Andererseits

»Andererseits« heißt unser neues Theatermagazin. Denn einerseits schöpfen wir als Theater aus den großen literarischen Stoffen, andererseits aber auch aus dem (Stadt-)Leben selbst. Deshalb wollen wir in unserem Magazin querschauen, Seitensprünge wagen, über Schultern blicken, sehen, was auf einem anderen Blatt steht – kurz gesagt: neue Perspektiven ermöglichen auf Wiesbaden, die Wiesbadenerinnen & Wiesbadener und unser Theater.

Einführungen

Vor ausgewählten Vorstellungen gibt die Produktionsdramaturgie Einblicke in künstlerische Prozesse und informiert über Stoffe, Beteiligte und Hintergründe der Inszenierungen.
»In bester Gesellschaft« hieß das Heft, in dem sich zu Beginn der Spielzeit das neue Schauspiel-Ensemble in zusammengewürfelten Paarungen gegenseitig vorstellte. Sie löcherten sich mit Fragen, fotografierten sich gegenseitig und das in einer Gastronomie ihrer Wahl. In der gleichnamigen Veranstaltungsreihe treffen sie erneut aufeinander, erneut in gastronomischem Umfeld, nur diesmal live und öffentlich. Sie überraschen sich und das Publikum mit Gespräch, Texten, Musik und/oder Aktion – in gemütlicher Bar-Atmosphäre im »Wohnzimmer« Wiesbadens. Was als Willkommensgruß und erste Stippvisite des Ensembles in der neuen Bar im Erdgeschoss der Wartburg begann, ist schon mit Folge 3 zur eigenständigen Institution geworden: Late Night Show, große Fragen, gnadenlos ehrliche Gespräche, die peinlichste Platte im Schrank, alles, was Spaß macht und uns näher zusammenbringt. Und das – eben – in bester Gesellschaft und wie im eigenen Wohnzimmer, nur dass man danach nicht selber aufräumen muss.
Sie sind neugierig und wollen schon vor der Premiere einen Eindruck von der Inszenierung gewinnen? Und auch schon ein paar zusätzliche Informationen bekommen? Dann sind Sie bei den Kostproben genau richtig. Sie besuchen eine der Endproben und eigentlich läuft das Stück dann schon durch, manchmal wird aber trotzdem unterbrochen, etwas korrigiert, umgeleuchtet oder ähnliches. Und bei einem späteren Aufführungsbesuch entdecken Sie dann womöglich Details, die noch völlig verändert wurden. In einer kurzen Einführung zu Beginn oder in einem Nachgespräch geben die Dramaturgie und, wann immer möglich, auch das Regieteam Einblicke in die Konzeption der Inszenierung und die Probenarbeit.

Newsletter

Mit den regelmäßig erscheinenden Newslettern des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sind Sie immer aktuell informiert.

Sängerkrieg auf der Wartburg & Poetry Slam: Dead or Alive

Mit inzwischen zwei regelmäßigen Formaten intensivieren wir die Zusammenarbeit mit den regionalen Veranstaltern und Gästen aus der Slam-Szene ganz Deutschlands.
 
Denn was im Mittelalter der Sängerkrieg auf der thüringischen Wartburg war, heißt heute Slam – ob Poetry, Song, Science, Jazz oder Puppetry. Unter dem wachsamen Auge der Publikumsjury treten dichtende und musizierende Künstlerinnen und Künstler und Expertinnen und Experten aller Genres und aus allen Sparten des Staatstheaters gegeneinander an, meist im bunt gewürfelten Wettstreit »Alle gegen alle«. Das sind unsere Sängerkriege des 21. Jahrhunderts – wie anno dazumal auf der Wartburg, aber jetzt natürlich in Wiesbaden.
 
Im Kleinen Haus greifen wir außerdem seit letztem Jahr den Klassiker des Theater-gegen-Slam-Battles auf: In der Disziplin »Dead or Alive« treten höchst lebendige Slam-Poetinnen und -Poeten gegen legendäre, aber tote Dichterinnnen und Dichter der Weltliteratur an, denen das Schauspielensemble Körper und Stimme leiht.

