Oper

Tannhäuser

und der Sängerkrieg auf Wartburg
Große romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner (1813 – 1883) | Libretto: vom Komponisten
Uraufführung: 1845 in Dresden, 1861 in Paris
In deutscher Sprache.
Mit Übertiteln.
Sa, 30.06.2018
NeuinszenierungGROSSES HAUS18:00 - 22:00
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Jordanka Milkova
Foto: Karl & Monika Forster
Lance Ryan, Jordanka Milkova
Foto: Karl & Monika Forster
Stella An, Lance Ryan, Sabina Cvilak, Herrenchor
Foto: Karl & Monika Forster
Sabina Cvilak
Foto: Karl & Monika Forster
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Sabina Cvilak, Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Benjamin Russell
Foto: Karl & Monika Forster
Lance Ryan, Sabina Cvilak, Stella An
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl & Monika Forster
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl & Monika Forster
Sabina Cvilak
Foto: Karl & Monika Forster
Lance Ryan
Foto: Karl & Monika Forster
Solisten, Chor, Extrachor
Foto: Karl & Monika Forster
Christopher Bolduc
Foto: Karl & Monika Forster

Wagners Tannhäuser hat zwei Seelen in der Brust, er ist Faust verwandt. Ebenso mutig wie trotzig-­rebellisch sucht er nach Grenzüberschreitung, will aber als Künstler auch ein anerkanntes Mitglied der Wartburggesellschaft sein. Welcher Weg führt »zum Heil«, die Pilgerschaft nach Rom oder der Rückzug in den Venusberg? Braucht es mehr Anpassung oder mehr Rebellion – oder gehen wir gerade am jeweils eingeschlagenen Weg zugrunde? Für ihre »Tannhäuser«­-Konflikte scheint die Welt ein Wunder zu brauchen, damit der tote Priesterstab wieder Grün treiben kann.

PREMIERE 19. November 2017

Besetzung

Musikalische Leitung Patrick Lange
Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Bühne Rolf Glittenberg
Kostüme Marianne Glittenberg
Chor Albert Horne
Licht Andreas Frank
Dramaturgie Regine Palmai
Hermann, Landgraf von Thüringen Young Doo Park
Tannhäuser Lance Ryan
Elisabeth Sabina Cvilak
Venus Jordanka Milkova
Wolfram von Eschenbach Benjamin Russell
Walther von der Vogelweide Aaron Cawley
Biterolf Thomas de Vries
Heinrich der Schreiber Joel Scott
Reinmar von Zweter Alexander Knight
Ein junger Hirt Stella An
Vier Edelknaben Eunshil Jung, Hyerim Park, Isolde Ehinger, Daniela Rücker
Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

»Tannhäuser« in Wiesbaden / Chancenloser Grenzgänger

Hier der erotische Sündenpfuhl, dort die fromme, reine Liebe: In der Oper »Tannhäuser« treten zwei Welten gegeneinander an, zwischen denen der Held zerrissen umherirrt. Die subtile Inszenierung am Staatstheater Wiesbaden verwebt die Gegensätze und zeigt ihre inneren Widersprüche auf.
Umrauscht von Klängen christlicher Jubelgesänge verschwindet Tannhäuser am Ende im diffusen weißen Nebel seiner Erlösungs-Illusionen. Zuvor war seine Liebe, Elisabeth, ins suizidale Dunkel des Selbstopfers gegangen. Nur ein wehendes weißes Nachthemd bleibt von ihr zurück: Das bewusst fragwürdig gestaltete Finale dieses durch und durch fragwürdigen Wiesbadener Tannhäuser. Fragwürdig freilich in dem Sinne, dass Regisseur Uwe Eric Laufenberg mit fantastischen Sängern und großer Genauigkeit ganz unprätentiös das gesamte Arsenal der Doppeldeutigkeiten, Ambivalenzen und inneren Widersprüche zur Kenntlichkeit bringt.

