Schauspiel

Nora oder Ein Puppenhaus

Von Henrik Ibsen
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Di, 11.12.2018
Wartburg19:30 - 21:30
Tobias Lutze, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser, Tobias Lutze
Foto: Karl & Monika Forster
Ulrich Rechenbach, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Ulrich Rechenbach, Tobias Lutze
Foto: Karl & Monika Forster
Ulrich Rechenbach, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Maximilian Pulst, Llewellyn Reichman
Foto: Karl & Monika Forster
Llewellyn Reichman, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Ulrich Rechenbach
Foto: Karl & Monika Forster
Tobias Lutze, Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster
Ulrich Rechenbach
Foto: Karl & Monika Forster
Mira Benser
Foto: Karl & Monika Forster

»Ich will herausfinden, wer Recht hat – die Gesellschaft oder ich.«
 
Nora und Torvald Helmer führen eine glückliche Ehe, haben drei gesunde Kinder, leben in einem schönen Haus und Torvald soll kurz vor Weihnachten zum neuen Bankdirektor befördert. Ein besseres Leben kann man sich nicht wünschen, oder? Doch die gutbürgerliche Familienidylle trügt, denn einst fälschte Nora einen Schuldschein, um ihrem Mann das Leben zu retten – jener viele Jahre zurückliegende Betrug kommt nun heraus und erschüttert die Ehe gewaltig, denn Torvald hält unbeirrt an gesellschaftlichen Konventionen fest.

Während Noras schöne Welt der Oberflächlichkeit und des Scheins zusammenbricht, beginnt sie ihre Ehe, ihr Zuhause und ihr Leben zu hinterfragen, um sich schließlich aus bestehenden Rollenzuschreibungen zu befreien. Ibsen schrieb mit »Nora« ein Drama, das auch nach 140 Jahren (leider) nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.


Das Stück »Nora oder Ein Puppenhaus« von Henrik Ibsen in der Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel ist als E-Book erschienen. Mehr dazu hier.

PREMIERE 4. Mai 2018

Besetzung

Regie Tim Kramer
Bühne Matthias Schaller
Kostüme Jessica Karge
Dramaturgie Laura Weber
Advokat Helmer Tobias Lutze
Nora, seine Frau Mira Benser
Doktor Rank Ulrich Rechenbach
Frau Linde Llewellyn Reichman
Rechtsanwalt Krogstad Matze Vogel

Pressestimmen

Ein Stück, so frisch wie ein Gegenwartsdrama.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Matthias Bischoff, 08.05.2018
Kramer hat das Stück auf fünf Schauspieler konzentriert - und mit ihnen sehr gut gearbeitet.
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 07.05.2018