Schauspiel

Jane Eyre

Nach dem Roman von Charlotte Brontë
In einer Theaterfassung von Beka Savić
auf Basis der Übersetzung von Gottfried Röckelein.
Fr, 03.11.2017
UraufführungStudio20:00 - 21:30
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Janning Kahnert, Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Janning Kahnert, Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Janning Kahnert, Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Janning Kahnert, Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Janning Kahnert, Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić, Janning Kahnert
Foto: Sven-Helge Czichy
Kruna Savić
Foto: Sven-Helge Czichy

Das Waisenkind Jane Eyre wird, verstoßen von einer bösartigen Ziehmutter, an einer Mädchenschule mit Drill und Zucht erzogen. Anschließend erhält sie eine Anstellung bei dem Adeligen Eduard Rochester als Erzieherin seines Mündels. Dieser verhält sich zunächst schroff und abweisend, doch allmählich ist er beeindruckt von ihrer Klugheit und Integrität, und Eduard und Jane kommen sich näher. Allerdings wäre es keine so bedeutende Liebesgeschichte, würden die beiden eigensinnig-stolzen Charaktere auf ihrem Weg zum Happy End nicht noch diversen Wirrungen und Verirrungen unterliegen.

Der 1847 veröffentlichte Klassiker der viktorianischen Literatur handelt vom Kampf um Freiheit und Autonomie, der für die Ich-Erzählerin Jane Eyre auch ein Kampf um die Emanzipation ist – von männlicher Dominanz, von den sozialen Unterschieden und letztlich vom eigenen Stolz. Regisseurin und Autorin Beka Savić wird den in sprachlicher Brillanz und scharfem Humor verfassten Roman für nur zwei Figuren, Jane Eyre und Eduard Rochester, adaptieren und auf die Bühne bringen.

PREMIERE 21. Mai 2016

Besetzung

Jane Eyre Kruna Savić
Eduard Rochester Janning Kahnert

Pressestimmen

Ein starker Brontë-Abend mit zwei überragenden Darstellern.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Matthias Bischoff, 12.05.2016
Beka Savić hat aus dem dicken Bestseller der Weltliteratur einen sehr intensiven Theaterabend gemacht. Erstaunlich, wie es möglich ist, diese komplexe Geschichte in nur eineinhalb Stunden zu erzählen, ohne dass man etwas vermisst. Die Konzentration auf die Hauptfiguren überzeugt, die Dialoge sind auf das Wesentliche reduziert. Beka Savić hat ein sehr konzentriertes Bild von zwei Menschen in einer sehr komplizierten Beziehung gezeigt und bei der Figur der Jane Eyre herausgearbeitet, was für eine starke Frau sie eigentlich ist. Wir werden als Zuschauer Zeuge eines Prozesses des inneren Starkwerdens. Eine Essenz des Romans mit sparsamen Theatermitteln.
hr 2, Frühkritik, Ursula May, 11.05.2016
Ein kleiner Abend, der lebt von einer überraschenden, haargenauen, konzentrierten Schauspielerleistung. Ohne Kruna Savić, die Schwester der Regisseurin, wäre das Unterfangen in dieser Form sinnlos gewesen. Sie ist eine perfekte Jane Eyre, aber nicht die, die sich der Kinobesucher am Ende doch vorstellen wird, sondern eine äußerlich unauffällige, sympathische Frau. Eine Heldin, wie Frauen sie sich erdenken mögen. Regie und Schauspielerin treiben dem Zuschauer den Rest von romantischen Empfindungen aus, die mit dem Namen der Autorin und der Titelheldin verbunden sein mögen. Auch Janning Kahnert hilft dabei weiter, ein eher kurioser als faszinierender Mr. Rochester. Er und die beiden Savićs lassen uns unverhohlen daran teilhaben, dass sie Jane Eyre mögen, dass sie das Buch mögen, dass sie die glühende Leidenschaft mögen, die unter der Nüchternheit selbstverständlich durchaus glüht, bisweilen gar lodert.
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 13.05.2016
Die anderthalbstündige Dramenversion komprimiert den viktorianischen Roman auf das Wesentliche eines weiblichen Charakters, der sich in bigotter und männerdominanter Zeit auf sich selbst verlässt und die eigene Haltung beharrlich durchsetzt.
Wiesbadener Kurier, Viola Bolduan, 12.05.2016

Termine

UraufführungStudio20:00 - 21:30