Vom Rom-Pilger zum Höllenballett
Systematisch und vom ersten Moment an: Rom-Pilger, die eben noch andächtig einem Papst-Video gelauscht hatten, springen aus den schwarzen Parkas und verwandeln sich, leichtgeschützt oder splitternackt, in ein lasziv posierendes Höllenballett auf dem Venusberg. Während das Video - die einzige mediale Unterstützung dieser Inszenierung - nun im Takt der Musik ein rasantes Pandämonium von Metamorphosen, Sprüngen und Mutationen biologischer, geologischer und kultureller Phänomene ausleuchtet. Im Schnelldurchlauf wird dort visualisiert, was keiner von Wagners Protagonisten zu erfassen fähig ist: dass die Welt nicht aus Schuld und Sühne, Fluch und Erlösung, Engeln und Teufeln, Schwarz und Weiß besteht, sondern eine gemischte Gemengelage widersprüchlichster Art ist. Und das auch musikalisch: denn unter Patrick Langes Leitung entfalten Orchester und Sänger ebenfalls eine eher ungewohnte, geradezu ambivalente Klangvielfalt von dissonanten Reibungen über kurze virtuose Eruptionen - bis zum Verlöschen. So dass zum Beispiel der zurückgenommene Venusberg-Rausch als von den Beteiligten selbstinszeniertes Kunstprodukt erscheint.

Zerrissene Klänge, rumorende Gefühle
Laufenbergs Regie orientiert sich, ebenso wie Patrick Langes Dirigat an diesen Vorgaben - werkgetreu im besten Sinn. Dieser Tannhäuser der zerrissenen Klänge, der rumorenden Gefühle und latenten Eruptionen ist nicht gegen den Strich gebürstet und er gibt auch nicht vor, in der Gegenwart zu spielen. Die Sängerhalle ist einfach eine Halle mit langen Bankreihen, in der das »Volk« in züchtigen, um Repräsentation bemühten Gewandungen selbstgerecht einher stolziert. Und der Venusberg ist nur eine Tanzfläche, auf der Tanzeleven posieren. Das genügt, um die beiden Welten zu markieren, die gegeneinander antreten: Hier der Venusberg, der verrufene erotische Sündenpfuhl. Dort die Welt um die blonde Elisabeth - in der Liebe viel mit Anbetung, nichts mit Sinnlichkeit zu tun hat. Schon die leiseste Berührung löst Skandalwogen aus. Dazwischen zwei chancenlose Grenzgänger. Elisabeth, eine in der gebotenen Sterilitäts-Maske gefangene Halb-Heilige. Und Tannhäuser, der mehr oder weniger hilflos nach beiden Richtungen austeilt. Er strandet, von der Dauerlust gelangweilt und von der frommen Gesellschaft verfemt, im Niemandsland.

Kein Klamauk und keine Karikaturen
Lance Ryan, der gefeierte Wiesbadener Tannhäuser, manövriert sich virtuos in diese Doppelrolle hinein: Erst liefert er - kunstvoll lustlos - Venus ein Notbekenntnis zur freien Liebe ab. Dann versucht er, sich seiner merkwürdig starren Geliebten Elisabeth anbetend zu nähern. Doch mehr als ein Lippenbekenntnis ist der zu Tode Domestizierten in Ihrer himmelblauen Marien-Robe nicht abzuringen. Beim Sängerwettbewerb fällt er dann so aus der Rolle, dass nur eine Pilgerfahrt ihn vor dem Zorn der anständigen Leute retten kann. Später wird sich Elisabeth in eiskalter Einsamkeit zu Tode warten, der unerlöste Rom-Rückkehrer kommt zu spät. Da ist sie schon längst nackt in den Tod gegangen - wie andere zur Liebeslust. Eine hoffnungslose Welt aus sanftmütigen Hardlinern und kultivierten, Kunst-interessierten Fanatikern, die jede und jeden ausstoßen, der die Grenzen ihres Regelsystems auch nur berührt. Man muss die tödliche Rigidität gegen moralisch bedenkliche Gefühle nicht im Islam suchen. Kein Klamauk, keine Karikaturen - subtile, präzise Nachzeichnungen einer zerrütteten Werte- und Gefühlswelt - in der wir uns wieder erkennen können. Wenn wir mutig sind. In einer selten gehörten musikalischen Interpretation, die auf große Wagner’sche Effekte verzichtet und die Tiefenstruktur auch unserer ambivalenten Affekte ergründet.
Deutschlandfunk, Cornelie Ueding, 21.11.2017

