Oper

Der fliegende Holländer

Richard Wagner (1813 – 1883)
Romantische Oper in drei Aufzügen | Libretto: vom Komponisten, nach »Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski« von Heinrich Heine |
Uraufführung: 1843 in Dresden
In deutscher Sprache mit Übertiteln.
So, 18.03.2018
WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:50
Statisterie
Foto: Lena Obst
Gerd Grochowski
Foto: Lena Obst
Bjarni Thor Kristinsson
Foto: Lena Obst
Gerd Grochowski
Foto: Lena Obst
Gerd Grochowski, Statisterie
Foto: Lena Obst
Romina Boscolo, Erika Sunnegårdh, Chor
Foto: Lena Obst
Erika Sunnegårdh
Foto: Lena Obst
Erika Sunnegårdh, Gerd Grochowski
Foto: Lena Obst
Erika Sunnegårdh, Gerd Grochowski
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Erika Sunnegårdh
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Erika Sunnegårdh, Marco Jentzsch
Foto: Lena Obst
Erika Sunnegårdh, Marco Jentzsch
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Gerd Grochowski, Erika Sunnegårdh
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Gerd Grochowski (Projektion), Erika Sunnegårdh, Marco Jentzsch
Foto: Lena Obst
Marco Jentzsch, Gerd Grochowski, Erika Sunnegårdh
Foto: Lena Obst
Romina Boscolo, Erika Sunnegårdh, Bjarni Thor Kristinsson, Marco Jentzsch
Foto: Lena Obst

Treue bis in den Tod ist es, was die schwärmerische Senta sich unter der Liebe vorstellt. Aber braucht ein mit den Wassern aller Meere gewaschener Weltenbummler die absolute Treue eines jungen Mädchens, um seinen Seelenfrieden zu finden? Aus Heines Erzählvorlage schuf Wagner ein Werk in Stimmungsnähe zu Novalis und e. t. a. Hoffmann. Sein »Fliegender Holländer« ist ein Gipfelwerk der deutschen Romantik, die in Utopien und Nachtschwärmereien flüchtet und Frieden nicht in den Konventionen der Gesellschaft, sondern nur im Tod finden kann. Denn zum Sterben braucht der Holländer, ein zu ewiger Heimatlosigkeit Verdammter, ein unseliger Ahasver der Ozeane, Sentas Treueschwur. Sie ist eine von Wagners Frauenfiguren, deren Schicksalsaufgabe allein die Erlösung des fluchbeladenen Mannes ist. Sentas Liebe wird zum Opfer und Senta zur Märtyrerin – ihr Entschluss ist jedoch auch ein Weg zu sich selbst. Eine mutige junge Frau sucht, findet und wählt einen Ausweg aus der Umklammerung ihrer Umwelt – einen Lebenssinn, der über die Heim- und Herdperspektive ihres Vaters hinausgeht und Senta zur modernen, selbstbestimmten Frau wachsen lässt. Für den männlichen Irrfahrer ist der ersehnte Heimathafen eine Frau, für sie ist ein Heimatloser die Erlösung aus ihrer von Fügsamkeit und Gehorsam vorbestimmten Rolle.
 
Erleben Sie die spektakuläre Geisterschiff-Inszenierung noch einmal in neuer Besetzung.

Besetzung

Musikalische Leitung Patrick Lange
Inszenierung & Bühne nach Michiel Dijkema
Spielleitung Magdalena Weingut
Kostüme Claudia Damm
Licht Andreas Frank
Chor Albert Horne
Video Gérard Naziri
Dramaturgie Karin Dietrich
Der Holländer Oliver Zwarg
Senta Vida Mikneviciute
Daland Albert Pesendorfer
Erik Richard Furman
Mary Romina Boscolo
Steuermann Joel Scott
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Anlass zum neuerlichen Hören und Schauen gibt namentlich Erika Sunnegårdh als erschreckend engagierte, stimmlich hochdramatische und sich und ihre Umgebung keinesfalls schonende, ideale Senta. Die Ballade fällt ihr so leicht, dass sie einen herrlich glasklaren Erzählduktus bietet. (...) Wie bei der Premiere 2013 dirigiert Zsolt Hamar, er bietet mit dem Orchester einen Leidenschaft, Lautstärke und Schärfe nicht scheuenden Wagner. Solide ist Bjarni Thor Kristinssons Daland, überzeugend sind Marco Jentzschs Erik und Jeongki Chos Steuermann, eine starke Überraschung am Rande ist Romina Boscolos Mary.
Frankfurter Rundschau, ith, 28.09.2015

Termine

WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:50
WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:50
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WiederaufnahmeGROSSES HAUS16:00 - 18:20
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Internationale Maifestspiele 2018 | WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:50