Schauspiel

Römische Trilogie

Nach William Shakespeares »Coriolan«, »Julius Cäsar« und »Antonius und Cleopatra« | Bearbeitung John von Düffel
Fr, 23.03.2018
Kleines Haus19:30 - 23:00
Janning Kahnert, Paul Simon
Foto: Karl & Monika Forster
Karoline Reinke
Foto: Karl & Monika Forster
Kruna Savić
Foto: Karl & Monika Forster
Janning Kahnert
Foto: Karl & Monika Forster
Michael Birnbaum, Thomas Jansen, Kruna Savić
Foto: Karl & Monika Forster
Michael Birnbaum
Foto: Karl & Monika Forster
Christina Tzatzaraki, Michael Birnbaum, Kruna Savić
Foto: Karl & Monika Forster
Paul Simon
Foto: Karl & Monika Forster
Michael Birnbaum
Foto: Karl & Monika Forster
Michael Birnbaum, Karoline Reinke
Foto: Karl & Monika Forster
Paul Simon, Kruna Savić, Michael Birnbaum
Foto: Karl & Monika Forster
Paul Simon
Foto: Karl & Monika Forster
Paul Simon, Janning Kahnert
Foto: Karl & Monika Forster
Kruna Savić
Foto: Karl & Monika Forster
Thomas Jansen, Paul Simon
Foto: Karl & Monika Forster
Christina Tzatzaraki, Thomas Jansen
Foto: Karl & Monika Forster
Atef Vogel
Foto: Karl & Monika Forster
Atef Vogel
Foto: Karl & Monika Forster

Machtstreben, persönliche Verstrickung, Gewalt, Unterdrückung, Aufbegehren und strategische Manipulation: zeitlose Unterströmungen der Politmaschinerie offenbarte uns William Shakespeare bereits im 16. Jahrhundert in seinen Römischen Tragödien »Coriolan«, »Julius Cäsar« und »Antonius und Cleopatra«.

John von Düffel hat diese drei Stücke nun bearbeitet, neu übersetzt und führt sie als »Römische Trilogie« – unter den Einzeltiteln »Verachtung«, »Verschwörung« und »Verführung« – zu einem neuen, konzentrierten und hochspannenden Theaterprojekt zusammen.

Während Coriolan (als eine Art Vorgänger Cäsars) einen Bürgerkrieg beendet, wird er zunächst als Held gefeiert, scheitert zuletzt aber dramatisch am politischen Mitbestimmungswillen des Volkes. Julius Cäsar wiederum kann seinen absolutistischen Machtanspruch nicht verwirklichen und kommt nach einer Verschwörung zu Fall. Und auch in der römisch-ägyptischen Liebestragödie von Antonius und Cleopatra wird auf ergreifende Weise um Macht und Leben gespielt.

Aufstieg und Fall, Versprechungen und Lügen, Demokratie und Demagogie. Die »Römische Trilogie« lebt von der emotionalen und moralischen Vielschichtigkeit ihrer Figuren. Sie entfaltet in diesen 400 Jahre alten Stücken ein politisches Welttheater und zeigt dabei faszinierend, dass ihr Thema, die Krise der Demokratie, aktueller denn je ist.

PREMIERE 10. Februar 2018

Besetzung

Regie Beka Savić
Bühne & Kostüme Matthias Schaller, Susanne Füller
Dramaturgie Laura Weber
Coriolan / Antonius / Antonius Michael Birnbaum
Virgilia / Wahrsagerin / Cleopatra Kruna Savić
Brutus / Brutus / Lepidus Janning Kahnert
Agrippina / Casca / Oktavia Karoline Reinke
Sicinius / Cassius / Oktavius Paul Simon
Cominius / Decius / Cisca Thomas Jansen
Aufidius / Trebonius / Eros Atef Vogel
Senator / Portia / Bote Christina Tzatzaraki

Pressestimmen

»Drei Shakespeare-Klasiker verdichtet zu einem schrillen Weckruf über die Gefährdung der Demokratie – ein Menetekel für die Gegenwart.«
Wetzlarer Neue Zeitung, Regina Tauer, 13.02.2018
»Eine sehr kluge Bühnenberarbeitung.«
Rhein-Zeitung, Andreas Pecht, 12.02.2018
»Beka Savićs durchgefeilte Inszenierung nimmt die zeitlose Tragik auf, die bei Shakespeare wie bei Düffel pulsiert. Mit subtilen Eingriffen formt sie einen Gedankenkomplex, der nicht immer frei von Sentimentalität ist, aber dennoch wirksam Wurzeln der Demokratie, ihre Auswüchse, Gefährdungen und ihre Labilität offenlegt.«
nachtkritik.de, Valentina Tepel, 12.02.2018

Termine

Zum letzten Mal!Kleines Haus19:30 - 23:00
19:00 Einführung im Studio