Oper

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)
Märchenspiel in drei Bildern | Libretto: Adelheid Wette, nach dem Märchen aus den »Kinder- und Hausmärchen« der Brüder Grimm | Uraufführung: 1893 in Weimar
Sa, 23.12.2017
GROSSES HAUS19:30 - 21:45
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Franziska Gottwald, Stella An
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald, Katharina Konradi
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald, Katharina Konradi
Foto: Sven-Helge Czichy
Franziska Gottwald, Stella An, Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Stella An, Franziska Gottwald
Foto: Sven-Helge Czichy
Franziska Gottwald, Stella An
Foto: Sven-Helge Czichy
Franziska Gottwald, Benedikt Nawrath, Stella An
Foto: Sven-Helge Czichy
Franziska Gottwald, Stella An, Benedikt Nawrath
Foto: Sven-Helge Czichy
Benedikt Nawrath
Foto: Sven-Helge Czichy
Benedikt Nawrath
Foto: Sven-Helge Czichy

Als Weihnachts-Spiel, so erzählt man sich, soll die Familie Humperdinck die Oper »Hänsel und Gretel« jedes Jahr zu den Feiertagen aufgeführt haben. Engelbert Humperdinck schrieb sie gemeinsam mit seiner Schwester Adelheid Wette, die den Text nach der Märchensammlung der Brüder Grimm dichtete. Seit der Uraufführung 1893 erobert das eingängige Werk die Bühnen im Sturm und erfreut vor allem zur Weihnachtszeit viele Generationen von Kindern (und Erwachsenen!). »Hänsel und Gretel« ist voller Melodien von Kinderliedern: »Brüderchen, komm tanz mit mir«, »Ein Männlein steht im Walde« und der »Abendsegen«. Die Handlung ist sowohl eine Geschichte für Kinder als auch eine Fabel über die Liebe in harten Zeiten: Hänsel und Gretel wachsen in Not und Entbehrung auf, es gibt nicht genug zu essen, und der Vater verdient mit Mühe ein wenig Geld. Trotzdem toben die Geschwister ausgelassen durch die Wohnung, singen und tanzen – und werden zur Strafe von der Mutter in den Wald geschickt, wo sie Beeren sammeln sollen. Sie verlaufen sich, werden von der Hexe gefangen und befreien sich schließlich aus eigener Kraft. Eltern wie Kinder fallen sich erleichtert in die Arme, als sie sich wiederhaben. Die Geschichte ist berührend und beglückend, einfach und tiefgründig zugleich. Sie löst Wilhelm Grimms Worte über das typische Märchen, »das Epos endigt immer, indem es eine endlose Freude auftut«, aufs Schönste ein. Die Oper nach dem berühmten Märchen wird von der jungen Regisseurin Beka Savić in einer Inszenierung für Jung und Alt liebevoll neu erzählt.

PREMIERE 15. November 2015

Besetzung

Musikalische Leitung Christoph Stiller
Inszenierung Beka Savić
Bühne Bettina Neuhaus
Kostüme Susanne Füller
Video Gérard Naziri
Licht Andreas Frank
Leitung Jugendchor Dagmar Howe
Dramaturgie Katja Leclerc
Peter Besenbinder Thomas de Vries
Gertrud, seine Frau Sharon Kempton
Hänsel Silvia Hauer
Gretel Katharina Konradi
Knusperhexe Erik Biegel
Sandmännchen & Taumännchen Stella An
Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die liebevolle Aufführung von „Hänsel und Gretel“ im Staatstheater Wiesbaden wendet sich vor allem an Familien mit jüngeren Kindern. Märchenhaft wandert der nächtliche Wald in der neuen Wiesbadener Opern-Inszenierung. Er leuchtet, glitzert und verführt traumschön große und kleine Besucher im Staatstheater. Pünktlich zum vorweihnachtlichen Lebkuchenduft können bei dieser Aufführung die Eltern ihren Jugendträumen nachhängen – und ihre Sprösslinge die Verführungskraft von Musiktheater altersgerecht erfahren.

Zu bestaunen in Beka Savićs Inszenierung ist eine zart poetische Sicht auf Humperdincks Märchenspiel, die sich eng an die Vorlage hält. Wie auf Bettina Neuhaus‘ Bühne ein spektakulärer Riesenmond aufgeht, wie leuchtende Schattenumrisse auf Baumstämme projiziert werden und sich Waldtiere zu engelsgleich leuchtenden Fabelwesen wandeln, ist große Theaterkunst.

Mezzosopranistin Franziska Gottwald ist als Hänsel eine spektakuläre Besetzung, der Stella Ans Gretel mit lyrisch feinem Sopran zur Seite steht. Margarete Joswig legt ein brillantes Mezzo-Debüt als Mutter Gertrud hin, die in Thomas Jesatkos Bayreuth-erfahrenem Bassbariton als Peter Besenbinder einen idealen Partner hat. Während Katharina Konradi Sand- und Taumännchen glockenhell zelebriert. Das Dirigat Michael Helmraths gelingt farbenreich und anmutig, besonders innig zelebriert er das Abendgebet im Zauberwald. Nicht nur die Kinder gehen von Anfang an voll mit, auch den großen hat es famos gefallen.
Bettina Boyens, Frankfurter Neue Presse, 17.11.2015

Termine

WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:45
GROSSES HAUS19:30 - 21:45
GROSSES HAUS19:30 - 21:45
GROSSES HAUS19:30 - 21:45
GROSSES HAUS12:00 - 14:15