Wagners »Tannhäuser«: Eine ganz besondere Wiesbadener-Fassung

Bereits das Vorspiel ist ein außergewöhnlicher, die beiden Welten Tannhäusers exponierender Hinhörer und Hingucker. In die frommen Choralklänge des Pilgerchors zu Anfang, von Videoszenen einer Papstaudienz von Franziskus auf dem Petersplatz in Rom begleitet (Gérard Naziri, Falko Sternberg), mischen sich zunehmend berückend hohe Geigentöne. Es beginnt ein musikalisches Flimmern und Glitzern während die Videobilder zu orgiastischen Szenerien wechseln. Die Pilger, bisher ruhig auf Kirchenbänken sitzend und das Video betrachtend werden unruhig, fallen auseinander, und einige von ihnen beginnen sich zu entkleiden. Das wachsende Chaos auf der Bühne findet seine Entsprechung in den Videosequenzen. Weltuntergangsstimmung, Zerstörung, wilde Leidenschaften, Orgien, das Zurückdrehen der Geschichte bis zu den Ursprüngen, den reinen Naturgewalten: In dieser Ouvertüre stoßen bereits Leidenschaft und Keuschheit, Sinnesrausch und Askese, Libido und reine Liebe gnadenlos aufeinander. Plastisch, eindrucksvoll von den Nymphen und Grazien, allen voran Charlotte Dambach, getanzt und gespielt und ebenso überzeugend auf Video nachempfunden. Wagners Tannhäuser hat insgesamt drei Versionen erfahren (nach der UA 1845 noch die Pariser von 1861 und die Wiener von 1875). Die aktuelle Fassung von Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Staatstheater Wiesbadens, könnte man mit Fug und Recht als eine vierte, ganz eigene bewerten. Sein Verständnis des Tannhäuser ist eine verschlankte, verdichtete Narration eines zwischen zwei Lebensformen hin und her gerissenen Wanderers, der ähnlich wie Goethes Faust das absolute Glück, den höchsten Augenblick des Genusses sucht, und glaubt, ihn in der Liebe zu finden. Sinnlichkeit und Sex der Venus oder liebeerfüllte Welt der Elisabeth. Vernunft oder Trieb, Rationalität oder Emotion beschreiben die Gegensätze. Laufenberg erzählt die Geschichte eines Menschen, der in diesem Zwiespalt zerrissen, aber nicht erlöst wird. […]
Dazu ein logisches klares Bühnenbild (Rolf Glittenberg) mit wenig Pomp und Aufwand, dafür situationsperfekt. Immer ein großer, tiefer Raum mit transparenter Rückwand für verschiedene Lichteffekte (Andreas Frank). Mal Venusberg, mal Wartburg-Saal, mal freies Feld mit dominantem weißem Kreuz und Zelt. Perfekt und absolut angemessen. Ebenso die Kostüme (Marianne Glittenberg): Gegenwartsbezogen im ersten Aufzug, dann wieder hoch mittelalterlich während des Sängerwettstreits mit filmreifer Kostümierung, und schließlich zeitlos im dritten Akt – Elisabeth in weißem Gewand, Wolfram in schwarzem Wams und Tannhäuser in Pilgerkluft. Auch hier eine gelungene Synthese zwischen intendierter Grundidee und Bühnenrealisierung. Stimmig auf der ganzen Linie. […]
Chor und Extrachor zeigten ihre Wagneraffinität, die bereits im Ring voll zum Tragen kam. Albert Horne hat auch hier wieder wunderbare Arbeit geleistet. Männer wie Frauen, getrennt und zusammen, als Pilgerchor wie als Damen- und Ritterchor auf der Wartburg, gehörten zum absolut belebenden Part dieses Abends. […]
Patrick Lange, der musikalische Leiter und Primus inter pares dieser Aufführung hat gemeinsam mit dem Orchester des Staatstheaters wirklich Großes geleistet, indem er das gewaltige Klangvolumen der Orchesterpartitur für den doch nicht so großen Saal zurückhaltend aufbereitete. Mit umsichtiger Dynamik, nie zu laut, immer den Sängern den Vortritt lassend, die Blechbläser, die seitlichen Logen besetzend, immer temperiert, dabei aber nie ohne Glanz, die Bleche moderat, aber immer gut herauszuhören, stimmte er alle Instrumentengruppen bestens aufeinander ab. Dazu die Tempi, vorwärtsstrebend aber nie zu schnell, einfühlsam und der Dramaturgie der Bühnenhandlung minutiös angepasst. Eine Musik zum Versinken. Wagners Tendenz, dem Orchester immer größeren Raum vor den Singstimmen zu geben, wird von Lange zeitlich wie räumlich gebändigt, ohne im Entferntesten den Geist Wagners anzutasten. Lang anhaltender Beifall, stehende Ovationen und große Begeisterung für eine glanzvolle Premiere.
hboscaiolo.blogspot.de, Helmut Wäldele, 21.11.2017