Schauspielforum

Weiterhin laden wir Sie gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden e. V. zu Schauspiel-Gesprächen ein. Im Dialog mit dem Publikum geben das Regieteam, Schauspielerinnen und Schauspieler, Dramaturginnen und Dramaturgen Auskunft über den jeweiligen Theaterabend. Dazu stößt ein Gast aus Kultur, Politik oder Wirtschaft, der mit seiner Sicht auf das Stück und die Welt das Gespräch erweitert und befruchtet.
 
Die Termine dieser »Extras« entnehmen Sie bitte dem jeweils aktuellen Monatsspielplan.

Stammtisch

Anregende Gespräche rund ums Theater mit Künstlerinnen und Künstlern aus Schauspiel, Oper und Tanz. Wer seine Begeisterung für das Theater mit anderen teilen und sich kritisch mit den Aufführungen beschäftigen möchte, ist hier genau richtig.
 
Kontakt
Tel. 0611.504 7981

Tonight or never

Es gibt Ideen, egal wie ausgereift oder spontan, die einfach ausprobiert gehören. Immer, wenn die Künstlerinnen und Künstler des Hauses auf solche Ideen stoßen, laden wir Sie ein, diese mit uns zu erkunden – jetzt und hier oder nie. Lassen Sie sich vom Theaterexperiment übers Happening bis zur literarischen Soiree von Abenden überraschen, die nur ein einziges Mal stattfinden: Tonight or Never.

Treffpunkt Theater: Kostproben für Lehrerinnen und Lehrer

Der Treffpunkt Theater bietet Einblicke in die Welt hinter den Kulissen: eine Kostprobe speziell für Lehrerinnen und Lehrer. In exklusiver Runde heißen wir Sie schon vor der Kostprobe willkommen, stellen Ihnen Regisseure und Schauspieler vor, laden zu direktem Austausch ein. Nach dem Probenbesuch treffen wir uns wieder: bei Sekt und Brezeln geht es um Ihre Eindrücke, Wünsche und Fragen. Wir freuen uns auf Sie!

VHS-Kurs
Staatstheater intern

Die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wiesbaden bietet Kennern und Liebhabern wie auch neuen Interessierten die Möglichkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit den im Spielplan angebotenen Aufführungen. Zu ausgewählten Inszenierungen beleuchtet die Dramaturgie des Staatstheaters die künstlerischen, inhaltlichen und biografischen Aspekte eines Werkes. Wir sprechen über Proben und Mitwirkende, berichten von Autorinnen und Autoren, Stücken und Projekten. Auch die Diskussion über bereits gesehene Inszenierungen ist ausdrücklich erwünscht. Die Themen des Kurses begleiten den Spielplan des Staatstheaters und werden im Programm der Volkshochschule bekannt gegeben. Der Kurs zum Schauspiel ist im Übrigen wunderbar kombinierbar mit dem zu Oper und Ballett.

Anmeldung
über die Volkshochschule Wiesbaden e. V.
Tel. 0611.9889 0
www.vhs-wiesbaden.de

Teilnehmende erhalten Theaterkarten zum ermäßigten Preis.

Gesellschaft der Freunde
des Staatstheaters Wiesbaden e. V.

Die Gesellschaft der Freunde des Staatstheaters Wiesbaden e. V. wurde 1931 gegründet und ist mit ihren 1400 Mitgliedern einer der größten Theater-Fördervereine in ganz Deutschland. Regelmäßige spielplanbegleitende Einführungsveranstaltungen, der Besuch ausgewählter Generalproben, Premierenfeiern, Liederabende u. a. zählen zu den Angeboten, die der Verein seinen Mitgliedern bietet. Der satzungsgemäße Auftrag des Vereins ist die Förderung des Theaters, welche durch die Finanzierung verschiedener Projekte, aber auch durch die gezielte Unterstützung einzelner Produktionen (besonders des Musik-Theater-Labors und des Jungen Staatsmusicals) geleistet wird. Bedeutende Persönlichkeiten Wiesbadens, Vertreter von Stadt und Land sowie anderer Kulturträger waren und sind in der Gesellschaft Mitglied.