Schauspiel

Hier bin ich

Nach dem Roman von Jonathan Safran Foer

Ohne Liebe stirbt man.
Mit Liebe stirbt man auch.
Nicht jeder Tod ist gleich.

Elf Jahre lang war es still um den amerikanischen Autor Jonathan Safran Foer. Doch dann meldete er sich Ende 2016 mit seinem dritten, großen und außerordentlichen Roman »Hier bin ich« zurück. »Hier bin ich«, auf Hebräisch »Hineni«, sagte Abraham zu Gott, als der ihn aufforderte seinen Sohn zu opfern.

Hier bin ich. Aber wer bin ich, sind wir eigentlich genau? Wer wollen wir sein? Was macht uns aus und wofür stehen wir? Diese Fragen beschäftigten Foer bislang in all seinen Büchern. Auch Jacob Bloch, seinen klugen und reflektierten Protagonisten, treiben sie um. Jener Jacob ist mit Julia verheiratet, zusammen haben sie drei Söhne, und zusammen schlittern sie nach dem Fund eines geheimen Handys in eine tiefe, offene Ehekrise. Doch zu der familiären Krise kommt noch eine politische hinzu: In Israel gibt es ein Erdbeben, und der israelische Staat tritt an die jüdische Diaspora mit der Bitte heran, dem Land beizustehen. Erneut muss sich Jacob fragen: Was ist Heimat? Wo ist mein Zuhause? Wo gehöre ich hin? Was ist wirklich wichtig im Leben? Und wofür bin ich bereit zu kämpfen?

»Hier bin ich« ist ein berührender Familien-, Ehe- und Trennungsroman, aber er geht weit darüber hinaus: Er beschreibt auch das Ringen um jüdische Identität und Zugehörigkeit.

Besetzung

Termine

PremiereKleines Haus19:30 - 22:30