Liebe und Lust unter dem Hirschgeweih

Durchaus erhellend geht es zur Sache, wenn der Regisseur im zweiten Akt den Skandal, den Tannhäuser durch seine Sicht der Liebe auslöst, mit dem plötzlich in die konservativen Wartburggesellschaft eindringenden Quintett der nackten Nymphen bekräftigt. Vor nicht allzu langer Zeit hätte das in Wiesbaden wahrscheinlich einen satten Opernpremierenstörfall ausgelöst, den das Ende ungebrochen Musik und Szene bejubelnde Publikum hier verweigert. Die Idee ist ja auch gut, was offenbar Laufenberg selbst so sieht, denn er lässt die zwei Tänzerinnen und Tänzer zu Tannhäusers läuterungsdienlichem Aufbruch nach Rom gleich noch einmal grüßen. Der ruhig um ein liegendes Kreuz auserzählte letzte Akt bietet einen kräftigen und treffend nach innen gewandten Kontrast. […]
Im dritten Aufzug schließlich bot Lange den beiden eindrucksvollsten Premierensängern eine perfekt mitatmende und klanglich berückende Partnerschaft: Benjamin Russell versinnlichte mit seinem jungen und eleganten Bariton geschmackvoll Wolfram von Eschenbach „Lied an den Abendstern“, Sabin Cvilak brachte außer ihrem mehr als mädchenhaften, dabei völlig klar und gerade geführten Sopran auch noch eine faszinierende Bühnenpräsenz für ihr großartiges Porträt der reinen Elisabeth ein. […]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Axel Zibulski, 21.11.2017

