Foto: Karl & Monika Forster
Benjamin Krämer-Jenster, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Barbara Dussler, Uwe Eric Laufenberg, Michael Birnbaum
Foto: Karl & Monika Forster
Rainer Kühn
Foto: Karl & Monika Forster
Moritz Buch, Rainer Kühn, Uwe Eric Laufenberg, Barbara Dussler
Foto: Karl & Monika Forster
Monika Kroll, Charlotte Will, Uwe Eric Laufenberg, Moritz Buch, Statisterie
Foto: Karl & Monika Forster
Barbara Dussler, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Uwe Eric Laufenberg, Barbara Dussler
Foto: Karl & Monika Forster
Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Barbara Dussler, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Michael Birnbaum
Foto: Karl & Monika Forster
Barbara Dussler, Aisha Aurora, Uwe Eric Laufenberg
Foto: Karl & Monika Forster
Rainer Kühn
Foto: Karl & Monika Forster
Barbara Dussler
Foto: Karl & Monika Forster

Der angesehene Gynäkologe Prätorius ist samt junger Ehefrau gegen einen Baum gefahren und dabei tödlich verunglückt. Sherlock Holmes und Dr. Watson ermitteln die genauen Hintergründe seines Todes und rollen dabei das Leben und Wirken von Prätorius auf: Ein vor Vitalität und Überzeugung berstender Mann, dessen Heilmittel aller (Krankheits-)Fälle Humor und Humanismus lautet. Doch mit seinen ungewöhnlichen Methoden und Einfällen sowie mit seiner Abneigung gegen »menschliche Dummheit« macht er sich nicht nur Freunde. Das berühmte Detektiv-Paar versucht nun zu rekonstruieren: Wofür musste Prätorius sich vor einem Untersuchungsausschuss rechtfertigen? Wer war eigentlich seine viel zu junge Frau? Und was hat es mit Prätorius' mysteriösem Faktotum Shanderson auf sich?

Eine Komödie des großen Theatermachers Curt Goetz, die die Themen Menschlichkeit und Unkonventionalität in leichtem Ton und intelligentem Witz in Szene setzt.

PREMIERE 12. Dezember 2015

Besetzung

Sherlock Holmes Stefan Graf
Dr. Watson Carsten Kochan
Jacky Anne Nenzel, Emma Schultz
Frau Smith / Großmutter Monika Kroll
Herr Shunderson Rainer Kühn
Dr. med. Hiob Prätorius Uwe Eric Laufenberg
Prof. Dr. Nack Michael Birnbaum
Jack / Assistenzarzt Moritz Buch
Professor Spiter Uwe Kraus
Studentin / Schwester Carolin Freund, Charlotte Will
Maria Violetta Barbara Dussler
Der Präsident des Ehrenamtes Benjamin Krämer-Jenster
Hörer und Hörerinnen / Patienten / Umbau Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Pressestimmen

Es ist auf eine rührend altmodische Weise ein wohltuendes Märchen über einen Menschenbeglücker, eine luftig leicht erzählte Wunschphantasie und nicht zuletzt ein Vehikel, um dem Darsteller der Hauptrolle größtmöglichen Entfaltungsraum zu geben. Man schaut [Uwe Eric Laufenberg] überaus gern zwei Stunden lang zu, wärmt sich an seiner Wärme und freut sich über das leise Augenzwinkern, mit dem er das hemmungslos Übermenschliche dieser Figur erträglich macht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Matthias Bischoff, 15.12.2015
Laufenberg selbst spielt die Hauptrolle des Frauenarztes Prätorius so überzeugend und mit so viel Spielfreude, als hätte man sie ihm auf den Leib geschneidert: Als großer Zampano, jovialer Menschenfreund, ein Chefarzt, der die Frauen versteht und rotweinschwenkend das große Lebensorchester dirigiert.
SWR2, Maja Hattesen, 14.12.2015
Dass die Rolle des hochanständigen, eigenwilligen, insgesamt ganz unwahrscheinlichen Menschen und Titelhelden Dr. med. Hiob Prätorius in der klassischen, aber doch etwas in Vergessenheit geratenen Komödie von Curt Goetz von Uwe Eric Laufenberg gespielt wird, ist ein kleiner Coup. So ist es der kleine, ja auch von einer Prise Ironie umgebene Besetzungsgag, der sich perfekt einpasst in eine unterhaltsame, tatsächlich geradezu liebevoll gestaltete Inszenierung von Carsten Kochan. Das zeigt sich vor allem an den prächtigen Auftritten von Rainer Kühn als Mysterium Shunderson, indem er einer gar zu bequemen Edgar-Wallace-Karikierung widersteht und diese bloß mit irrsinniger Diskretion andeutet. Zu Beginn sieht man Stefan Graf als angenehm heruntergekühlten Sherlock Holmes, auch er hellsichtig und ohne Klamauk unterwegs. Eigentlich spielt Carsten Kochan die ganze Zeit über damit, dass das eine konventionelle Angelegenheit ist. Ist es aber nicht, gerade deshalb nicht.
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 14.12.2015
Uwe Eric Laufenberg ist die Prätorius-Rolle wie auf den Leib geschnitten: Er darf Reden halten, lange und leidenschaftliche, über das Leben, die Freude, den Humor, gegen die Dummheit und für das Unkonventionelle als Heilmittel. Er darf sowohl liebenswürdig wie sarkastisch sein, künstlerisch wertvoll als Dirigent und menschenfreundlich als Humanist im Heilberuf. Und er darf lieben! Laufenberg spielt seine Rolle sympathisch glaubwürdig und – wie schön, dass der Intendant dabei ohne die Routine eines Schauspielers auskommt. Er hat mit Barbara Dussler (Maria Violetta), Michael Birnbaum, Uwe Kraus, Benjamin Krämer-Jenster, Stefan Graf, Benjamin Engel, Monika Kroll und Rainer Kühn ein exzellentes Ensemble um sich herum, das in vielen Details glänzt und ihn ganz selbstverständlich in seine Mitte nimmt.
Wiesbadener Kurier, Viola Bolduan, 14.12.2015

Termine

Kleines Haus19:30 - 21:55
Kleines Haus19:30 - 21:55
Kleines Haus19:30 - 21:55