TANNHÄUSER- Premierenjubel für alle

Und Tannhäuser? Seine Leistung war für mich die große positive Überraschung des Abends! Mit Lance Ryan war ein sehr erfahrener Wagner-Tenor zu hören, der mit den fordernden stimmlichen Anforderungen keinerlei hörbare Probleme hatte. […] Sein von jeher polarisierendes Timbre kann Ryan überzeugen nutzen, um hier jedoch den Außenseiter erlebbar machen. So erinnerten manche kopfigen Pianofärbungen an seinen hiesigen sehr überzeugenden Peter Grimes. In seinem Ausdrucksspektrum zeigte er sehr viele Facetten, die bei seinen Wagner-Heroen so bisher nicht zu hören waren. Verblüffend großzügig geriet seine Phrasierung. So war Ryan in der Lage große Bögen mit endlos erscheinendem Atem zu singen. Gerade der Tannhäuser benötigt eine dramatische Deklamation, eine wissende Textgestaltung. Viele Nuancen sind notwendig, um die unendlichen Farbanforderungen von Flehen über Ironie bis zum Sarkasmus abzubilden. Davon brachte Ryan sehr viel in seine Interpretation ein. So konnten sich die Zuhörer natürlich dann auch über seine packende Romerzählung freuen. […]
Großer Premierenjubel für alle. Kein Widerspruch.
Der neue Merker, Dirk Schauß, 21.11.2017

Wiesbadens neuer Generalmusikdirektor Patrick Lange überzeugt mit „Tannhäuser“

Das ist die wichtigste Nachricht aus diesem Premierenabend: Der neue Generalmusikdirektor erfüllt in seiner ersten gemeinsamen Opernproduktion mit dem Intendanten die Erwartungen in höchstem Maß. Dafür wird er mit seinem Klangkörper, neben Albert Hornes kraftvollen Chören und vorzüglichen Solisten, vom Publikum begeistert gefeiert.
Aber die Neuproduktion auf der Basis einer eigens erstellten (und im Programmheft leider trotzdem nicht reflektierten) Mischfassung von Wagners Werk-Varianten für Dresden, Paris und Wien hat auch szenisch sehr starke Momente. Vor allem im 3. Aufzug, wenn die Todesahnung, von der Wolfram singt, in Rolf Glittenbergs Bühnenbild den passenden Rahmen findet: ein schwarzer Kasten, in dem ein riesiges weißes Kreuz liegt, auf dem der unerlöste Rom-Rückkehrer Tannhäuser zum Schmerzensmann wird. Am Kreuz erzählt Laufenberg auch die Tragödie der Elisabeth, der Sabina Cvilak ihren berührenden Sopran leiht, fesselnd zu Ende. Das Hemdchen, in dem die Liebende schutzlos im Schnee steht, wird sie abwerfen und barfuß in den kalten Tod gehen. […]
Ganz, ganz ernst nehmen muss man freilich einen Wolfram von den lyrisch-baritonalen Qualitäten Benjamin Russells, neben Patrick Lange der umjubelte Star des Abends. […]
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 21.11.2017

Neue Talente empfehlen sich für den Grünen Hügel

Dagegen ist Wolfram von Eschenbach in Gestalt des irischen Baritons Benjamin Russell der Mann des Abends. Wie warmherzig gesungen sein Einsatz für Freund Tannhäuser, wie ehrlich vorgetragen seine Liebe zu Elisabeth und wie atemberaubend seine Anbetung des Abendsterns.
Hier empfiehlt sich ein Riesentalent für den Grünen Hügel. Patrick Langes Einstand gelingt hochkonzentriert, klar und farbenreich, dabei immer auf den kleinen Raum des Staatstheaters abgestimmt. Sabina Cvilak als Elisabeth changiert grandios zwischen kühler Spätromantik-Blondine und angebeteter Minnelied-Favoritin. Dass sie nicht nur ihren dramatischen Sopran zum Blühen bringt, sondern auch Mut zum hüllenlosen Abgang beweist, sorgt für Wow-Effekt. […]
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 21.11.2017

Termine

NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 21:00
NeuinszenierungGROSSES HAUS18:30 - 22:30
NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 21:00
NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 21:00
Internationale Maifestspiele 2018 | NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 21:00
Ausverkauft / evtl. Restkarten an der Abendkasse
NeuinszenierungGROSSES HAUS18:00 - 22:00